Mittwoch, 12.05.2021

Missglücktes Wendemanöver: 72-Jährige stirbt

Unfallbeteiligter mit 1,5 Promille
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Tödlicher Fehler: Bei einem missglückten Wendemanöver am Donnerstagnachmittag gegen 17.30 Uhr jenseits der Marktheidenfelder Nordbrücke ist eine 72-jährige Autofahrerin getötet worden. Vier weitere Menschen wurden verletzt und kamen in Krankenhäuser. Zudem stand der Fahrer eines der beteiligten Autos nicht unerheblich unter Alkoholeinfluss.

Bilderserie: Christian Weyer

Nach ersten Erkenntnissen der Marktheidenfelder Polizei fuhr eine 69-Jährige aus dem Kreis Main-Spessart gegen 17.30 Uhr auf der Staatsstraße 2315 aus Marktheidenfeld kommend in Richtung Hafenlohr. Auf dem Beschleunigungsstreifen im Bereich des dortigen Kreisverkehrs bemerkte die Fahrerin offenbar, dass sie sich falsch eingeordnet hatte und begann ihren Opel Corsa zu wenden. In diesem Moment näherte sich von hinten ein Mitsubishi. Der 37-jährige Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte frontal in die Fahrerseite des Kleinwagens.
 
Durch die Wucht des Aufpralls wurde die 72-Jährige, die auf der Rückbank des Opel saß, aus dem Fahrzeug geschleudert und derart schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen erlag. Die Opelfahrerin wurde schwerverletzt. Der 73-jährige Beifahrer kam leicht verletzt ins Krankenhaus.
 
Der Fahrer des Mitsubishi wurde ebenso leicht verletzt. Bei ihm stellten die Beamten außerdem Alkoholgeruch fest, was einen Atemalkoholtest zur Folge hatte. Dieser ergab einen Wert von rund 1,5 Promille. Der 15-jährige Sohn des 37-Jährigen, der auf dem Beifahrersitz des Mitsubishi saß, kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst vor Ort schwerverletzt in ein Krankenhaus.
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Tödlicher Unfall an Marktheidenfelder Nordbrücke
Foto: Christian Weyer |  Bilder

 
Die Staatsstraße war für rund eineinhalb Stunden komplett gesperrt. Auf Anordnung der Würzburger Staatsanwaltschaft kam eine Sachverständige an die Unfallstelle. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Hafenlohr und Marktheidenfeld unterstützten die Polizei bei den erforderlichen Verkehrslenkungsmaßnahmen und kümmerten sich um die Bergungs- und Aufräumarbeiten. Polizei Unterfranken/cku
 
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