Zeugen des Alzenauer Goldraubs? Polizei sucht zwei Autofahrer

In der Nähe des Tatorts gesichtet

Alzenau
3 Min.

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19.08.2022 - Alzenau  - Raubüberfall und PKW-Brand in Alzenau
Raubüberfall und PKW-Brand in Alzenau.
Foto: Ralf Hettler
Nach dem Überfall auf einen Goldtransporter in Alzenau am 19. August sucht die Polizei nun den Fahrer eines schwarzen Pickups und eines dunklen VW Golf, die an diesem Tag nach 10.45 Uhr in der Nähe des Pendlerparkplatzes waren, wo der Fluchtwagen in Brand gesteckt wurde.

Nach dem Überfall auf einen Werttransporter am 19. August laufen die intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg weiter. Die Kripobeamten sind hierbei nun gezielt auf der Suche nach den Fahrzeugführern eines schwarzen Pickups und eines dunklen VW Golfs, die als wichtige Zeugen in Betracht kommen.

Wie bereits berichtet, ging am 19. August, gegen 10:45 Uhr, bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung über einen Raubüberfall auf einen Werttransporter in der Borsigstraße ein. Die beiden bewaffneten Tatverdächtigen flüchteten mit ihrer Tatbeute (Goldgranulat) und setzten in der Folge im Bereich der Anschlussstelle Alzenau-Nord ihr Fluchtfahrzeug, einen Jaguar XF, in Brand.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat noch vor Ort ihre Ermittlungen aufgenommen und arbeitet seitdem mit Hochdruck an der Aufklärung der Tat. Eine Veröffentlichung des Falls in der Sendung „Aktenzeichen XY“ am 24. August führte zu rund zehn Hinweisen aus der Bevölkerung, die weiterhin überprüft und abgearbeitet werden.

Neben dem Tatort in der Borsigstraße steht insbesondere der Brandort am Pendlerparkplatz weiterhin im Fokus der Ermittlungen. Insbesondere wird nach dem Fahrer eines schwarzen Pickups mit Anhänger gesucht, der sich am Vormittag auf dem Parkplatz aufgehalten hat und als wichtiger Zeuge in Betracht kommt.

Ein weiterer wichtiger Zeuge könnte ein älterer Mann sein, welcher gegen 10.30 Uhr mit einem dunklen VW Golf mit Anhänger Grünabfall an einem nahegelegenen Recycling-Unternehmen abgeliefert hat.

Zudem richten die Ermittler die folgenden Fragen an die Bevölkerung:

  • Wem sind am 19. August zwischen 07:00 Uhr und 12:00 Uhr Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Parkplatzes aufgefallen?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Aschaffenburg unter Tel.: 06021/857-1733 entgegen.

Telefonbetrüger täuschen Senioren in Aschaffenburg - Hoher fünfstelliger Bargeldbetrag übergeben

ASCHAFFENBURG. Erneut haben Telefonbetrüger mit einer gängigen Masche einen Senioren um sein Erspartes gebracht. Ihm wurde vorgetäuscht, dass ein Einbruch in seine Wohnung geplant sei und die Polizei seine Wertgegenstände sichern möchte. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Hinweise.

Am späten Dienstagabend, gegen 22:30 Uhr, hatte sich eine unbekannte Anruferin als Polizistin ausgegeben und dem Senioren von einem geplanten Einbruch in seine Wohnung erzählt. Dies wäre durch die Polizei bei der Festnahme von zwei Männern ermittelt worden. Die Wertgegenstände des Mannes müssten nun vor dem Einbruch geschützt werden. Der Senior erkannte die Betrugsmasche nicht und übergab gegen 03:00 Uhr an seiner Wohnungstür einen hohen fünfstelligen Bargeldbetrag an einen Unbekannten.

Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen übernommen.

Die Präventionskampagnen des Polizeipräsidiums Unterfranken

Bereits Ende 2020 hat das Polizeipräsidium Unterfranken die Präventionskampagne “Leg´auf!” ins Leben gerufen. Zusätzlich startete im Juli 2022 auch an unterfränkischen Schulen die Kampagne „Ich schütze Oma und Opa“. Mit der Kampagne „Ich schütze Oma und Opa“ setzt die unterfränkische Polizei nun auf die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern. Diese sollen Großeltern sowie ältere Bekannte auf die Betrugsmaschen der Täter aufmerksam machen.

Das Ziel dieser Kampagnen ist es, insbesondere ältere Menschen und deren Angehörigen über die Phänomene wie „Enkeltrickbetrug“ und „Falsche Polizeibeamte“ zu informieren, zu sensibilisieren und Verhaltenstipps zu geben. Die wichtigsten Botschaften sind:

  • Legen Sie auf. Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110 und fragen bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz bzw. ob tatsächlich Verwandte in Not sind.
  • Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereit zu legen oder an Abholer zu übergeben!
  • Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!
  • Die Täter können mittels Call ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen - bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl)!
  • Sprechen Sie mit ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen!

Weitere Informationen: Leg' auf!: Die Bayerische Polizei - Präventionskampagne - LEG' AUF! in Unterfranken (bayern.de) „Ich schütze Oma und Opa“: Die Bayerische Polizei - "Ich schütze Oma & Opa" - eine Präventionskampagne mit Gewinnspiel in Unterfranken (bayern.de)

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Würzburg unter 0931/457-1732 entgegen.

Mehr zu den Tricks der Betrüger in unserer Main-Echo-Serie: Aber sicher

 

Unbekannte steigen in mehrere Firmengebäude ein - Polizei sucht Zeugen

LAUFACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Unbekannte sind in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in mehrere Firmengebäude eingestiegen und haben einen erheblichen Sachschaden hinterlassen. Die Aschaffenburger Polizei ermittelt und hofft auf Zeugenhinweise.

Dem Sachstand haben sind die Unbekannten zwischen Dienstag, 17:30 Uhr und Mittwoch, 04:00 Uhr, gewaltsam Zugang zu insgesamt drei Firmengebäuden im Industriegebiet in der Hermann-Niggemannstraße verschafft und mehrere Büroräume durchsucht. Der genaue Beuteschaden zum Nachteil der fünf betroffenen Firmen ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Polizeiinspektion Aschaffenburg. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 6.500 Euro.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Aschaffenburg unter Tel.: 06021/857-2230 entgegen.

Müll an Michelbacher „Wasserhäuschen“ abgelagert - Wer kann Hinweise geben?

ALZENAU-MICHELBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Im Laufe des Mittwochs hat ein Unbekannter am „Wasserhäuschen“ zwischen Michelbach und Niedersteinbach seinen Müll, unter anderem drei Barhocker und einen alten Fernseher, abgelagert. Der örtliche Bauhof kümmerte sich um die Entsorgung der Gegenstände.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Alzenau unter Tel.: 06023/944-0 entgegen.

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