Freitag, 27.11.2020
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Serien-Unfall auf B 26: Zwei Fahrer in Lebensgefahr

Rechtenbach/Rothenbuch
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Zwei lebensgefährlich, einen schwer und zwei leicht Verletzte gab es am Donnerstag gegen 19.30 Uhr bei einem Serienunfall auf der Bundesstraße 26 zwischen der Rothenbucher Abzweigung und Rechtenbach.

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Serienunfall bei Rothenbuch
Foto: Ralf Hettler |  23 Bilder

Bilderserie: Ralf Hettler

Eine 30-jährige Mitsubishi-Colt-Fahrerin hatte nach ersten Erkenntnissen in Richtung Lohr einen Lastwagen überholen wollen. Dabei kamen der Colt-Fahrerin drei Autos entgegen. Zunächst streifte ihr Wagen einen entgegenkommenden Golf, dessen beide Insassen nur leicht verletzt wurden, weil der Fahrer noch hatte ausweichen können.

Danach prallte sie mit einem entgegenkommenden VW Bus aus dem Landkreis Hassberge zusammen, der von einem 31-Jährigen gesteuert wurde. Durch den Aufprall drehten sich die beiden Fahrzeuge um 180 Grad. Ein direkt hinter dem VW Bus fahrender Passat mit Wiesbadener Kennzeichen konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr in das Heck des noch nicht zum Stillstand gekommenen Mitsubishi.

Die 30-Jährige und der 47-jährige Passatfahrer erlitten lebensgefährliche Verletzungen und waren in den total demolierten Fahrzeugen eingeklemmt. Sie konnten erst durch Rettungskräfte der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen geborgen werden. Der 31-jährige Fahrer des VW Busses aus dem Landkreis Hassberge erlitt bei dem Aufprall schwere Verletzungen.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Bundesstraße war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten bis gegen 01.45 Uhr total gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Feuerwehr umgeleitet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 50.000 Euro. Die 30-jährige Colt-Fahrerin und der Fahrer des Passat verletzten sich lebensgefährlich und wurden in ihren Autos eingeklemmt.
"Helfer vor Ort" aus vom BRK Rothenbuch versorgten die Verletzten bis zum Eintreffen von Rettungs-Teams und Notarzt.

Der Unfall löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Zur Versorgung der Verletzten und zur Befreiung der Eingeklemmten waren die Rettungsdienste mit 21 Fahrzeugen und 91 Männern und Frauen vor Ort.

"Zuerst musste das oberste Fahrzeug stabilisiert werden, dann erfolgte mit hydraulischem Rettungsgerät die Befreiung des ersten Fahrers, gleichzeitig wurde die Befreiung der zweiten Person vorbereitet. Viel schweres Gerät, aber auch kleinste Werkzeuge mussten auf engstem Raum eingesetzt werden um die Person zu befreien", sreibt Kreisbrandmeister Andreas Emge zur komplkizierten Rettung der beiden Eingeklemmten.

Nach der medizinischen Erstversorgung mussten der Passatfahrer und die Coltfahrerin aus ihren Autowracks befreit werden. Ein Intensiv-Transport-Hubschrauber brachte eines der lebensgefährlich verletzten Unfallopfer in eine Klinik.

Die B 26 war stundenlang voll gesperrt. Ein Sachverständiger war noch in der Nacht am Unfallort um den genauen Hergang zu klären. rah

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