Montag, 10.05.2021

Pkw überschlägt sich in der Auffahrt zur A 7 - Folgeunfall: Pkw prallt auf Laster

Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach
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3 Min.

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Am Freitagmorgen hat sich ein Pkw in der Anschlussstelle Estenfeld überschlagen. Ein Lkw-Fahrer auf der A 7 wich wegen der Unfallstelle nach links aus und ein nachfolgender Autofahrer fuhr auf. Zum Glück wurde bei beiden Unfällen niemand verletzt. Die Gesamtschäden schätzt die Autobahnpolizei auf 8.000 bzw. 14.000 Euro.

A 3: Geschwindigkeit zu hoch, Abstand zu gering - Autobahnpolizei stoppt Gespannfahrer

Randersacker, Lkr. Würzburg. Am Donnerstagnachmittag haben Videoüberwacher der Autobahnpolizei einen Gespannfahrer gestoppt, der auf der A 3 nicht nur sehr rasant unterwegs gewesen war, sondern auch noch den Sicherheitsabstand zu seinem Vordermann erheblich unterschritten hatte.

Gegen 15:15 Uhr bemerkten die Beamten in ihrem zivilen Videofahrzeug einen Geländewagen mit Anhänger, der sie rasch einholte. Die Messinstrumente des Dienstfahrzeuges registrierten dabei unter anderem die Geschwindigkeit des nachfolgenden Gespanns: Anstatt die erlaubten 80 km/h zeigte der Tacho 32 km/h mehr an. Außerdem rückte der Nissan Pathfinder den Beamten immer näher. Bis auf acht Meter verringerte sich der Abstand zum Heck Dienstwagens, was deutlich zu wenig war. Bei einem Tempo von 112 km/h sind nämlich 56 Meter vorgeschrieben.

Mehrere Kilometer folgte so der 47-jährige Slowake den Ordnungshütern, ohne zu bemerken, dass seine gravierenden Verkehrsverstöße von der Heckkamera des Videowagens aufgezeichnet wurden, bis ihn die Polizisten in der Rastanlage Haidt anhielten.

Nun muss der Mann mit einem Bußgeld von 320 Euro, vier Punkten in Flensburg und einem zweimonatigen Fahrverbot rechnen. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung durfte der Verkehrssünder weiterfahren.

Pkw überschlägt sich in der Auffahrt zur A 7 - Folgeunfall: Pkw prallt auf Laster

Kürnach, Lkr. Würzburg. Am Freitagmorgen hat sich ein Pkw in der Anschlussstelle Estenfeld überschlagen. Ein Lkw-Fahrer auf der A 7 wich wegen der Unfallstelle nach links aus und ein nachfolgender Autofahrer fuhr auf. Zum Glück wurde bei beiden Unfällen niemand verletzt. Die Gesamtschäden schätzt die Autobahnpolizei auf 8.000 bzw. 14.000 Euro.

Gegen 5:10 Uhr wollte ein 21-jähriger VW-Fahrer in Richtung Kassel auffahren. Aus Unachtsamkeit geriet er mit seinem Golf zu weit nach links, prallte gegen die Leitplanke und überschlug sich. Im Grünstreifen direkt neben der A 7 blieb der Wagen auf dem Dach liegen. Unverletzt konnte der junge Mann aus seinem Fahrzeug herauskrabbeln. Sein Fahrzeug musste mit einem Kran geborgen werden.

Kurz darauf bemerkte ein auf der Hauptfahrbahn vorbeifahrender Tankzugfahrer einer Würzburger Spedition den verunglückten Pkw und wich vorsorglich auf den linken Fahrstreifen aus. Dabei hatte der 49-Jährige allerdings einen schnell herankommenden BMW übersehen. Dessen 34-jähriger Fahrer bremste zwar noch ab, konnte jedoch einen Aufprall nicht mehr verhindern und krachte auf das Heck des Sattelzuges.

Mit erheblichem Frontschaden kam der BMW quer zur Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Auch dieser Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Zum Glück blieb aber der mit Diesel beladene Tank des Sattelanhängers unbeschädigt.

Zehn Mann der Freiwilligen Feuerwehr Estenfeld waren vor Ort und unterstützten die Autobahnpolizei bei der Absicherung der Unfallstelle. Für die Bergungs- und Reinigungsarbeiten - aus dem Pkw waren Betriebsflüssigkeiten ausgelaufen - wurde die A 7 in Richtung Kassel komplett gesperrt. Es kam zu einem kurzen Stau.

 


Ungeprüfte Originalmeldungen der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

Kleinmenge Rauschgift sichergestellt

Hösbach, Kreis Aschaffenburg. Bei der Kontrolle eines ungarischen Pkw Chevrolet förderten Beamte der Autobahnpolizei am Donnerstagnachmittag auf der A 3 bei Hösbach eine Kleinmenge Marihuana zu Tage. Der 36-jährige Fahrer hatte das Rauschgift im Fahrzeuginnenraum in einer Regenschirmhülle versteckt. Das Rauschgift im Grammbereich wurde sichergestellt. Auf den Ungarn mit Wohnsitz im benachbarten Hessen kommt ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu. Nach der Anzeigenaufnahme durfte er die Fahrt fortsetzen..

Sattelzug aus dem Verkehr gezogen

Aschaffenburg. Für einen tschechischen Lkw-Fahrer endete am Donnerstag die Fahrt mit seinem Zug auf der A 3 bei Aschaffenburg. Vor der Weiterfahrt musste er mit seinem Truck zur Reparatur in eine Werkstatt. Wie Beamte der Autobahnpolizei gegen 10.45 Uhr bei der Kontrolle auf dem Parkplatz Strietwald-Süd feststellten, waren an dem Zug mehrere Federbälge falsch montiert bzw. teilweise gebrochen und damit wirkungslos. Eine Vorführung des Zuges bei einem Kfz-Sachverständigen bestätigte die Verkehrsunsicherheit des Fahrzeugs. Die Weiterfahrt des mit rund 25 Tonnen Polypropylen beladenen Zuges wurde unterbunden. Für das anstehende Bußgeldverfahren musste der 50-jährige Fahrer eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Rasante Probefahrt

Mainaschaff, Kreis Aschaffenburg. "Nur mal schnell eine Probefahrt machen" wollte am Dienstagmittag dieser Woche ein 24-jähriger aus Aschaffenburg mit seinem VW Golf. Daraus wurde tatsächlich eine schnelle Probefahrt.

Der junge Mann testete offensichtlich auf der vierspurigen B 8 zwischen Aschaffenburg und Mainaschaff die Beschleunigungswerte seines Gefährts. Während sein erster Eindruck wohl "Test bestanden" war, kam prompt darauf die Ernüchterung. Ihm war auf der Teststrecke nämlich ein Videomessfahrzeug der Aschaffenburger Verkehrspolizei gefolgt und die Besatzung konnte ihm mittels Videobeweis einen hervorragenden "Durchzug" bis auf 185 km/h bescheinigen. Pech für den jungen Mann war nur, dass auf der gewählten Teststrecke die Geschwindigkeit auf 100 km/h begrenzt ist. Die Folgen des rasanten Tests: demnächst Testverbot für drei Monate (Fahrverbot), vier Punkte in Flensburg und eine Geldbuße in Höhe von 1.200 Euro.


Ungeprüfte Originalmeldungen der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

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