Donnerstag, 06.05.2021

Lkw-Unfall zwischen A3-Tunnelröhren bei Goldbach: Sattelzug-Fahrer schwer verletzt

Drei Lastwagen involviert

Goldbach
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Für erhebliche Verkehrsbehinderungen sorgte ein Lastwagen-Unfall am Montagabend auf der A3 zwischen Goldbach und Hösbach, bei dem ein Fahrer verletzt wurde.

Gegen 18.15 Uhr musste der Fahrer eines Sattelzugs, der zwischen den Tunnelröhren in Richtung Würzburg unterwegs war, aufgrund von stockendem abbremsen. Der nachfolgende Fahrer eines weiteren Sattelzugs erkannte die Situation zu spät und prallte in das Heck seines Vordermanns. Durch den Aufprall rutschte der Sattelzug vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen, wo er stehen blieb. Der 40-jährige Fahrer wurde durch den Aufprall schwer verletzt und vor Ort notärztlich behandelt. Er musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 41-jährige Fahrer des vorausfahrenden Lastwagens blieb zum Glück unverletzt. Der Sattelzug des Unfallverursachers wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von geschätzten 31.000 Euro.

Durch den Unfall musste ein weiterer dahinter fahrender 54-jähriger Lastwagen-Fahrer eine Vollbremsung einleiten. Der nicht ordnungsgemäß auf der Ladefläche befestigte 20 Tonnen schwere Steinquader verrutschte durch die Bremsung und beschädigte den eigenen Auflieger des Lasters. Der Sachschaden wird hier auf rund 10.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde aber dadurch zum Glück niemand. Wegen der nicht ordnungsgemäßen Ladungssicherung erwartet den 54-jährigen nun eine Anzeige.

Während die beiden anderen Lastwagen die Autobahn eigenständig an der nächsten Ausfahrt verlassen konnten, musste der aufgefahrene Lastwagen abgeschleppt werden.

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LKW-Unfall auf der A3 bei Goldbach
Foto: Ralf Hettler |  Bilder

Aufgrund des zunächst gemeldeten Schadensbilds waren zusätzlich zur örtlich zuständigen Feuerwehr Goldbach die Wehren Hösbach, Aschaffenburg und ein Rüstwagen der Feuerwehr Laufach vor Ort. Leider hatten die Verkehrsteilnehmer keine ausreichende Rettungsgasse gebildet, so dass das zweite Goldbacher Löschfahrzeug erst rund 15 Minuten nach dem Ausrücken an der Einsatzstelle eintraf. Nach Sichtung der Situation konnten mehrere Einsatzkräfte die Unfallstelle wieder verlassen, da sie doch nicht benötigt wurden. Außerdem  vor Ort war der Rettungsdienst mit zwei Rettungswägen, einem Einsatzleiter und einem Notarzt. 


Zur Erstversorgung und Reinigung der Fahrbahn musste die Autobahn in Richtung Würzburg für ca. 30 Minuten komplett gesperrt werden. Im Anschluss konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeifahren. Die Feuerwehren aus Aschaffenburg, Goldbach, Hösbach und Laufach sowie die Autobahnmeisterei Hösbach waren im Einsatz, bis die Fahrbahn gegen 22:15 Uhr wieder komplett freigegeben werden konnte. Es bildete sich ein Stau von mehreren Kilometern. Den Sachschaden schätzt die Polzei auf rund 31.000 Euro.

 

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