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Operative Einsatzeinheit in Sachen Bootskriminalität auf der A3 unterwegs

Polizei Südosthessen

Offenbach am Main
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Bootskriminalität im Bereich Südosthessen 30.06.2020
Kontrolliertes Sportboot - Polizei Südosthessen
Foto: Polizei Südosthessen
Unter dem Schwerpunkt "Bekämpfung der Bootskriminalität" hat eine zivile Streifenbesatzung der Operativen Einsatzeinheit Bundesautobahn am Samstag Kontrollen im Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen durchgeführt.

"Bootskriminalität" ist eines von vielen Tätigkeitsfeldern der Beamten, da es immer wieder vorkommt, dass Sportboote sowie Bootsmotoren entwendet und dann über den Transportweg Autobahn befördert werden. Um die Grundlagen des sicherlich spezifischen Themengebiets zu erlernen, besuchten die Beamten besondere Seminare. Die am Samstag durchgeführte Kontrolle wurde mit Unterstützung des Kompetenzzentrums Bootskriminalität, das seinen Sitz in Konstanz hat, durchgeführt.

Ein Fahrzeuggespann, das auf dem Anhänger ein Sportboot transportierte, fiel der zivilen Streifenbesatzung am Samstagnachmittag auf der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Würzburg auf. Bei der anschließenden Kontrolle des Bootes konnten Unregelmäßigkeiten bei verschiedenen Sicherheitsmerkmalen festgestellt werden. Nach Rücksprache mit dem Kompetenzzentrum wurden die Feststellungen bestätigt. Offenbar wurde das Sportboot vor dem Erwerb durch den jetzigen Eigentümer gestohlen und "frisiert". Um den Sachverhalt vollends aufzuklären bedarf es jedoch weiterer Ermittlungen, die seitens des Kompetenzzentrums Bootskriminalität in Konstanz geführt werden.

Kurz vor 19 Uhr entdeckten die Beamten ein Lastkraftwagen auf der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Köln, der auffallend "tiefer gelegt" unterwegs war. Bei der Kontrolle in Offenbach stellte sich heraus, dass die Nutzlast um 50 Prozent überschritten war. Die beiden auf der Ladepritsche befindlichen Kleinbagger waren zudem lediglich mit einem nicht wirksam angebrachten Sicherheitsgurt befestigt. Der Lastkraftwagen wurde daher vor Ort entladen, um eine sichere Weiterfahrt zu gewährleisten. Auf den 37 Jahre alten Fahrer und die Spedition kommen nun entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren zu.

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