Dienstag, 01.12.2020
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Seniorin von Trickdiebinnen bestohlen

Würzburg
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Eine 86-Jährige ist am Freitagnachmittag Opfer von dreisten Trickdiebinnen geworden. Mit verschiedensten Maschen versuchen die Täter immer wieder gerade ältere Menschen zu überrumpeln, um in deren Wohnungen zu gelangen. So auch im vorliegenden Fall, bei dem letztlich Bargeld und Schmuck gestohlen wurde.

Seniorin von Trickdiebinnen bestohlen - Polizei warnt vor Diebesmasche

WÜRZBURG. Eine 86-Jährige ist am Freitagnachmittag Opfer von dreisten Trickdiebinnen geworden. Mit verschiedensten Maschen versuchen die Täter immer wieder gerade ältere Menschen zu überrumpeln, um in deren Wohnungen zu gelangen. So auch im vorliegenden Fall, bei dem letztlich Bargeld und Schmuck gestohlen wurde. Die Kripo warnt und bittet um Zeugenhinweise.

Nach ersten Erkenntnissen zum Geschehensablauf hatten die Täterinnen die Seniorin gegen 13.45 Uhr offenbar bereits im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses im Stadtteil Frauenland angesprochen und ihr beim Öffnen der Wohnungstüre geholfen. In der Folge packten sie ein Tischtuch aus und fragten die 86-Jährige nach Schreibutensilien. Durch diese Ablenkungsmanöver verschaffte sich eine der Diebinnen mutmaßlich Zutritt zu der Wohnung und entwendete unbemerkt Bargeld und Schmuck in noch nicht exakt bekannter Höhe.

Danach verließen die beiden Täterinnen, von denen der Kripo keine Personenbeschreibung vorliegt, das Anwesen. Erst wesentlich später wurde bemerkt, dass die Wertgegenstände fehlen. Wer sachdienliche Angaben insbesondere zur Beschreibung der beiden Frauen geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 093/457-1732 zu melden.

Das dreiste Vorgehen der Täter, insbesondere durch das Vortäuschen von Hilfsbereitschaft und sich anschließenden gezielten Ablenkungsmanövern, lässt sich schwer verhindern. Allerdings möchte die Polizei Seniorinnen und Senioren und auch ihre Angehörigen dahingehend sensibilisieren, dass es eine derartige Diebstahlsmasche gibt. Wenn man in eine solche Situation gerät, sollte man sofort auch misstrauisch und vorsichtig sein und ggf. wenigstens Nachbarn aufmerksam machen und hinzuziehen. Im Zweifelsfrei sollte man auch nie Scheu davor haben, den Notruf 110 zu wählen.
 
Originalmeldung der Polizei Unterfranken
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