Sonntag, 01.11.2020
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Unfallflucht auf der A3: Porsche verfolgt VW-Transporter über 36 Kilometer

Weibersbrunn.
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Alles richtig gemacht hat ein 45-jähriger Porsche-Fahrer aus dem Landkreis Ulm, so die Polizei.

Ihm war zuvor auf der A3 bei Weibersbrunn ein VW-Transporter aus Hanau beim Spurwechsel zu nahe gekommen, so dass es zu einem Zusammenstoß der Fahrzeuge kam. Der guten Reaktion eines daneben fahrenden Lkw-Fahrers war es zu verdanken, dass dieser durch ein Ausweichmanöver einen größeren Unfall verhinderte. Aufgrund der nur leichten Unfallbeschädigungen, konnte der Porsche Panamera den Unfallverursacher verfolgen. Dieser verließ an der Anschlussstelle Rohrbrunn die Autobahn und fuhr auf der Landstraße in Richtung Marktheidenfeld weiter. Unbeeindruckt vom dahinter fahrenden Porsche, welcher durch permanente Lichthupe auf seinen Unfall aufmerksam machen wollte. Durch die stetige Standortangabe des Geschädigten war es der Polizei möglich, den VW-Crafter letztendlich in Zellingen anzuhalten. Der 23-jährige Fahrer gab hierbei an, den Unfall überhaupt nicht bemerkt zu haben. Der Gesamtschaden beläuft sich schätzungsweise auf ca. 10.000 Euro. Ob der Fahrer des Crafters den Unfall tatsächlich nicht bemerken konnte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.

 

Fahrer unter Drogeneinfluß, Beifahrer hat die Drogen

Goldbach. Ein 21-jähriger aus dem Landkreis Aschaffenburg geriet am Sonntag um 2.45 Uhr bei Goldbach in eine Verkehrskontrolle. Obwohl er einen Atemalkoholtest mit 0,0 Promille bestand, konnte sich die Beamten seine Verhaltensweise nicht erklären. Weitere Tests bestätigten den Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Eine Blutentnahme muss nun klären, welche verbotene Substanzen der Fahrer zu sich genommen hatte. Ob das Betäubungsmittel von seinem 23-jährigen Beifahrer stammt, konnte nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Hatte doch dieser bei der Kontrolle noch eine Kleinmenge Marihuana und diverse Rauschgiftutensilien in der Jackentasche. Auch ihn erwartet nun eine Anzeige.

 

Verschleierung der Identität

Hösbach. Weil er bei der Kontrolle einen falschen Namen angegeben hatte, erwartet nun einen 25-jährigen aus dem Kreis Ebersberg eine Anzeige bei der zuständigen Verfolgungsbehörde. Seine Identität konnte letztendlich auf weiteren Ausweisen festgestellt werden, welche er in seinem Fahrzeug mitführte. Ob er aufgrund eines möglichen Fahrverbotes seinen Namen nicht preisgeben wollte, bedarf der weiteren Ermittlung.

 

Kleintransporter über 50 Prozent überladen

Hösbach. Ihren Weihnachtsurlaub hatten sie die beiden rumänischen Staatsbürger anders vorgestellt. Die in Groß-Britannien lebenden Männer hatten ihren Ford Transit mit Werkzeug und allerlei Konsumartikel vollgeladen. Das mit Dachgepäckträger und Werkstattregalen ausgebaute Fahrzeug erreichte jedoch schon allein im Leerzustand das erlaubte Gesamtgewicht. Aufgrund der massiven Überladung, mussten sowohl das Werkzeug als auch die Weihnachtsgeschenke ausgeladen werden. Der Fahrer musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Weiterhin muss er sich um ein geeignetes Fahrzeug bemühen, damit er mit den fehlenden 1,5t wieder rechtzeitig zu Weihnachten nach Hause bekommt.

mkl/VPI Aschaffenburg

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