Samstag, 28.11.2020
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Senior auf Abwegen: Geisterfahrer auf der A 3 bei Kleinostheim

86-jähriger Aschaffenburger ist sich keiner Schuld bewusst
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Der Albtraum eines jeden Autofahrers lief am Mittwochnachmittag auf dem Zubringer zur A 3 bei Kleinostheim ab. Mehreren Autofahrern, die von der B 8 aus Richtung Kleinostheim kommend auf die Nebenfahrbahn der A 3 in Richtung Frankfurt auffahren wollten, kam auf der Tangente ein Aschaffenburger VW Golf entgegen.

 Senior auf Abwegen: Geisterfahrer auf der A 3 bei Kleinostheim

Kleinostheim, Kreis Aschaffenburg. Der Albtraum eines jeden Autofahrers lief am Mittwochnachmittag auf dem Zubringer zur A 3 bei Kleinostheim ab. Mehreren Autofahrern, die von der B 8 aus Richtung Kleinostheim kommend auf die Nebenfahrbahn der A 3 in Richtung Frankfurt auffahren wollten, kam auf der Tangente ein Aschaffenburger VW Golf entgegen.

Dank des umsichtigen Verhaltens der Autofahrer kam es dabei nicht zum Frontalzusammenstoß. Sie bremsten ab und wichen dem Falschfahrer aus. Eine Frau, die den relativ langsam fahrenden VW bereits in einiger Entfernung erblickte, stieg sogar aus ihrem Pkw aus und warnte den Verkehr. An der Einmündung der Tangente in die B 8 fuhr der VW schließlich im spitzen Winkel nach rechts auf die B 8 in Richtung Aschaffenburg.

Eine zufällig hinzukommende Streife der Wasserschutzpolizei konnte von der Gegenrichtung aus das Geschehen z. T. beobachten. Die Streife wendete im Kreisel am Ortseingang von Kleinostheim und fuhr dem VW nach. Am Ortseingang von Aschaffenburg konnte sie den VW stoppen. Am Steuer des Pkw saß ein 86-Jähriger aus Aschaffenburg. Er machte einen desorientierten Eindruck und konnte keine nachvollziehbaren Angaben über seine Fahrtstrecke machen.

Dass er auf dem Autobahnzubringer als Geisterfahrer unterwegs war, war ihm nicht bewusst. Der Senior wurde in die Obhut seiner Angehörigen übergeben. Auf ihn kommt ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu. Ferner wurden über die Führerscheinstelle beim zuständigen Straßenverkehrsamt Maßnahmen zur Überprüfung der aktuellen Fahrtauglichkeit des Mannes eingeleitet.
 
Zu dem Vorgang sucht die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach dringend die Zeugen, denen der VW entgegenkam. Sie werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei in Hösbach zu melden, Tel. 06021/857-2530.

Im Heroinrausch auf A3  mit geklautem Auto erwischt

Weibersbrunn, Kreis Aschaffenburg. Bei einem Pärchen aus Schweinfurt klickten in der Nacht zum heutigen Donnerstag auf der Rastanlage Spessart-Süd die Handschellen. Wie sich gegen 5 Uhr bei der Kontrolle eines Volvo aus Ludwigshafen herausstellte, waren sowohl die Autokennzeichen, als auch der Pkw als gestohlen gemeldet. Der Pkw war vor einer Woche in Mannheim entwendet worden. Die jetzt angebrachten Kennzeichen kamen etwa zur gleichen Zeit in Ludwigshafen abhanden. Am Steuer saß ein 45-Jähriger, auf dem Beifahrersitz seine 32-jährige Ehefrau.

Nach der Festnahme gab der Fahrer sogleich zu, dass er keinen Führerschein besitzt. Ferner räumte er den Konsum von Heroin ein. Seine  Frau übergab freiwillig zwei leere Spritzen. Beim Fahrer war eine Blutprobe fällig. Der Pkw und die Kennzeichen wurden zur Rückgabe an die Eigentümer sichergestellt. Den Mann erwartet ein Strafverfahren wegen Diebstahls, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss sowie wegen Urkundenfälschung, wegen Hinterziehung der Kraftfahrzeugsteuer und wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Seine Ehefrau wird sich bei einzelnen der vorgenannten Delikten wegen Mittäterschaft verantworten müssen. Nach der Anzeigenaufnahme wurden beide wieder auf freien Fuß gesetzt.

Unterschlagenen Pkw sichergestellt

Bessenbach, Kreis Aschaffenburg. Für einen 58-Jährigen aus Köln endete am Mittwochmittag die Fahrt mit einem Renault über die A 3 in Richtung Süden bei Bessenbach. Wie sich bei der Kontrolle gegen 13.15 Uhr durch Autobahnfahnder herausstellte, stand der Renault als unterschlagen auf der Fahndungsliste. Dabei handelte es sich um einen Firmenwagen, den der 58-Jährige nach seiner Kündigung trotz Fristsetzung nicht der Firma zurückgegeben hatte. Der ehemalige Arbeitgeber erstattete deshalb Anzeige wegen Unterschlagung. Der Pkw wurde zur Rückgabe an den Eigentümer sichergestellt. Den Fahrer erwartet ein entsprechendes Strafverfahren. Nach der Anzeigenaufnahme wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Für sein Weiterkommen musste er sich allerdings ein anderes Fortbewegungsmittel suchen.
 

Feuerwehreinsatz auf der A 3

Weibersbrunn, Kreis Aschaffenburg. Zu einem vermeintlichen Lkw-Brand musste am Mittwoch die Feuerwehr auf die A 3 ausrücken. Gegen 11.40 Uhr wurde ein stark qualmender Lkw gemeldet, der in Fahrtrichtung Würzburg zwischen den Anschlussstellen Weibersbrunn und Rohrbrunn auf dem Standstreifen stand. Da von einem Brand auszugehen war, rückte die Feuerwehr zum Löscheinsatz aus. Vor Ort konnte jedoch gleich Entwarnung gegeben werden. An dem tschechischen Lastzug war lediglich der Kühlerschlauch geplatzt und heißes Wasser verdampft. Die Blauröcke konnten daher umgehend wieder einrücken. Um den havarierten Lastzug kümmerte sich anschließend ein Pannenservice. Während der Anfahrt und des ersten Angriffs der Einsatzkräfte wurde der Verkehr auf der Autobahn kurz gestoppt. Dadurch kam es zu einem Rückstau von einigen Kilometern Länge. Nach der Wiederfreigabe des Verkehrs löste sich er sich zögerlich wieder auf.   

Joint geraucht - Polizei schaut zu

Weibersbrunn, Kreis Aschaffenburg. Auf der Rastanlage Spessart kam Dienstagnachmittag eine Autobahnstreife gerade dazu, wie zwei junge Männer aus Bosnien-Herzegowina einen Joint rauchten. Es nutzte ihnen nichts, dass der eine den glühenden Joint schnell wegwarf und der andere seinen löschte und in die Hosentasche steckte. Beide Joints wurden sichergestellt. Auf die 19 und 22 Jahre alten Männer kommt ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu. Hierfür mussten sie eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Anschließend konnten sie als Mitfahrer in einer Reisegruppe die Fahrt fortsetzen.
Ungeprüfte Originalmeldungen der Polizei
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