Donnerstag, 29.10.2020
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Schockanrufer bleiben aktiv

Polizei Unterfranken
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Gleich fünfmal haben Unbekannt mit der sogenannten Schockanrufermasche versucht, hohe Bargeldbeträge zu erschwindeln. Die russischsprechenden Betrüger konnten am Donnerstag aber keines der potentiellen Opfer täuschen.
Schockanrufer bleiben aktiv
 
SCHWEINFURT. Gleich fünfmal haben Unbekannt mit der sogenannten Schockanrufermasche versucht, hohe Bargeldbeträge zu erschwindeln. Die russischsprechenden Betrüger konnten am Donnerstag aber keines der potentiellen Opfer täuschen. Dieses mal sind die Schwindler ohne Beute geblieben.
 
Mit dem Hinweis, der Anrufer solle sich mal eine neue Geschichte einfallen lassen, wimmelte eine resolute 71-Jährige einen Mann ab, der sich am Telefon als Sohn der Frau auszugeben versuchte. Der erzählte die immer gleiche Geschichte: der Unbekannte sei in einen Unfall verwickelt gewesen, bei dem ein Mädchen verletzt worden wäre. Nun benötige der angebliche Sohn einen hohen Bargeldbetrag, um die Angelegenheit schnell regeln zu können. Die Rentnerin war bereits zweimal zuvor mit solchen Anrufen konfrontiert worden und kannte sich daher aus.
 
Varianten dieser Lügengeschichte mussten sich vier weitere Schweinfurter anhören. Der Betrüger flog in allen Fällen ebenfalls schnell auf, so dass niemand geschädigt wurde. Dass diese Betrugsversuche nicht gelangen, lag meist aber nicht daran, dass die Angerufenen über diese Masche informiert gewesen wären. Vielmehr stolperten die Täter über Unstimmigkeiten in ihrer Geschichte, die Verdacht bei den potentiellen Opfern erregten.    
 
Das Polizeipräsidium Unterfranken bitten daher erneut darum, Nachbarn, von denen bekannt ist, dass sie russischer Herkunft sind, auf diese Vorgehensweise der Täter anzusprechen. So können auch jene Mitbürger erreicht und gewarnt werden, die sich nicht über deutschsprachige Medien informieren können.   

Ungeprüfte Originalmeldung der Polizei Unterfranken
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