Sonntag, 25.10.2020
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Völlig überladenes Gespann aus dem Verkehr gezogen

Polizist auf dem Nachhauseweg mit wachsamen Auge
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Am späten Mittwochnachmittag haben Hammelburger Polizisten im Ortsteil Untereschenbach einen Pkw mit Anhänger aus dem Verkehr gezogen. Das Gespann war einem Beamten auf dem Nachhauseweg aufgefallen. Der Anhänger war mit fast sechs Tonnen Gesamtgewicht deutlich mehr als das Doppelte überladen. Gegen den Fahrer wird ein Ordungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Polizist auf dem Nachhauseweg mit wachsamen Auge
 
HAMMELBURG, LKR. BAD KISSINGEN. Am späten Mittwochnachmittag haben Hammelburger Polizisten im Ortsteil Untereschenbach einen Pkw mit Anhänger aus dem Verkehr gezogen. Das Gespann war einem Beamten auf dem Nachhauseweg aufgefallen. Der Anhänger war mit fast sechs Tonnen Gesamtgewicht deutlich mehr als das Doppelte überladen. Gegen den Fahrer wird ein Ordungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
 
Der Pkw mit dem offensichtlich erheblich überladenen Anhänger war dem Beamten der Polizeiinspektion Bad Kissingen, der sich nach Dienstende schon in der Freizeit befand, gegen 18.00 Uhr auf der B 287  in Richtung Hammelburg aufgefallen. Nach einer entsprechenden Mitteilung konnte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Hammelburg das Gespann in der Untereschenbacher Straße anhalten. Die gedrückten Reifen, die Menge des Ladegutes und nicht zuletzt der deutliche Geruch des offensichtlich überforderten VW Caddy bestätigten den Verdacht. Der 63-jährige Fahrer hatte bei einer ausgebrannten Gärtnerei im Bereich Bad Kissingen verschiedene, nicht beschädigte Glaseinheiten zur Wiederverwendung gekauft und diese mit dem Anhänger transportiert.
 
Das dann bei einer Wiegung festgestellte tatsächliche Gewicht des Hängers brachte ein erschreckendes Ergebnis. Dieses betrug laut Waagenanzeige 5980 kg  und war damit  mehr als doppelt so schwer wie das zulässige Gesamtgewicht von 2500 kg. Eine Weiterfahrt wurde natürlich erst nach einer entsprechenden Gewichtsreduzierung gestattet. Die Geldbuße für eine Überladung von mehr als 30 % beträgt gemäß einer festgelegten Tabelle 425,- Euro. Nachdem die Überladung auch für den Fahrer aus dem Landkreis Main-Spessart erkennbar war und 138 Prozent betrug, wird eine vorsätzliche Handlung geprüft, was zu einer Verdopplung der Geldbuße führen würde. 
 
Polizei Unterfranken
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