Donnerstag, 22.10.2020
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Polizei hilft überforderten Flüchtlingen am Bahnhof

Lohr a.Main
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Ein marokkanischer Flüchtling steigt in Lohr am Bahnhof aus und will sich eine Flasche Wasser kaufen – dann fährt sein Zug weiter und mit ihm Jacke, Ausweis und Fahrkarte des Marokkaners.
Lohr. Am Montagabend verließ ein 41-jähriger marokkanischer Flüchtling den Zug von Frankfurt in Richtung Würzburg, am Bahnhof in Lohr, um sich schnell eine Flasche Wasser zu kaufen. Der Zug fuhr daraufhin ohne ihn weiter. Im Zug waren noch seine Jacke mit Fahrkarte und seinen Ausweispapieren. Über die Bundespolizei, am Bahnhof in Würzburg, konnten die Sachen des 41-Jährigen in Sicherheit gebracht werden. Die Beamten wiesen den Marokkaner in den nächsten Zug nach Würzburg, wo er seine Sachen wieder in Empfang nehmen konnte.

18-jähriger Flüchtling landet in Partenstein statt in Dortmund

Partenstein. Ebenfalls am Montagabend verließ ein 18-jähriger Flüchtling aus Guinea den Zug von Würzburg nach Frankfurt am Bahnhof Partenstein. Er war am selben Tag in der zentralen Aufnahmeeinrichtung in Zirndorf erfasst worden und sollte eigentlich zur Erstaufnahmeeinrichtung nach Dortmund reisen. Ein Partensteiner brachte den hilfebedürftigen 18-Jährigen zur Wache der Polizei Lohr. Mit Händen und Füßen gelang es den Beamten, dem jungen Mann verständlich zu machen, dass er noch nicht am Ziel seiner Reise ist. Sie brachten ihn zum nächsten Zug und vertrauten ihn einem verständnisvollen Zugbegleiter an. Originalmeldung der Polizei Lohr
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