Mittwoch, 02.12.2020
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Opferstockdiebe schlagen wieder zu: Diesmal in Schimborn

Alzenau
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Opferstöcke sind wieder in den Fokus von Kriminellen im Kreis Aschaffenburg geraten. Jetzt hat es die Ortskirche im Mömbriser Ortsteil Schimborn getroffen. Die Polizei spricht mittlerweile von einer Serie.
Keine Hinweise gibt es bislang auf den Täter, der im Laufe der vergangenen Woche den Opferstock in der Kirche des Kapellenwegs in Schimborn aufgehebelt hat. Der Unbekannte erbeutete rund 300 Euro Spendengeld, berichtete die Polizei, die am Freitagabend von dem Diebstahl erfuhr. Der Schaden an dem Kästchen beträgt. 

Es ist der dritte Aufbruch binnen kurzer Zeit: Erst gab es den Aufbruch in der Wallfahrtskirche »Maria zum Rauhen Wind« in der Michelbacher Straße im Alzenauer Stadtteil Kälberau, dann den in der Kapelle in der Wendelinusstraße im Mömbriser Ortsteil Brücken. Beide Fälle spielten sich laut Polizei am Montag vergangener Woche ab, der Täter erbeutete jeweils einen geringen Geldbetrag. Die Polizei sieht einen Zusammenhang zwischen den Taten. Die Serie erinnert an die, die ein 45-Jähriger 2012 gestand: Der wohnsitzlose Mann hatte damals im März und April Opferstöcke in mehr als zehn Kirchen in Stadt und Kreis Aschaffenburg aufgebrochen und mehrere Hundert Euro erbeutet. Der Hinweis eines Zeugen führte zur Festnahme des Mannes. nle

Hintergrund: Opferstock In Opferstöcken, auch Gotteskasten genannt, bewahren Kirchengemeinden Geldspenden auf. Es handelt sich in der Regel um einen Behälter aus Holz, Metall oder Stein, der mit Eisenbändern und Schlössern gesichert in einer Kirche steht. Der Begriff »Opfer« bezieht sich auf das gespendete Geld, »Stock« auf die Beschaffenheit der früheren Form für die Aufbewahrung: einen ausgehöhlten Holzstock. (nle)

 
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