Mittwoch, 25.11.2020
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Millionenschaden durch Feuer in Eichenbühl

Eichenbühl
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Heute Morgen hat es an der Eichenbühler Ottenmühle lichterloh gebrannt. Über 150 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.
Millionenschaden bei Brand in Getreidemühle – ein Leichtverletzter – Kripo ermittelt
 
EICHENBÜHL, LKR. MILTENBERG. Bei einem Feuer in einer Getreidemühle ist am Mittwochmorgen Sachschaden in Millionenhöhe entstanden. Eine Person wurde leicht verletzt. Die Nachlöscharbeiten der Feuerwehr werden wohl noch den ganzen Tag andauern. Zur Ursache haben Beamte der Kripo Aschaffenburg vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.
 
Gegen 06.45 Uhr war ein Zeuge auf Flammen aufmerksam geworden, die aus dem Bereich des Mühlentraktes an der Ottenmühle schlugen. Der Mann alarmierte unverzüglich Feuerwehr, Polizei und den Rettungsdienst. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude in Vollbrand. Die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren aus Eichenbühl, Bürgstadt, Kleinheubach, Großheubach, Heppdiel, Riedern und Pfohlbach begannen unverzüglich mit der Brandbekämpfung. Außerdem waren die HvO Umpfenbach, zwei Rettungswagen, ein Notarzt, ein Technischer Einsatzzug sowie die Verpflegungsgruppe vom BRK im Einsatz. Insgesamt waren über 170 Helfert vor Ort.
Großbrand in Eichenbühl.
Quelle: Dominik Pagio

 
Die Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig, nachdem es unter anderem auch zu einer Mehlstaubexplosion in der Mühle gekommen war. Letztlich brannte der Mühlentrakt bis auf die Außenwände komplett nieder. Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Einrichtungen des Gebäudekomplexes, wie z.B. Silos oder Lagerhallen, konnte weitestgehend verhindert werden. Die Staatsstraße wurde komplett gesperrt.
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Großbrand in Eichenbühl
Foto: Dominik Pagio |  21 Bilder

 
Der Sachschaden geht nach ersten Einschätzungen der Polizei in die Millionen. Ein Betriebsangehöriger wurde leicht verletzt und vor Ort vom ebenfalls in größerer Stärke angerückten Rettungsdienst entsprechend versorgt. Warum es zu dem Ausbruch des Feuers kam, ist derzeit noch unklar. Hierzu haben Beamte des Aschaffenburger Kriminaldauerdienstes erste Untersuchungen vor Ort aufgenommen.
Polizei Unterfranken

UPDATE AM ABEND: Die Nachlöscharbeiten der Feuerwehr durch das Großfeuer zogen sich bis in die Nacht. Um 17 Uhr gab Kreisbrandrat Mainrad Lebold uns die Information, der Einsatz dauere noch einige Stunden. Eine Baufirma räumte das ausgebrannte Gebäude leer. Die eingesetzten Feuerwehrkräfte löschten immer wieder Glutnester und offene Flammen. Die freiwilligen Einsatzkräfte von Feuerwehr und BRK waren den ganzen Tag. Während des Einsatzes blieb die Staatsstraße komplett gesperrt.
Dominik Pagio
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