Polizei stoppt betrunkenen Lastwagenfahrer auf A3 bei Waldaschaff

Polizeimeldungen Stadt und Kreis Aschaffenburg

Waldaschaff
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Die Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach hat am Dienstagnachmittag einen Lastwagenahrer aus dem Verkehr gezogen, der offenbar stark alkoholisiert war und bereits mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet hatte. Betroffene werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Nachdem mehrere Mitteilungen über einen in Schlangenlinien fahrenden Lkw auf der A3 eingegangen werden, konnten die Beamten das Fahrzeug auf Höhe der Rastanlage Spessart Nord aufnehmen und an der Anschlussstelle Weibersbrunn stoppen. Es handelte sich um einen Lastwagen mit tschechischer Zulassung, der bereits einen Leitpfosten überfahren hatte und durch eine auffällig unsichere Fahrweise aufgefallen war.

Der Fahrer wahr mutmaßlich alkoholbedingt nicht mehr in der Lage, alleine auszusteigen bzw. die Feststellbremse zu betätigen. Die Beamten zogen ihn aus dem Führerhaus, in dem sich zahlreiche leere Bierdosen befanden, und brachten ihn zur Dienstelle. Ein Atemalkoholtest ergab schließlich einen Wert von über 2,5 Promille.

Der 44-jährige Beschuldigte musste sich einer ärztlichen Blutentnahme unterziehen. Gegen ihn läuft nun ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des dringenden Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung.

Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise durch die Fahrweise des Lkw gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-2530 mit der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach in Verbindung zu setzen.

Einbrecher entwendet Tresor aus Wohnhaus - Zeugen gesucht

MÖMBRIS-BRÜCKEN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Dienstagabend hat ein Einbrecher aus einem Einfamilienhaus einen Tresor entwendet. Dem Täter gelang es, mit seiner Beute unerkannt zu entkommen. Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen und hofft dabei nun auch auf Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen muss sich der Einbruch in der Wendelinusstraße im Zeitraum zwischen 18.30 Uhr und 19.30 Uhr ereignet haben. Wie der Täter in das Wohnhaus gelangt ist, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der andauernden Ermittlungen. Der Wert des Diebesguts dürfte sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 1.500 Euro belaufen.

Wer im fraglichen Zeitraum etwas beobachtet hat, das mit dem Einbruch und dem Diebstahl des Tresors in Zusammenhang stehen könnte, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1733 mit der Kriminalpolizei Aschaffenburg in Verbindung zu setzen.

Offenbar psychisch belastete Frau von Ebertbrücke gerettet

ASCHAFFENBURG. Am Mittwochmorgen hat die Aschaffenburger Polizei eine offenbar psychisch belastete Frau in Gewahrsam genommen, die dunkel gekleidet auf einer stark befahrenen Straße unterwegs war. Da die Frau erheblichen Widerstand leistete, musste sie unter Anwendung unmittelbaren Zwangs überwältigt werden. Sie wurde im Anschluss in einem Bezirkskrankenhaus amtlich untergebracht.

Gegen 06.40 Uhr wurden die Beamten auf die 47-Jährige aufmerksam, die offenbar orientierungslos im Bereich des Mittelstreifens auf der stark befahrenen Ebertsbrücke unterwegs war und Gegenstände auf die Fahrbahn warf. Bei der folgenden Gewahrsamnahme leistete die Frau massiven Widerstand. Sie riss ein Funkgerät aus der Weste eines Beamten und warf dieses auf die Straße. Anschließend warf sie ihren Schlüsselbund auf ein vorbeifahrendes Auto. Im weiteren Verlauf griff sie auch noch nach der geholsterten Dienstwaffe eines Polizisten.

Die 47-Jährige leistete auch auf dem Weg zum Dienstfahrzeug erheblichen Widerstand und trat einer Polizistin gegen das Bein. Die Beamten überwältigten die offenbar psychisch belastete Frau und brachten sie in einem Bezirkskrankenhaus unter. Gegen sie wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

In diesem Zusammenhang ist die Aschaffenburger Polizei auf der Suche nach den Insassen eines silbernen Mercedes Vito, in den die Beschuldigte versucht hatte, während des Einsatzes einzusteigen. Die Insassen kommen daher als wichtige Zeugen in Betracht und werden dringend gebeten, sich unter Tel. 06021/857-2230 zu melden.

Einbruchsversuch in Zahnarztpraxis - Täter scheitert an Eingangstür

HÖSBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Im Laufe des vergangenen Wochenendes hat ein Unbekannter offenbar versucht, in eine Zahnarztpraxis einzubrechen. Er scheiterte jedoch an der Eingangstür und gelangte dadurch nicht ins Innere. Die Aschaffenburger Polizei ermittelt und bittet um Hinweise.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand muss sich der Einbruchsversuch in der Rathausstraße im Zeitraum zwischen Freitagnachmittag, 15.00 Uhr, und Montagmorgen, 06.45 Uhr, ereignet haben. An der Eingangstür der Praxis wurden Spuren festgestellt, die eindeutig auf einen Einbruchsversuch hindeuten. Der vom Täter verursachte Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf rund 300 Euro belaufen.

Wer möglicherweise sachdienliche Hinweise geben kann, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 06021/857-2230 bei der Polizeiinspektion Aschaffenburg zu melden.

Mehrere Kellereinbrüche in aschaffenburg - Wer hat etwas beobachtet?

ASCHAFFENBURG. Gleich fünf Einbrüche in Keller sind im Laufe des Dienstags bei der Aschaffenburger Polizei zur Anzeige gebracht worden. In allen Fällen sind die Täter unbekannt. Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich zu melden.

In der Bernhardstraße im Stadtteil Damm entwendete ein Einbrecher eine Flasche Rotwein aus einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses. Die Tat muss sich dem Sachstand nach im Zeitraum zwischen Montagmittag, 12.00 Uhr, und Dienstagmorgen, 08.00 Uhr, ereignet haben.

In der Behlenstraße in Damm, wurde aus einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses ein Fahrrad im Wert von etwa 2.500 Euro entwendet. Aus einem weiteren Keller im selben Anwesen entwendete ein Einbrecher einen Koffer und ein Paar Damenstiefel. In diesen beiden Fällen kann der Tatzeitraum auf Montagmorgen, 07.30 Uhr, bis Dienstagnachmittag, 15.00 Uhr, eingegrenzt werden.

Weitere Kellereinbrüche ereigneten sich im Zeitraum zwischen Montagabend, 18.30 Uhr, und Dienstagnachmittag, 16.00 Uhr, in einem Mehrfamilienhaus in der Carl-Joseph-Will-Straße. Aus einem Abteil erbeutete der Täter Bohrmaschinen und eine Flasche Bier. Aus einer angrenzenden Tiefgarage wurden zwei Fahrräder entwendet. Es handelt sich hierbei um ein blaues Rennrad der Marke "Canyon" im Wert von etwa 1.800 Euro sowie um ein blaues Herren-Mountainbike des Herstellers Cube, WS Pro Allroad, im Wert von ca. 500 Euro.

Der letzte bekanntgewordene Fall ereignete sich im Zeitraum zwischen Montag, 00.00 Uhr, und Samstagabend, 22.00 Uhr, in der Händelstraße in Obernau. Auch in diesem Fall wurden verschiedene Gegenstände wie Dekoartikel und ein Koffer aus einem Kellerraum entwendet. Der Gesamtbeuteschaden dürfte sich hier auf rund 350 Euro belaufen.

In allen Fällen bittet die Polizeiinspektion Aschaffenburg um Hinweise von möglichen Zeugen unter Tel. 06021/857-2230.

Betrug durch falsche Sparkassen-Angestellte - Mehrere tausend Euro von Konto abgebucht

HÖSBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Falsche Sparkassenmitarbeiter haben einen Mann aus Hösbach zur Reaktivierung seiner pushTAN-App aufgefordert. Der Mann ahnte nicht, dass er Betrügern aufgesessen war und folgte den Anweisungen des Anrufers. Einige Tage später stellte er fest, dass auf seinem Konto mehr als 40 unberechtigte Abbuchungen erfolgt sind.

Zunächst hatte sich ein Anrufer als Sparkassenmitarbeiter ausgegeben und den Mann zur Aktualisierung seines pushTAN-Verfahrens aufgefordert. Als der Angerufene seine App öffnete, wartete bereits ein Auftrag auf ihn, den er befolgte. Offenbar gelangten die Täter auf diese Weise an die notwendigen Daten, und es kam zu mehreren unberechtigten Abbuchungen vom Konto des Geschädigten. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

In diesem Zusammenhang rät die unterfränkische Polizei bei entsprechenden Anrufen zu grundsätzlicher Skepsis und zu besonderer Vorsicht im Umgang mit Bankdaten. Wählen Sie im Zweifelsfrei selbst die Nummer ihrer Bank oder fragen Sie bei ihrer örtlich zuständigen Polizeidienststelle nach.

 

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