Freitag, 23.10.2020
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Mehrere Unfälle auf A3: Fünf Verletzte

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Unfall auf der A3 bei Theilheim. Foto: Polizei
Foto: Polizei
Innerhalb gut einer Stunde sind bei mehreren Unfällen auf der A 3, bei denen insgesamt vier Laster, drei Kleintransporter und ein Auto beteiligt waren, fünf Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf rund 100.000 Euro.

Gegen 07:30 ereignete sich der erste der drei Unfälle: Zwischen den Anschlussstellen Rottendorf und Randersacker hatte sich der Verkehr vor der Baustelle bei Randersacker in Richtung Frankfurt aufgestaut.
 
Ein 50-jähriger Lasterfahrer fuhr auf das Stauende zu, bremste ab und sah dabei in seinen Rückspiegel. Nach eigenen Aussagen bemerkte er, dass ein ihm folgender Autotransporter nicht verlangsamt wurde und er versuchte nach rechts auszuweichen. Dabei wurde sein Lastzug von dem anderen Lkw erfasst und nach rechts über die Leitplanke in die Böschung geschoben. Anschließend prallte der aufgefahrene Lastzug noch auf den davor stehenden Sattelzug.
 
Der 50-Jährige und die beiden 57 Jahre alten Fahrer der anderen Laster wurden leicht verletzt. Sie wurden zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
 
Zwei Lastzüge mussten abgeschleppt werden. Um ausgelaufene Betriebsstoffe kümmerten sich Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Rottendorf. Während der Bergungsarbeiten war der rechte der drei Fahrstreifen gesperrt.  
 
Gegen 08:15 Uhr passiert der nächste Unfall an einem Stauende: Etwa drei Kilometer nach der Anschlussstelle Kist in Richtung Nürnberg hatte ein 58-jähriger Sprinter-Fahrer zu spät erkannt, dass die Fahrzeuge vor ihm abbremsen mussten.
 
Um nicht aufzufahren, wich er nach links aus, touchierte dabei jedoch den Ford einer neben ihm fahrenden 32-jährigen Frau. Ihr Pkw geriet ins Schleudern, prallte in die Mittelschutzplanke und kam anschließend auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Sie wurde mit einem Schock in ein Krankenhaus gebracht. Der Sprinter-Fahrer blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
 
Ein halbe Stunde später krachte es zwischen den Anschlussstellen Helmstadt und Wertheim/Lengfurt in Richtung Frankfurt.
 
Ein 29 Jahre alter Fahrer eines Peugeot Boxers befuhr den mittleren der drei Fahrstreifen und übersah offenbar beim Fahrstreifenwechsel nach links einen Fiat Ducato. Dessen ein Jahr jüngere Fahrer konnte ein Auffahren nicht mehr verhindern und stieß auf das Heck des Transporters. Der Peugeot kam dann nach rechts und prallte in die Seite eines rechtsfahrenden Lastzuges.
 
Der 29-jährige wurde dabei schwer verletzt. Für die Erstversorgung wurde der Notarzt mit dem Rettungshubschrauber eingeflogen. Der Mann wurde später in ein Krankenhaus gebracht. Der andere junge Mann und auch der 55 Jahre alte Fahrer des Lastzuges blieben unverletzt. Die beiden total beschädigt Kleintransporter mussten abgeschleppt werden.
 
Während der Versorgung des Verletzten, der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge sperrten Polizeibeamte zwei Fahrstreifen ab. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Waldbrunn unterstützten die Beamten bei der Absicherung der Unfallstelle.

Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried
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