Mittwoch, 02.12.2020
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Mehrere Unfälle auf A3: Lange Staus, zwei angetrunkene Autofahrer in Crash verwickelt

Aschaffenburg
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Einen längeren Stau hat am Dienstagabend gegen 23.45 Uhr ein Unfall auf der A3 auf Höhe von Aschaffenburg verursacht. Infolge dieses Unfalles krachte es später gegen 02.20 Uhr im Stau erneut. Insgesamt waren bei diesem Unfallszenario vier Autos und zwei Sattelzüge beteiligt. Eine Autofahrerin wurde leicht verletzt. Zwei der Unfallbeteiligten waren angetrunken und mussten sich einer Blutprobe unterziehen.

Bilderserie: Ralf Hettler


Gegen 23.45 Uhr wollte eine 39-Jährige aus dem Landkreis Aschaffenburg mit ihrem Skoda in Fahrtrichtung Würzburg einen rechts fahrenden Sattelzug aus dem Kreis Roth überholen. Dabei kam sie - vermutlich wegen eines Lenkfehlers - ins Schlingern und stieß seitlich gegen den Lastwagen. Vom Sattelzug wurde der Skoda nach links abgewiesen und schleuderte auf den linken Fahrstreifen. Dort kollidierte der  Skoda mit einem Hyundai aus Tschechien. Während die Fahrer des Sattelzugs und des Hyundai ihre Fahrzeuge sicher auf dem Standstreifen anhalten konnten, kam der Skoda entgegengesetzt zur ursprünglichen Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.

Zum Glück stieg die Skoda-Fahrerin unmittelbar aus ihrem Fahrzeug aus und entfernte sich von diesem, denn nur kurz danach prallte ein 20-Jähriger aus einer Landkreisgemeinde mit seinem VW in den Skoda. Dadurch wurde der Skoda erneut herumgeschleudert und blockierte fortan den linken und mittleren der drei Fahrstreifen. Der VW blieb nicht mehr fahrbereit auf dem linken Fahrstreifen liegen. Die Skodafahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Kräfte des Rettungsdienstes brachten sie ins Aschaffenburger Klinikum.
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Mehrere Unfälle auf A3: Lange Staus
Foto: Ralf Hettler |  14 Bilder


Wie sich bei der Unfallaufnahme herausstellte, stand der Fahrer des Aschaffenburger VW, der in den stehenden Skoda gefahren war, unter Alkoholeinfluss. Ein Test am Alkomaten erbrachte einen Wert von 0,6 Promille. Der 20-Jährige musste sich deshalb einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Auf ihn kommt ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu.

Der VW und der Skoda waren nicht mehr fahrbereit. Sie wurden abgeschleppt. Die Schadenssumme dieses Unfalles wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Da an der Unfallstelle ein großes Splitterfeld vorhanden war und von den Unfallfahrzeugen Betriebsstoffe ausgelaufen waren, mussten auf dem Flüsterasphalt umfangreiche Reinigungsarbeiten durchgeführt werden. Hierzu kamen neben Kräften der Feuerwehr auch Mitarbeiter der Autobahnmeisterei und einer Spezialfirma für Ölspurbeseitigung zum Einsatz. Die Bergungs- und Säuberungsarbeiten dauerten noch bis gegen 03.15 Uhr. Bis dahin wurde der Verkehr über den Standstreifen rechts an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es bildete sich ein Rückstau von mehreren Kilometern Länge.

Zwei Auffahrunfälle

Waldaschaff, Kreis Aschaffenburg. Am sogenannten Kauppenabstieg der A 3  passierten am Mittwoch kurz hintereinander bei Waldaschaff zwei Auffahrunfälle. Dabei wurde ein Autofahrer leicht verletzt.
Gegen 17.05 Uhr musste der 47-jährige Fahrer eines  Pkw Opel aus Herne auf der Fahrt in Richtung Frankfurt auf dem linken Fahrstreifen verkehrsbedingt abbremsen. Sein Hintermann, ein 19-Jähriger am Steuer eines Offenbacher BMW, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr dem Vordermann mit Wucht ins Heck. Beim Aufprall verletzte sich der 19-Jährige leicht. Er wurde von Kräften des Rettungsdienstes ins Aschaffenburger Klinikum verbracht. Die Schadenshöhe beläuft sich auf rund 18.000 Euro.
Unmittelbar nach dem ersten Auffahrunfall krachte es wenige Meter hinter dieser Unfallstelle erneut. Im Rahmen der Ketten-Bremsreaktion wegen des ersten Unfalls fuhr ein 32-Jähriger mit seinem Wiesbadener BMW auf einen ebenfalls aus Wiesbaden stammenden VW auf. Hierbei entstand ein Schaden in Höhe von rund 2.000 Euro.

Der Offenbacher BMW aus dem ersten Unfall war nicht mehr fahrbereit und blockierte für etwa 30 Minuten den linken Fahrstreifen. Anschließend gelang es, den Pkw auf den Standstreifen zu räumen, sodass der Verkehr einspurig links an der Unfallstelle vorbeifließen konnte. Vom Standstreifen aus wurde der BMW schließlich abgeschleppt. Die anderen Unfallfahrzeuge konnten die Fahrt selbständig fortsetzen. Es bildete sich ein Rückstau von mehreren Kilometern Länge. Etwa eine Stunde nach dem ersten Unfall war die Unfallstelle wieder komplett geräumt.

Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach
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