Samstag, 28.11.2020
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Polizei macht rätselhafte Aufnahme an Halloween

Verkehrspolizei Aschaffenburg
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Geist geblitzt an Halloween
Foto: Polizei
Geist geblitzt an Halloween
Foto: Polizei
Ein Geist am Steuer? Und wo ist das Lenkrad überhaupt? Beamte der Verkehrspolizei Aschaffenburg machten am Halloween-Abend beim Blitzen eine rätselhafte Aufnahme auf der Autobahn. Inzwischen ist der Geister-Fall gelöst.

Nicht schlecht staunten Beamte der Verkehrspolizei Aschaffenburg, als sie das Bildmaterial einer Radarkontrolle am Halloween-Abend, dem 31 Oktober, aufarbeiteten. Hatte es an Halloween doch tatsächlich eine Gruselfratze gewagt, am Steuer eines Kleintransporters mit rund 20 Kilometern mehr als erlaubt über die A3 zu fegen und dabei genau in die Kamera des Geschwindigkeitsmessgerätes zu glotzen. Die Blitzer standen im Baustellenbereich an der Haseltalbrücke.

Aufgrund der Maskerade ist es unmöglich, den mutmaßlichen Fahrer des Transporters jemals an seinen Gesichtszügen erkennen zu können. Was dem geschulten Auge der Beamten allerdings nicht entging, ist die Tatsache, dass die Fratze auf dem Bild gar kein Lenkrad vor sich hat. Wurde der Transporter etwa von Geisterhand gesteuert?
 
Des Rätsels Lösung brachte ein Blick auf das Kennzeichen des Sprinters: es handelte sich um ein britisches Kennzeichen und die Insulaner haben bekanntlich das Lenkrad auf der für uns Festlandbewohner falschen Seite! Und bei näherem Hinsehen konnte man den angeschnallten männlichen Fahrer mit Bart auch am linken Bildrand erkennen. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes musste dieser Bildbereich auf den beiliegenden Fotoauszügen allerdings für die Öffentlichkeit unkenntlich gemacht werden. Vorausgesetzt, es gibt keine wirklichen Geister, dürfte es sich bei der Fratze auf dem Beifahrersitz um eine Puppe gehandelt haben.
 
Nachdem es innerhalb Europas (mit Ausnahme von Österreich) bei Verkehrsordnungswidrigkeiten noch kein gegenseitiges Vollstreckungsabkommen gibt, bleibt die Geschwindigkeitsüberschreitung des Briten mit dem gruseligen Beifahrer ungesühnt. Das Verfahren mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 30 Euro wurde eingestellt.
Quelle: Ungeprüfte Originalmeldung der Polizei Unterfranken.
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