Donnerstag, 26.11.2020
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Rauchschwaden und Ölspur auf A 3 - Pkw völlig ausgebrannt

Verkehrspolizei Aschaffenburg
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Am Sonntagmittag war die A 3 zwischen den Anschlussstellen Wiesentheid und Geiselwind für die Lösch- und Reinigungsarbeiten nach einem Fahrzeugbrand in Richtung Nürnberg kurzfristig komplett gesperrt.

Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried

Rauchschwaden und Ölspur auf A 3 - Pkw völlig ausgebrannt

Wiesentheid, Lkr. Kitzingen. Am Sonntagmittag war die A 3 zwischen den Anschlussstellen Wiesentheid und Geiselwind für die Lösch- und Reinigungsarbeiten nach einem Fahrzeugbrand in Richtung Nürnberg kurzfristig komplett gesperrt. Die Pkw-Fahrerin konnte glücklicherweise ihr qualmenden Fahrzeug rechtzeitig verlassen.

Gegen 12:45 Uhr bemerkte die 52-jährige Autofahrerin, dass es unter der Motorhaube ihres Kleinwagens zu qualmen begann. Sie blieb gleich auf dem Seitenstreifen stehen und brachte sich und ihr Gepäck in Sicherheit. Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried, die während ihrer Streifenfahrt die aus dem Fahrzeug dringenden Rauchschwaden sahen, hielten sofort an und, versuchten, mit einem bordeigenen Feuerlöscher dem Motorbrand Herr zu werden. Da dies allerdings misslang, mussten die Frau aus Mittelfranken und die Polizisten aus sicherer Entfernung zwangsläufig mit ansehen, wie der Wagen in Flammen aufging.

Schließlich konnte die Freiwillige Feuerwehr Wiesentheid das Feuer eindämmen. Trotzdem war nicht zu verhindern, dass der Wagen im Wert von etwa 7.000 Euro völlig ausbrannte.

15 Unfälle auf A 3 und A 7 am Wochenende

Bereiche Würzburg, Kitzingen und Bamberg. Am vergangenen Wochenende ereigneten sich während des dichten Reiseverkehrs auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried insgesamt 15 Verkehrsunfälle. Sechs Personen wurden dabei leicht verletzt. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden von 100.000 Euro.

Häufig führte zu dichtes Auffahren oder eine zu späte Reaktion am Stauende zu einem Auffahrunfall. So fuhren am Freitagnachmittag auf der A 7 nach der Anschlussstelle Estenfeld fünf Pkw aufeinander, wobei eine Pkw-Fahrerin und ein Rentner leicht verletzt wurden. Allein bei diesem Unfall war ein Schaden von 50.000 Euro zu verzeichnen.

Am Samstag krachte es um die Mittagszeit auf der A 3 bei Schlüsselfeld in Richtung Frankfurt gleich dreimal. Zunächst fuhr eine 47-Jährige gegen 12:15 Uhr auf. Dabei wurde sie und der andere Pkw-Fahrer leicht verletzt. Eine Viertel Stunde später schob ein 55-jähriger Mann aus Thüringen mit seinem Pkw drei vor ihm auf dem linken Fahrstreifen stehende Fahrzeuge zusammen. Vier der Insassen wurde dabei verletzt. Sie konnten aber das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung bald wieder verlassen. Gegen 12:20 Uhr versuchte ein unbekannter Audi-Fahrer einen Auffahrunfall zu verhindern. Allerdings touchierte er dabei, nach den Angaben der 50-jährigen Geschädigten, beim Ausweichen nach links deren Ford Focus. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte der Pkw-Fahrer seine Fahrt fort. Weitere Hinweise zu dem geflüchteten Fahrzeug sind bisher nicht bekannt.

Bei einem Verkehrsunfall, der sich ebenfalls am selben Tag gegen 08:30 Uhr auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Heidingsfeld und Kist in Richtung Frankfurt ereignete, wird noch der Verursacher gesucht. Ein Pkw-Fahrer war über ein neben dem zweiten Fahrstreifen liegendes Stützrad eines Anhängers gefahren, das ein unbekannter Gespannfahrer dort verloren hatte.

Zwei Rehe mussten bei Kollisionen mit Fahrzeugen auf der Autobahn ihr Leben lassen. Am Samstag erfasste ein Mann aus Nordrhein-Westfalen mit seinem BMW auf der A 7 etwas 3 Kilometer nach der Anschlussstelle Kitzingen in Richtung Ulm ein Reh. Da beim Eintreffen der Beamten das schwer verletzte Tier noch lebte, erschossen sie es und erlösten es somit von seinen Qualen. Am Sonntagmorgen überquerte ein Reh kurz nach der Dertinger Mainbrücke die Fahrbahn. Ein in Richtung Frankfurt fahrender VW-Fahrer konnte dem Tier nicht mehr ausweichen und prallte mit ihm zusammen. Dabei erlitt es tödliche Verletzungen. Beide Autofahrer kamen bei den Unfällen jeweils mit dem Schrecken davon. An den Fahrzeugen entstand verhältnismäßig geringer Sachschaden.

Ohne Bezahlung getankt - Autobahnpolizei fasst Tankbetrüger

Würzburg. Am Sonntagmittag konnte die Fahndung der Autobahnpolizei nach einem Tankbetrüger erfolgreich beendet werden. Ein 52-jähriger Niederländer, der ohne zu bezahlen in der Rastanlage Würzburg-Süd getankte hatte, wurde festgenommen.

Gegen 09.15 Uhr füllte der Fahrer eines Alfa Romeo mit Niederländischer Zulassung fast 50 Liter Autogas in den Tank seines Fahrzeuges. Ohne die Tankschuld beglichen zu haben, fuhr der Mann weg. Nachdem eine Angestellte den Vorfall zur Anzeige gebrachte hatte, leiteten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried sofort eine Fahndung nach dem Fahrzeug ein. Etwa vier Stunden nach den ersten Ermittlungen stoppten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim den gesuchten Wagen und nahmen den Fahrer fest. Ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs wurde eingeleitet.

Ungeprüfte Originalmeldungen der Polizei.

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