Freitag, 04.12.2020
75 Jahre Main-echo Main-Echo Startseite

Nach Verpuffung in Kleinostheimer Lebensmittelbetrieb: Ursache gefunden

Experten vermuten Bedienungsfehler - Zustand des Arbeiters weiter kritisch
Kommentieren
< 1 Min.

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Nachdem ein 49-jähriger Arbeiter in der Nacht zum Sonntag bei einer Verpuffung in einem Lebensmittelbetrieb lebensgefährliche Brandverletzungen erlitten hatte, befindet er sich weiterhin in einem kritischen Zustand im Krankenhaus. Die Ermittlungen der Kripo hinsichtlich der Ursache dauern zwar an, die Unfallursache dürfte jedoch gefunden worden sein.
KLEINOSTHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. Nachdem ein 49-jähriger Arbeiter in der Nacht zum Sonntag bei einer Verpuffung in einem Lebensmittelbetrieb lebensgefährliche Brandverletzungen erlitten hatte, befindet er sich weiterhin in einem kritischen Zustand im Krankenhaus. Die Ermittlungen der Kripo hinsichtlich der Ursache dauern an. Derzeit wird von einem Bedienungsfehler des Mannes ausgegangen.


Bilderserie: Ralf Hettler

Wie bereits berichtet, waren am Sonntag gegen 2 Uhr die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmiert worden, da es in einem Lebensmittelbetrieb im Birkenweg zu einer Verpuffung gekommen war. Ein 49-jähriger Arbeiter hatte lebensgefährliche Verbrennungen erlitten. Ersten Erkenntnissen zur Folge hatte der Mann zu diesem Zeitpunkt alleine an einer Maschine, in der Aromen für die Lebensmittelindustrie hergestellt werden, gearbeitet.

Aufgrund eines eigenen Bedienungsfehlers, den er im Zusammenhang mit der Behebung einer Störung der Maschine machte, hatte es eine Stichflamme gegeben. Diese hatte für nicht unerhebliche Brandverletzung gesorgt und der 49-Jährige war in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der entstandene Sachschaden wird zwischenzeitlich auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
+9 weitere Bilder
Arbeiter bei Verpuffung in Kleinostheim schwer verletzt
Foto: Ralf Hettler |  11 Bilder


Die Kripo Aschaffenburg hatte die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen. So wurde unter anderem der Unglücksort am Mittwoch mit Fachleuten des Gewerbeaufsichtsamtes, der Berufsgenossenschaft und Firmenverantwortlichen begutachtet. Demnach dürfte der Bedienungsfehler des Mannes unfallursächlich gewesen sein. Die Ermittlungen sind allerdings noch nicht komplett abgeschlossen. 
 
Michael Zimmer, Polizei Unterfranken
Kommentare

laden


Die Diskussion wurde geschlossen..

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!