Dienstag, 01.12.2020
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Unfallserie auf der Spessartautobahn

Verkehrspolizei Aschaffenburg
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Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens kam es gegen 15.30 Uhr auf der Autobahn in Richtung Süden im Bereich der Anschlussstelle Marktheidenfeld zu Stockungen im Verkehrsfluss.
Unfallserie auf der Spessartautobahn:
 
Marktheidenfeld Lkr. Spessart: Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens kam es gegen 15.30 Uhr auf der Autobahn in Richtung Süden im Bereich der Anschlussstelle Marktheidenfeld  zu Stockungen im Verkehrsfluss. Ein 19-jähriger Audi-Fahrer welcher auf dem linken Fahrstreifen unterwegs war erkannte die Situation zu spät und fuhr heftig auf einen vor ihm fahrenden Pkw Citroen auf was einen Schaden von ca. 15000 Euro zur Folge hatte. Im Ziehharmonikaeffekt kam es dann dahinter bis zur Rastanlage Spessart immer wieder zu Stockungen auf der Richtungsfahrbahn Nürnberg, wegen Unaufmerksamkeit konnten dabei in drei Fällen Fahrzeugführer ihre Fahrzeug nicht rechtzeitig abbremsen und fuhren auf davor befindliche Fahrzeuge auf. An den sieben beteiligten Fahrzeugen entstand  ein Sachschaden von ca. 10500 Euro wobei drei Fahrzeuge so stark beschädigt wurden dass eine Abschleppung der Pkw erforderlich war. Da bei einem Unfall ein beteiliges Fahrzeug den linken Fahrstreifen blockierte wurde es durch Einsatzkräfte des technischen Hilfswerkes welche wegen des erwartet hohen Urlauberverkehrs Bereitschaftsdienst verrichteten von der Fahrbahn entfernt.
 
Sekundenschlaf mit glücklichem Ausgang:
Aschaffenburg, kreisfrei: Kurz eingenickt war wohl der Fahrer eines KIA, welcher bereits am Morgen kurz vor 06.00 Uhr auf der A 3 in Richtung Frankfurt unterwegs war. In  Höhe von Aschaffenburg kam er nach eigenen Angaben wegen eines „Sekundenschlafes“ nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr die Böschung hoch. Als er zu sich kam konnte er sein Fahrzeug wieder unter Kontrolle und auf dem Standstreifen zum Stillstand bringen. Bei der unkontrollierten Fahrt entstand am Fahrzeug und an Einrichtungen der Autobahnmeisterei Schaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Neben einer Zwangspause im nächsten Parkplatz erwartet den Unfallfahrer noch eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
 
 
Jeweils 1000 Euro Schaden entstand bei zwei weiteren Kleinunfällen während der vorangegangen Nacht. Zunächst kam es auf der Autobahn bei Stockstadt in Richtung Nürnberg zu einer seitlichen Berührung von zwei Pkw´s. Während sich hier die beiden Fahrzeugführer gegenseitig des Fahrstreifenwechsels beschuldigten und ein Tatnachweis nicht zu führen war konnte bei einem weiteren Unfall der Verursacher eindeutig ausgemacht aber nicht mehr belangt werden. In den frühen Morgenstunden rannte bei Weibersbrunn ein Wildschwein vor einen in Richtung Frankfurt fahrenden Sattelzug und wurde auf der Stelle getötet. Während Kräfte des technischen Hilfswerkes die beiden Fahrstreifen sperrten wurde die Fahrbahn durch Einsatzkräfte der Feuerwehr gereinigt. Nachdem der Verkehr über den Standstreifen geleitet wurde kam es bei geringem Verkehrsaufkommen zu keinen nennenswerten Behinderungen.
 
 
Dieseldiebe im Spessart gefasst:
Weibersbrunn Lkr. Aschaffenburg: Den richtigen Riecher hatten die Autobahnpolizisten, als Sie einen bulgarischen Kleintransporter an der Rastanlage Spessart-Süd zu einer Verkehrskontrolle anhielten. Bei der Kontrolle des Fahrzeuges stellte sich aufgrund einer bestehenden Fahndungsausschreibung heraus, dass der auf dem Beifahrersitz sitzende Mitfahrer mit zwei weiteren Personen das Fahrzeug und einen mitgebrachten Kanister am 27.06.2012 gegen Mitternacht bei Parsberg mit Diesel betankte und anschließend ohne Bezahlung rückwärts die Tankstelle verließ. Da dem Beifahrer aufgrund des damals gefertigten Bildmaterials keine Ausrede mehr möglich war nannte er im Rahmen seiner Vernehmung bereitwillig die beiden Mittäter. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung für die zu erwartende Geldstrafe wurde ihm die Weiterreise gestattet.
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