Mittwoch, 28.10.2020
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Toyota kracht in Feuerwehrfahrzeug - Autofahrer leicht verletzt

Polizei Unterfranken
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Pano Feuerwehr
Foto: Main-Echo, Montage: Julia Oberle
Bei einer Kollision mit einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr ist am Mittwochmorgen ein Pkw-Fahrer leicht verletzt worden. Der Mann musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Es entstand ein Gesamtschaden, der nach ersten Schätzungen rund 15.000 Euro beträgt.
Verkehrsunfall mit Einsatzfahrzeug der Feuerwehr - ein Pkw-Fahrer verletzt WÜRZBURG. Bei einer Kollision mit einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr ist am Mittwochmorgen ein Pkw-Fahrer leicht verletzt worden. Der Mann musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Es entstand ein Gesamtschaden, der nach ersten Schätzungen rund 15.000 Euro beträgt.

Wenige Minuten vor 07.00 Uhr war der Lastwagen der Feuerwehr mit Blaulicht und eingeschaltetem Martinshorn zu einem dringenden Einsatz unterwegs. Als das Einsatzfahrzeug offenbar bei Rotlicht die Kreuzung vom Rennweg geradeaus in die Rottendorfer Straße überquerte, kam es zur Kollision mit einem Toyota, der vom Friedrich-Ebert-Ring in Richtung Martin-Luther-Straße fuhr. Das Feuerwehrauto fuhr frontal gegen die linke Pkw-Seite.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Toyotafahrer leicht verletzt. Der 35-Jährige aus dem Landkreis Würzburg wurde durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo er sich einer ambulanten Behandlung unterziehen musste. Die vier Insassen im Fahrzeug der Berufsfeuerwehr Würzburg, darunter auch der Fahrer im Alter von 58 Jahren, blieben hingegen unverletzt.

Während dar Feuerwehrlastwagen im Frontbereich erheblich beschädigt wurde, hat der Toyota nach dem Verkehrsunfall nur noch Schrottwert. Der Pkw wurde abgeschleppt. Für die Dauer der Bergungsmaßnahmen war der Kreuzungsbereich kurzfristig gesperrt. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es dabei jedoch nicht. Die Verkehrsunfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Würzburg-Ost.

Falsche Polizeibeamte erbeuten 4.000 Euro

WÜRZBURG. Mit einer besonders dreisten Masche haben am Dienstagvormittag Diebe einen 88-Jährigen um 4.000 Euro gebracht. Die beiden Täter gaben sich als Polizeibeamte aus und verschafften sich so Zutritt zu der Wohnung des Mannes. Die Kripo Würzburg führt die weiteren Ermittlungen und rät, sich in jedem Fall den Dienstausweis vorzeigen zu lassen und im Zweifel bei der Polizeidienststelle telefonisch rückzufragen.

Gegen 10.20 Uhr klingelten ein etwa 50 Jahre alter Mann und sein cirka 20-jähriger Begleiter an der Haustüre des Mannes im Stadtteil Grombühl. Der Ältere gab nun an, dass sie von der Kriminalpolizei sind und zeigte auch einen "Ausweis" vor. Unter dem Vorwand eine Überprüfung in der Wohnung durchführen zu müssen, gelangten die Täter in die Wohnung. Dort ließen sie sich von dem älteren Herrn sein Geldversteck zeigen und nachdem einer der beiden Unbekannten dieses selbst nochmals inspizierte, fehlten die dort aufbewahrten 4.000 Euro.

Bei der Ermittlung der beiden Straftäter setzt die Kripo auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Wem die beiden Männer insbesondere im Bereich der Steinheilstraße aufgefallen sind, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/ 457-1732 zu melden.
Zu deren Beschreibung ist darüber hinaus bekannt,
dass beide etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß waren.
Der Ältere war von kräftiger Figur und sprach mit schwäbischem Akzent.

Clevere Rentner: Enkeltrickdiebe scheitern zweimal

WÜRZBURG. Zweimal haben am Dienstagmittag Unbekannte versucht, ältere Menschen um ihr mühsam Erspartes zu bringen. In beiden Fällen täuschten die Betrüger vor, Verwandte zu sein und erbeuteten beinahe 36.000 Euro. Die Kripo Würzburg ermittelt wegen versuchten Betrugs.

Im Stadtteil Versbach meldete sich eine junge Frau bei einer 80-Jährigen. Die Anruferin forderte dringend für einen Immobilienkauf 16.000 Euro. Da die Seniorin die Dame am Telefon für die Frau ihres Neffen hielt, ging sie zur Bank und hob den Betrag ab. Erst als die angebliche Verwandte äußerte, das Geld nicht selbst, sondern von einer dritten Person abholen zu lassen, witterte die 80-Jährige den Betrug.

Einen ähnlichen Anruf erreichte eine Seniorin im Stadtteil Zellerau. Die Betrügerin suggerierte die Ehefrau des Enkels der 83-Jährigen zu sein und verlangte 20.000 Euro Bargeld, die, wie im ersten Fall, für ein Immobiliengeschäft sofort benötigt werden. Ein aufmerksamer Bankangestellter machte dem Treiben ein Ende. Er roch den Betrug und sprach nochmals mit der älteren Dame. Danach verständigte er die Polizei.

Die Polizei nimmt die beiden Fälle erneut zum Anlass, vor derartigen Betrügern zu warnen. Rufen Sie einen weiteren Verwandten an, bevor sie auf eine solche Forderung eingehen und übergeben Sie niemals Geld an Ihnen Unbekannte. In jedem Fall verständigen Sie sofort auch über Notruf die Polizei.

Ungeprüfte Originalmeldungen der Polizei Unterfranken

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