Dienstag, 27.10.2020
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Stadtfest: Männer belästigen junge Frau und versuchen, sie zu küssen

Aschaffenburg
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Die Polizei sucht dringend Zeugen eines Vorfalls, der sich am Samstag kurz vor Mitternacht in der Aschaffenburger Herstallstraße ereignet hat.

Sachbeschädigung an einem Pavillon

Am Samstag, gegen 21:30 Uhr, traten zwei bislang unbekannte männliche Täter in der Luitpoldstraße einen leerstehenden Pavillon, der dort im Rahmen des „Aschaffenburger Stadtfestes“ aufgestellt war, nieder und flüchteten im Anschluss. Am Pavillon entstand ein Schaden von rund 50 Euro. Ein Zeuge, der den Vorfall beobachtete, informierte umgehend die Polizei.
Zeugen dieses Vorfalls werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Aschaffenburg unter der Telefonnummer 06021/857-2230 in Verbindung zu setzen.
 
Zwei unbekannte Männer versuchen eine Fußgängerin zu küssen
Am Samstag, gegen 23:55 Uhr, war eine 23-Jährige mit einer Freundin zu Fuß auf dem „Aschaffenburger Stadtfest“ im Bereich der Herstallstraße unterwegs. An der dortigen Fußgängerampel im Bereich Goldbacher Straße / Weißenburger Straße kamen drei Männer aus Richtung Frohsinnstraße auf die beiden zu und sprachen sie in gebrochenem Deutsch an. Zwei der Männer versuchten die Frau auf den Mund zu küssen, was sie glücklicherweise abwehren konnte. Als sie laut schrie, kam den beiden Frauen ein bisher unbekannter Zeuge zu Hilfe. Die drei unbekannten Männer werden als südländische Erscheinungstypen beschrieben.
Zeugen dieses Vorfalls werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Aschaffenburg unter der Telefonnummer 06021/857-2230 in Verbindung zu setzen.

Bedrohung mit Klappmesser

Am Sonntag, gegen 00:10 Uhr, eskalierte ein Streit zwischen einem 60-Jährigen und einem 38-Jährigen in der Luitpoldstraße. Daraufhin zückte der deutlich alkoholisierte 60-Jährige ein Klappmesser, richtete es auf sein Gegenüber und bedrohte ihn damit. Sicherheitskräfte einer dortigen Diskothek schritten bis zum Eintreffen der Polizeibeamten ein und hielten den Mann vor Ort fest. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung.

Unfallflucht nach „Schleuderübungen“ auf dem Volksfestplatz
Am Samstagabend, gegen 17:40 Uhr, tätigte ein 21-Jähriger mit seinem Pkw Opel riskante „Schleuderübungen“ auf dem Volksfestplatz. Hierbei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen dortigen Lichtmast. Am Mast, sowie am Opel, entstand durch den Unfall ein Schaden von rund 1000 Euro. Anstatt seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen und sich um eine Unfallaufnahme zu kümmern, flüchtete der Fahrer im Anschluss. Glücklicherweise konnte der Unfallhergang durch einen Zeugen beobachtet werden, der umgehend die Polizei verständigte. Der Unfallverursacher konnte kurze Zeit später durch die Polizeibeamten angetroffen werden. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort.
 
Unfallfluchten nach Ausparken
Am Samstagabend, gegen 19:30 Uhr, fuhr ein 60-Jähriger am Floßhafen mit seinem Opel rückwärts gegen einen Absperrpfosten. An diesem entstand durch den Anstoß ein Schaden von rund 100 Euro. Nachdem er die Beschädigungen begutachtet hatte, fuhr er davon, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern. Ein Zeuge, der das Kennzeichen des Pkw notiert hatte, verständigte daraufhin umgehend die Polizei. Den Unfallverursacher erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort.
 
Ebenfalls Samstagabend, gegen 20:50 Uhr, fuhr ein bislang unbekannter Fahrer mit seinem Pkw Opel aus einer Parklücke in der Behlentstraße. Hierbei fuhr er rückwärts mit der Anhängerkupplung gegen die Front eines dahinter geparkten Skoda. An diesem entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro. Der Fahrer fuhr im Anschluss in unbekannte Richtung davon. Der Unfallhergang konnte ebenfalls durch eine Zeugin beobachtete werden, die daraufhin die Polizei verständigte. Die Polizei ermittelt nun wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort.
Zeugen dieses Vorfalls werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Aschaffenburg unter der Telefonnummer 06021/857-2230 in Verbindung zu setzen.

Fahrt unter Alkoholeinfluss

Am Sonntag, gegen 01:40 Uhr, wurde ein 28-Jähriger Pkw-Fahrer in der Schillerstraße einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Im Gespräch mit dem Fahrer schlug den Polizeibeamten starker Alkoholgeruch entgegen. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht einer Alkoholisierung. Dem BMW-Fahrer wurde daraufhin nicht nur die Weiterfahrt unterbunden. Sein Führerschein wurde sichergestellt und eine Blutentnahme wurde durchgeführt. Er sieht nun einem Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr entgegen.

Polizei

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