Freitag, 04.12.2020
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Trickbetrug beim Geldwechseln

Polizei Marktheidenfeld
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Am Donnerstagnachmittag, gegen 16:00 Uhr, wurde eine Kassiererin eines Verbrauchermarktes im Äußeren Ring Opfer eines Trickbetruges.

Trickbetrug beim Geldwechseln

Marktheidenfeld, Lkr. Main-Spessart
Am Donnerstagnachmittag, gegen 16:00 Uhr, wurde eine Kassiererin eines Verbrauchermarktes im Äußeren Ring Opfer eines Trickbetruges. Ein bisher unbekanntes Pärchen kaufte eine Ware im Wert von 0,90 €. An der Kasse bezahlten sie mit einem 50-Euroschein und ließen sich das Wechselgeld heraus geben. Dann wollte der Mann doch noch mit einem 2-Eurostück bezahlen und ließ sich den 50-Euroschein wiedergeben. Anschließend wollte er die 50 € in kleine Scheine gewechselt haben. Durch das Hin- und hertauschen wurde die Kassiererin durcheinandergebracht. Kurze Zeit später stellte sie fest, dass 50 Euro aus der Kasse fehlen. Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung wurde zwar ein Pärchen mit südländischem Aussehen vorläufig festgenommen. Nachdem die Beschreibung allerdings nicht übereinstimmte, mussten sie wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Vermutlich gehörten sie zu einer ganzen Gruppe von Personen, die nur zum Zweck der Begehung von Straftaten im Dienstbereich abgesetzt wurden. Bereits in den Mittagsstunden wurden im Bereich Trennfeld/Kreuzwertheim Personen überprüft, die zu dieser Gruppierung gehört haben dürften.
Beschreibung der Täter in Marktheidenfeld: 1.) Männlich, ca. 35 Jahre, 180 cm, glatte schwarze Haare, dunkle Jeans, T-Shirt, südländisches Aussehen. 2.) Weiblich, ca. 30 Jahre, 170 cm, dichte, mittelblonde schulterlange Haare, ebenfalls südländisches Aussehen, weißer Rock, hochschwanger.
 
In diesem Zusammenhang möchte ich zum wiederholten Male vor dieser Wechselmasche warnen, die nun schon seit Jahren, trotz vielfältiger Veröffentlichung in den Medien, immer wieder zum Erfolg führt. Wenn Waren im Wert von Centbeträgen mit großen Geldscheinen bezahlt werden sollen, sollten bei den Kassenangestellten bereits die Alarmglocken klingeln, erhöhte Vorsicht ist geboten.
 
 

Angeblich hoher Gewinn aus Gewinnspiel

Triefenstein, OT Trennfeld, Lkr. Main-Spessart
Bereits am Mittwochnachmittag erhielt eine Frau einen Anruf, dass sie 48.000 € aus einem Gewinnspiel gewonnen hätte und die Übergabe des Geldes am nächsten Tag vormittags erfolgen solle. Voraussetzung sei allerdings eine Art Vorauszahlung für Kosten und Gebühren. Ein erneuter Anruf am folgenden Tag bestätigte nochmals den Gewinn und erläuterte die Formalitäten. Die Frau wurde aufgefordert 9 Ukash-Karten (Erklärung siehe unten) in Höhe von je 100 € an einer Tankstelle kaufen. Diese sollten dann als eine Art Steuer und Transportkosten an den Fahrer übergeben werden. Zu einem späteren Zeitpunkt meldete sich ein Mann erneut und versuchte in einem geschickt geführten Telefongespräch die Codes der Ukash-Karten zu erfragen. Die Frau hatte aber keine Karten gekauft und stattdessen die Polizei informiert. Ihrem cleveren Verhalten ist es zu verdanken, dass es nicht zu einer Geldübergabe kam. Im Zuge der Ermittlungen  stellte es sich heraus, dass die beim Anruf mit dem Unbekannten angezeigten Telefonnummern anschließend nicht mehr erreichbar waren. Hierbei handelt es sich um elektronisch aus dem Ausland erzeugte deutsche Festnetznummern.
 
Ukash- oder Paysafe Bezahlsystem:
An vielen Tankstellen oder ausgewählten Geschäften kann man Karten mit 19-stelligem Codes erwerben, mit denen man anonym, einfach und bargeldlos im Internet einkaufen kann.
Dieses System wird gerne von Kriminellen missbraucht, um sich illegal heruntergeladene Musik oder Filme bezahlen zu lassen. Besonders bekannt geworden ist dieses elektronische Zahlungsmittel im Zusammenhang mit dem BKA- oder GEMA-Virus, der einen Computer lahm legt und durch Zahlung von 100 Euro mittels Ukash oder Paysafe angeblich wieder flott machen würde, was jedoch nicht der Fall ist.
 
 

Außenspiegel im Begegnungsverkehr abgerissen

Birkenfeld, OT Billingshausen, Lkr. Main-Spessart
Am Donnerstag, kurz nach 06:30 Uhr, befuhr der Fahrer eines Omnisbusses die Staatsstraße 2299 von Zellingen in Richtung Billingshausen. Direkt auf Höhe des Ortsschildes Billingshausen kam ihm aus dem Ort ein gelber Mercedes Sprinter mit Pritschenaufbau entgegen, welcher angeblich zu weit links fuhr. Es kam zur Spiegelberührung, bei der beide linke Außenspiegel abgerissen wurden. Der Sprinterfahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den angerichteten Schaden in Höhe von etwa 1000 € zu kümmern.
 
 

Mit „Bobcat“ von der Fahrbahn abgekommen

Hafenlohr, Lkr. Main-Spessart
Der Fahrer einer selbstfahrenden Baumaschine befuhr am Donnerstag, kurz vor 08:00 Uhr, die Bahnhofstraße in Richtung Marienbrunner Straße. Hierbei kam er von der Fahrbahn ab und kippte die Böschung hinunter. Wie sich herausstellte, ist der Fahrer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis der Klasse L. Es ist kein Schaden entstanden.
 
 

Rollerfahrerin leicht verletzt

Marktheidenfeld, Lkr. Main-Spessart
Eine Rollerfahrerin stürzte am Donnerstag, kurz vor 23:00 Uhr, und zog sich Abschürfungen zu, nachdem ein Autofahrer sie übersehen hatte. Sie befuhr den Kreisverkehr an der Karbacher Straße und wollte ihn in Richtung Karbach wieder verlassen. Ein Fordfahrer, der vom Äußeren Ring kam, fuhr in den Kreisel ein, als sich die Zweiradfahrerin gerade auf der Höhe der Einfahrt befand. Sie bremste stark ab, geriet ins Rutschen und stürzte nach links auf die Straße, dabei touchierte der Roller das Auto. Es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 800 €.


 
Hinweise zu den Vorfällen bitte an die Polizeiinspektion Marktheidenfeld unter der Tel.-Nr. 09391/9841-0.

Ungeprüfte Originalmeldungen der Polizei Marktheidenfeld

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