Freitag, 22.01.2021
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Passant in Erlensee mehrfach getreten

Polizei Südosthessen

Gelnhausen
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Nach eigenen Angaben ist einem 47-Jähriger in Erlensee von einem Mann ein Beil gestellt worden. Nach dem Sturz soll der Mann noch mehrfach auf den 47-Jährigen eingetreten haben. Dabei erlitt der 47-Jährige eine Schulterverletzung, zudem bestand Verdacht auf ein gebrochenes Nasenbein. Der Täter soll ein etwa 60 Jahre alter Mann sein, 1,70 bis 1,75 Meter großen, der eine braune Lederjacke trug und kurze, grau/weiße Haare hatte.

Ein 47-jähriger Passant wurde am Samstagabend wegen Verdacht einer Nasenbeinfraktur sowie einer Schulterverletzung in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach seinen Angaben war er gegen 19 Uhr von einem etwa 60 Jahre alten, 1,70 bis 1,75 Meter großen Mann, der eine braune Lederjacke trug und kurze, grau/weiße Haare hatte, zu Fall gebracht worden. Der Unbekannte sei ihm in der Hauptstraße hinterhergelaufen und habe ihm dann das Bein gestellt. Während der 47-Jährige auf dem Boden lag, hat der Täter noch mehrmals auf den in Erlensee wohnhaften Fußgänger eingetreten. Als Anwohner durch Schreie aufmerksam wurden und zur Hilfe kamen, flüchtete der Täter in Richtung des Stichelsweg. Hinweise nimmt die Polizeistation Hanau II in der Cranachstraße unter der Rufnummer 06181 9010-0 entgegen.

VW-Lupo-Fahrer beging Unfallflucht - Gelnhausen

(mm) Der Fahrer eines VW-Lupo hat am Mittwochmorgen, gegen 5.50 Uhr, auf der Straße "Am Galgenfeld" in Höhe der Hausnummern 17 - 21 einen Fiat 500 touchiert und ist anschließend, ohne sich um den Schaden zu kümmern, weitergefahren. Nach Angaben des 47-jährigen Fiat-Fahrers hielt der Lupo neben ihm an und regte sich darüber auf, dass er einem Lkw-Fahrer die Ausfahrt aus einem dortigen Firmengelände ermöglichte. Der Fahrer des Volkswagens setzte dann seine Fahrt fort, beschädigte dabei aber den vorderen linken Radkasten an dem Fiat. Der Unfallverursacher, der 50 bis 60 Jahre alt und zirka 1,80 Meter groß sein soll, fuhr anschließend weiter. Die Polizei bittet nun Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, sich auf der Wache im Herzbachweg unter der Rufnummer 06051 827-0 zu melden.

Viele Blechschäden auf winterlichen Straßen im Main-Kinzig-Kreis

Trotz der winterlichen Straßenverhältnisse mit Schnee und Glatteis, die viele Autofahrer in den vergangenen Tagen überrascht hatte, zieht die Polizei im Main-Kinzig-Kreis eine überwiegend positive Bilanz. Aus dem gesamten Dienstgebiet wurden zwar mehrere Verkehrsunfälle gemeldet, allerdings blieb es zum Glück bei Blechschäden.

So wurde am Dienstagabend, gegen 22.25 Uhr, ein 41 Jahre alter Autofahrer in der Depotstraße in Großauheim von plötzlichem Glatteis in einer Kurve überrascht. Sein BMW-Sportwagen drehte sich mehrmals um die eigene Achse und prallte dann gegen die Leitplanke, wobei ein Schaden von über 9.000 Euro entstand. Da er nach dem Vorfall allerdings nach Hause fuhr und erst von dort aus die Polizei verständigte, sieht er sich zu allem Ungemach nun auch noch dem Vorwurf der Unfallflucht gegenüber.

Gegen 23.50 Uhr verlor der 36 Jahre alte Fahrer eines Opel Corsa auf der Autobahn 66 zwischen Gründau-Rothenbergen und Langenselbold die Kontrolle über seinen Wagen, als er einen Lastwagen überholt hatte. Beim Wiedereinscheren drehte sich der Kleinwagen auf der glatten Fahrbahn und prallte in die Leitplanke. Dabei löste sich von dem Opel ein Fahrzeugteil und traf auf der daneben verlaufenden Kreisstraße 901 einen Mercedes, an dessen Steuer eine 29 Jahre alte Frau aus Langenselbold saß. Bei dem Mercedes wurde ein Reifen beschädigt. Hier geht die Polizei von einem Gesamtschaden von rund 4.000 Euro aus.

Hanau. Kurz vor 5 Uhr am Mittwochmorgen meldete sich auf der Wache am Freiheitsplatz ein weiterer Autofahrer, dass er mit seinem Wagen in der Französischen Allee gegen eine Hauswand geprallt sei. Hier entstand nach einer ersten Einschätzung allerdings nur geringer Sachschaden.

Gegen 9.10 Uhr kam es am Mittwochmorgen zu einem weiteren Verkehrsunfall im Bereich Klein-Auheim. Auf winterglatter Fahrbahn kam ein 66 Jahre alter Ford-Fahrer beim Abbiegen von der Seligenstädter Straße in die Sudetendeutsche Straße ins Rutschen und prallte gegen einen Mercedes. An dessen Steuer saß ein 71 Jahre alter Mann aus Schotten. Auch hier wurde zum Glück niemand verletzt, der Blechschaden dürfte etwa 1.000 Euro betragen.

Die Polizei beließ es bei dem Verursacher bei einer mündlichen Verwarnung. Da auf mehreren Polizeiwachen im Main-Kinzig-Kreis bereits am Dienstagabend Mitteilungen über teils vereiste Straßen und Kreuzungen eingingen, verständigten die Beamten die Straßenmeistereien, die umgehend ihre Arbeit aufnahmen.

 

 Fassaden der Kindergärten in Bruchköbel wurden besprüht - Polizei bittet um Hinweise

(aa) Unbekannte haben am Wochenende vier Kindertagesstätten mit Graffitis besprüht. Die Tatzeit liegt zwischen Freitagabend und Montagmorgen. An den Fassaden und Türen waren jeweils dieselben Sprüche, wie zum Beispiel "Nein zur Maske für Kinder", in pinker Farbe zu lesen. Nach ersten Erkenntnissen waren an den Kitas Regenbogen, Wirbelwind, Südwind und Krebsbachstrolche dieselben Täter zugange. Der Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Beamten des Sachgebiets "Sprayer" bitten um Hinweise unter der Rufnummer 06181 9010-0.

Betrug mit Leergutdosen in  Maintal

(mm) Wegen Verdachts des Computerbetrugs ist am Dienstag ein 25-Jähriger von einem Mitarbeiter eines Discounters angezeigt worden. Der Tatverdächtige soll am Vormittag in einem Geschäft im Dörnigheimer Weg in Bischofsheim leere Getränkedosen, die offensichtlich aus dem Ausland stammen, in betrügerischer Absicht in den Pfandautomaten geschoben und anschließend die Gutschriften an der Kasse eingelöst haben. Aufgefallen war dies dem Angestellten, weil sich auf diesen Dosen keine Originalpfandmarken befanden. Die in den Automaten eingeschobenen Behältnisse waren mit einem nachgemachten aufgeklebten Pfandetikett versehen. Der Automat scannte diese manipulierten Dosen und zählte jedes Behältnis mit 25 Cent Pfand. Der Angestellte verständigte daraufhin die Maintaler Polizei. Die Beamten stellten fest, dass der Mann offensichtlich mit einem Renault Trafic mit OF-Kennzeichen zu dem Discounter gekommen war. In dem mit Leergut vollgeladenen Fahrzeug fanden die Polizisten schließlich noch 25 Plastiksäcke, in denen etwas mehr als 2.000 präparierte Leergutdosen waren. Außerdem lagen in dem Auto noch annähernd 50 nicht eingelöste Pfandbons im Wert von etwas über 500 Euro. Bei der anschließenden Durchsuchung an der Halteranschrift wurden keine weiteren Getränkedosen aufgefunden. Neben dem Verfahren wegen Verdachts des Betruges erwartet den 25-Jährigen auch noch ein Verfahren wegen Verdachts, den Renault unter Drogeneinfluss gefahren zu haben.

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