Mittwoch, 28.10.2020
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Nach Heuballenbrand in Miltenberg: Feuerwehrmann in Untersuchungshaft

Polizeipräsidium Unterfranken

Miltenberg
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Foto: Ralf Hettler
Nach dem Brand von rund 1.000 Stroh- und Heuballen auf einem landwirtschaftlichen Anwesen Ende September, hatte die Kripo die Brandermittlungen übernommen. Nun ist auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein dringend Tatverdächtiger dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts vorgeführt worden. Der Richter hat gegen einen 20-jährigen Feuerwehrmann Haftbefehl wegen vorsätzlicher Brandstiftung erlassen.

Im Altstadtweg in Miltenberg brannten  in der Nacht vom 28.09. auf den 29.09.2020  etwa 1.000 Heu- und Strohballen. Der Sachschaden beläuft sich nach aktuellem Stand auf etwa 40.000 Euro. Bei dem Brand waren auch 25 Jungrinder entlaufen. Die Suchmaßnahmen der Einsatzkräfte der Miltenberger Polizei in den nachfolgenden Tagen hatten für Aufsehen gesorgt.

Heuballenbrand in Miltenberg - 25 Jungrinder ausgebüxt
Quelle: Ralf Hettler

Die Kripo Aschaffenburg hielt schon nach den ersten Ermittlungen Brandstiftung für möglich. Im Zuge der Untersuchungen war man sich letztendlich sicher, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden war. Ein 20-Jähriger war in der Folge in das Visier der Ermittler geraten und hatte sich zuletzt auch in Lügen verstrickt. Am Donnerstag wurde der Beschuldigte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Der 20 Jahre alte Feuerwehrmann wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Brandexperten prüfen unterdessen auch, ob der Beschuldigte noch für weitere Brandfälle als Verursacher in Frage kommt.

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Brand eines Heu- und Strohlagers in Miltenberg
Foto: Ralf Hettler |  18 Bilder

Der Tatverdächtige ist aus Miltenberg. Er gehört jedoch nicht der Feuerwehr Miltenberg an und auch keiner der benachbarten Wehren, die bei dem Brand zum Einsatz gekommen sind, betont Kreisbrandrat Meinrad Lebold. 

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