Samstag, 05.12.2020
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Schwerer Verkehrsunfall bei Karlstadt - fünf Verletzte - Pkw ausgebrannt

Polizei Unterfranken
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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Verbindungsstraße zwischen Karlstadt und Wiesenfeld sind am Donnerstagvormittag fünf Personen verletzt worden.

Bilderserie: Feuerwehr Karlstadt

Offenbar hatte der 21-jährige Fahrer eines Opel die Kontrolle über seinen Pkw verloren, war von der Fahrbahn abgekommen und ins Schleudern geraten. Das Auto touchierte auch noch einen entgegenkommenden Kleintransporter bis es schließlich neben der Fahrbahn auf dem Dach zum Liegen kam und Feuer fing. Die vier Insassen und der Kleintransporter-Fahrer konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurden in Krankenhäusern behandelt.

Kurz vor 10 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf eines Zeugen, dass es auf der Staatsstraße 2435 zwischen Karlstadt und Wiesenfeld zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen sei und ein Pkw brenne. In der Folge rückten sofort Streifenwagen der Karlstadter Polizei sowie der Rettungsdienst und die örtlichen Feuerwehren aus. Nach ersten Erkenntnissen der Beamten zum Unfallhergang hatte ein Opel-Fahrer auf der abschüssigen und kurvigen Strecke offenbar zunächst einen anderen Pkw überholt und hatte beim Wiedereinscheren offenbar die Kontrolle über seinen Wagen verloren.

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Schwerer Unfall bei Karlstadt
Foto: Feuerwehr Karlstadt |  5 Bilder

Der 21-jährige Fahrer, der noch zwei Gleichaltrige und einen 22-jährigen Mitfahrer in seinem Wagen dabei hatte, geriet in der Folge nach rechts ins Bankett, prallte gegen einen Baumstumpf und das Fahrzeug wurde auf die Straße zurückgeschleudert. Es driftete in der Folge auf der Fahrbahn entlang in den Gegenverkehr und prallte gegen den Frontbereich eines aus Richtung Wiesenfeld kommenden Kleintransporters. Durch diesen Anstoß wurde der Opel erneut nach rechts abgewiesen und kam schließlich zur Hälfte auf der Straße zur anderen Hälfte an einem Hang zum Liegen.

Noch rechtzeitig, bevor der Opel dann Feuer fing, konnten sich alle vier Insassen selbst daraus befreien. Die aus dem Landkreis Main-Spessart Stammenden wurden verletzt vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der 50 Jahre alte Fahrer des Mercedes Kleintransporter begab sich selbst in ärztliche Behandlung. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 30.000 Euro

Die umliegenden örtlichen Freiwilligen Feuerwehren aus Karlstadt, Wiesenfeld und Rohrbach löschten den brennenden Pkw und kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten. Dafür mussten auch einige Kubikmeter Erde aus dem Straßengraben ausgehoben werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die erforderlichen Bergungs- und Aufräumarbeiten war die Staatsstraße zeitweise gesperrt. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es allerdings nicht. Dass es im Nachfolgeverkehr hinter der Unfallstelle noch zu einem kleineren Auffahrunfall kam, ist bei der Schwere des ersten Zusammenstoßes beinahe nicht mehr erwähnenswert.

Ungeprüfte Originalmeldung der Polizei Unterfranken

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