Sonntag, 29.11.2020
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Polizeipensionär stoppt Flüchtenden an AB-Hauptbahnhof

Aschaffenburg
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Einen flüchtenden Jugendlichen gestoppt hat ein pensionierter Polizist am Freitagvormittag am Aschaffenburger Hauptbahnhof. Der zufällige Einsatz des Mannes endete nicht ohne Blessuren. Eine Zivilstreife hatte den jungen Mann verfolgt.

Nach Angaben der Polizei fürchtete der 17 Jahre alte Jugendliche wohl, dass Zivilpolizisten seine Drogen finden – 30 Gramm Cannabis. Die Beamten der Bundespolizei wollten ihn kontrollieren. »Anfänglich zeigte er sich noch mit der Kontrolle einverstanden, rannte jedoch dann plötzlich durch das Bahnhofsgebäude weg«, meldete die Polizei. Laut rufend rannten die Zivilbeamten hinterher.

Risswunde und Fingerbruch: Der zufällig im Bahnhof wartende, 61 Jahre alte pensionierte Polizist stellte sich dem Flüchtenden in den Weg, beide stürzten. Der Pensionär erlitt zwei Risswunden im Gesicht. Während die Zivilbeamten den Jugendlichen zu festzunehmen versuchten, wehrte sich dieser so heftig, dass er einem Beamten einen Finger brach.

Bei einer späteren Wohnungsdurchsuchung fanden Ermittler weitere geringe Mengen Cannabis. Der Jugendlichen kam am Nachmittag wieder auf freien Fuß. Ihn erwarten Anzeigen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung. mai

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