Dienstag, 24.11.2020
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Ultraleichtflugzeug bei Notlandung in Rapsacker schwer beschädigt

Polizei Unterfranken
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Bei einer Notlandung in einem Rapsacker ist am Mittwochabend ein Ultraleichtflugzeug schwer beschädigt worden. Der Pilot und sein Copilot hatten Glück.
Ultraleichtflugzeug bei Notlandung in Rapsacker schwer beschädigt – Pilot und Fluggast unSverletzt
 
Höchheim, Kreis Rhön-Grabfeld. Bei einer Notlandung in einem Rapsacker ist am Mittwochabend ein Ultraleichtflugzeug schwer beschädigt worden. Der Pilot und sein Copilot hatten Glück. Die beiden Männer aus Bad Neustadt/Saale kamen mit dem Schrecken davon. Grund dafür, warum das Flugzeug außerplanmäßig landen musste, war offensichtlich eine Motorstörung.
 
Der Pilot war zusammen mit dem Eigentümer des Ultraleichtflugzeuges wenige Minuten nach 18.00 Uhr vom Flugplatz Saal an der Saale zu einem Übungsflug gestartet. Nach etwa zehn Minuten kam es zu starken Vibrationen, die von einer Störung des Motors herrührten. Der 60-Jährige entschloss sich deshalb zu einer Sicherheitslandung auf einem Rapsacker etwa ein Kilometer südwestlich von Höchheim. Dabei brach allerdings das Bugrad ab und die Maschine schlug daraufhin mit der Flugzeugspitze auf dem Boden auf. Dies hatte zur Folge, dass an dem Ultraleichtflugzeug ein Schaden in Höhe von etwa 40.000 Euro entstand. Der Pilot sowie der zwei Jahre jüngere Eigentümer der Maschine blieben bei der außerplanmäßigen Landung unverletzt.
 
Die weiteren Ermittlungen hat ein luftfahrtkundiger Beamter der Polizeiinspektion Bad Neustadt/Saale übernommen. Auch das Bundesamt für Flugunfalluntersuchungen und der Deutsche Ultraleichtflugverband wurden eingeschaltet.
 

Rentner bestohlen - angebliche Handwerker als Trickdiebe

Würzburg. Wieder einmal haben sich angebliche Handwerker Zutritt zur Wohnung eines älteren Menschen verschafft. Den Aufenthalt nutzten die Unbekannten am Mittwochvormittag und entwendeten bei dem 82-Jährigen einige hundert Euro Bargeld. In diesem Zusammenhang wiederholt die Polizei erneut ihre Warnhinweise.

Gegen 11.00 Uhr hatte es bei dem älteren Herrn geläutet. Ein Mann sprach den 82-Jährigen an und erklärte, er müsse mit seinem Kollegen die Wasserrohre überprüfen. Der Senior ließ die angeblichen Handwerker eintreten, von denen sich einer im Bad sofort an die "Arbeit" machte. Mit einem Handtuch nahm er Überprüfungen an den Wasserrohren des Waschbeckens vor. Diese Zeit nutzte offensichtlich der Komplize, und entwendete dann aus einer Geldbörse einige hundert Euro Bargeld. Das Portmonee ließ der Mann zurück. Während der ganzen Zeit wurde er offenbar von dem zweiten Täter so geschickt abgedeckt, dass der Rentner von dem Geschehen nichts mitbekam. Als die "Handwerker" die Wohnung wieder verlassen hatten, stellte der 82-Jährige fest, dass er bestohlen worden war.

Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben: Einer ist etwa 40 Jahre alt. Er hat eine kräftige bis dickliche Figur und dunkle kurze Haare. Er sprach osteuropäischen Akzent und trug Arbeitskleidung. Von seinem Komplizen ist nur bekannt, dass er eine etwas schlankere, jedoch auch kräftige Figur hat. Er hat ebenfalls dunkle kurze Haare und trug eine dunkle Kleidung.

Die weiteren Ermittlungen hat inzwischen die Kriminalpolizei Würzburg übernommen. Der Sachbearbeiter hofft jetzt auch darauf, dass die Diebe Zeugen in der Rottendorfer Straße aufgefallen sind. Personen, die entsprechende Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Telefon 0931/457-1732 zu melden.

Das Polizeipräsidium Unterfranken wiederholt aus gegebenem Anlass noch einmal seine bereits mehrfach ausgesprochenen Warnungen vor solchen Trickdieben. Grundsätzlich gilt, dass man keine fremden Personen in die Wohnung lassen soll. Dies gilt vor allem dann, wenn Arbeiten ausgeführt werden sollen, für die kein Auftrag erteilt wurde.

Im Zweifelsfall sollte stets Rücksprache mit der Hausverwaltung bzw. der Firma gehalten werden, für die der angebliche Handwerker tätig ist. Wenn es diesen geschickt vorgehenden Dieben erst einmal gelungen ist, die Wohnung ihrer Opfer zu betreten, sind gerade ältere Menschen dem Treiben der in der Regel sehr gut organisierten Täter hilflos ausgeliefert.

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