Sonntag, 16.05.2021

Lkw-Rad löst sich auf A 3 und springt gegen Pkw

Verkehrspolizei
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Durch ein verlorenes Lastwagenrad ist ein Autofahrer auf der A3 bei Schlüsselfeld leicht verletzt worden. Das auf der Autobahn springende Rad war in die Frontscheibe seines Autos gekracht.

Lkw-Rad löst sich auf A 3 und springt gegen Pkw - Autofahrer leicht verletzt

Schlüsselfeld, Lkr. Bamberg. Durch ein verlorenes Lastwagenrad ist ein Autofahrer auf der A3 bei Schlüsselfeld leicht verletzt worden. Das auf der Autobahn springende Rad war in die Frontscheibe seines Autos gekracht. Der Schaden beläuft sich auf etwa 8.000 Euro.

Gegen 23:15 Uhr fuhr der 48-jährige Mann zwischen Schlüsselfeld und Geiselwind auf dem linken Fahrstreifen um einen Sattelzug zu überholen, als sich direkt vor ihm ein komplettes Rad auf der linken Seite des Sattelzuges löste. Im nächsten Moment sprang das Rad hoch und auf die Motorhaube des Pkw. Es durchschlug die Windschutzscheibe auf Höhe des völlig entsetzten Fahrers, drang aber zum Glück nicht in den Innenraum ein, sondern rollte wieder herunter. Obwohl umherfliegende Splitter der geborstenen Scheibe im Gesicht steckten, konnte der geschockte Autofahrer seinen Wagen nach rechts steuern und auf dem Seitenstreifen anhalten. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt.
Der Pkw und der 40-Tonner des 46-jährigen Kraftfahrers aus Ungarn wurden abgeschleppt.

Herabfallende Eisplatten verursachen Unfälle auf A 7 und A 3 - Zwei Lastwagenfahrer flüchtig

Waldbrunn, Martinsheim, Rottendorf; Bereich Würzburg und Kitzingen. Wieder einmal haben herabfallende Eisplatten Fahrzeuge auf den Autobahnen A 3 und A 7 getroffen und bei drei Unfällen am Mittwochvormittag Schäden von mehreren tausend Euro verursacht. Nur einer der Verlierer blieb allerdings stehen. Verletzt wurde niemand.

Gegen 08:45 Uhr löste sich auf der A 3 zwischen Helmstadt und Wertheim eine größere Eisplatte von einem Sattelzug und zersplitterte die Frontscheibe eines nachfolgenden Pkw. Der 39-jährige Lkw-Fahrer und der 36-jährige Pkw-Fahrer hielten auf dem Seitenstreifen an.

Gegen 10:30 Uhr war ein 47-jähriger Kraftfahrer mit seinem Lkw auf der A 7 im einspurigen Baustellenbereich zwischen den Anschlussstelle Gollhofen und Marktbreit in Richtung Kassel unterwegs. Etwa sechs Kilometer vor Marktbreit kam ihm ein weißer Sattelzug mit holländischer Zulassung entgegen. Von dessen Auflieger löste sich eine Eisplatte und prallte gegen die Windschutzscheibe des Lkw und verursachte erheblichen Schaden. Der Verursacher fuhr weiter und ist bisher nicht bekannt.

Ein weiterer gleichartiger Unfall ereignete sich gegen 10:35 Uhr auf der A 7 etwa drei Kilometer nachdem Biebelrieder Kreuz in Richtung Kassel. Dabei wurde die Front eines Peugeot beschädigt. Die Fahrerin kam mit dem Schrecken davon.

Obwohl sie dem Sattelzug folgte und versuchte, den Fahrer zum Anhalten zu bewegen, setzte dieser seine Fahrt fort. Vom Auflieger konnte ein österreichisches Kennzeichen abgelesen werden; an der Sattelzugmaschine war vermutlich ein Kennzeichen aus der Slowakei angebracht.

Die Autobahnpolizei ermittelt nun wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Um sachdienliche Hinweise wird unter der Tel.-Nr. 09302/910-0 gebeten.

 

Auffahrunfall auf A 7 - Linker Fahrstreifen in Richtung Kassel vorübergehend gesperrt

Estenfeld, Lkr. Würzburg. Am Mittwochnachmittag ist auf der A 7 auf Höhe der Anschlussstelle Estenfeld ein Autofahrer in das Heck eines Lasters geprallt. Verletzt wurde dabei niemand. Den Schaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 17.000 Euro.

Gegen 17:20 Uhr fuhr ein 43-jähriger Kraftfahrer mit seinem in der Türkei zugelassenen Sattelzug auf der A 7 in Richtung Kassel. Auf Höhe des Einfädelungsstreifens geriet ein rechts neben ihm fahrender Mercedes zu weit nach links und kollidierte seitlich mit seiner Sattelzugmaschine. Durch den Anstoß wurde der Pkw schräg vor die Räder des 40-Tonners geschoben. Instinktiv wich der Lkw-Fahrer nach links aus.

Dieses Manöver kam offensichtlich für einen auf dem linken Fahrstreifen nachfolgenden 24-jährigen zu plötzlich, so dass er mit seinem Ford Focus in das Heck des Aufliegers fuhr. Der junge Mann, der Lkw-Fahrer und der 67-jährige Mercedesfahrer blieben zum Glück unverletzt.

Zur Bergung der Fahrzeuge musste der linke Fahrstreifen in Richtung Kassel vorübergehend gesperrt werden.

Estenfeld, Lkr. Würzburg.

 

Ungeprüfte Originalmeldungen der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried

Unfall im Überholverbot

Marktheidenfeld, Kreis Main-Spessart. Auf der A 3 bei Marktheidenfeld scherte am Mittwochmorgen gegen 08.15 Uhr der 57-jährige Fahrer einer Solo-Sattelzugmaschine aus Wiesbaden in Fahrtrichtung Frankfurt vom rechten auf den linken Fahrstreifen aus, um einen Vordermann zu überholen. Dabei missachtete er zum einen das dort geltende Überholverbot für den Schwerverkehr und übersah zum anderen einen von hinten kommenden Pkw Renault aus dem Kreis Main-Spessart. Dessen 25-jähriger Fahrer konnte dem ausscherenden Lkw nicht mehr ausweichen. Die Fahrzeuge streiften sich leicht seitlich. Die Schadenssumme beträgt etwa 500 Euro. Nach dem Crash hielten die Fahrer ihre Fahrzeuge auf dem Standstreifen an und fuhren anschließend weiter zum nächsten Parkplatz, wo sie den Unfall aufnehmen ließen. Zu Verkehrsbehinderungen kam es bei diesem Unfall nicht. Auf den Lkw-Fahrer kommt ein Bußgeldverfahren wegen Missachtung des Überholverbots und wegen Ausscherens, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten, zu.

Unfall beim Einscheren

Waldaschaff, Kreis Aschaffenburg. Auch beim zweiten nennenswerten Unfall des Berichtszeitraums war die Ursache ein Fehler beim Fahrstreifenwechsel. Hier scherte der 62-jährige Fahrer eines Pkw mit Hamburger Kennzeichen kurz vor 09.00 Uhr in Fahrtrichtung Würzburg am Kauppenaufstieg der A 3 bei Waldaschaff nach dem Überholen einer Solo-Sattelzugmaschine aus dem Kreis Neustadt an der Aisch zu früh wieder nach rechts auf den rechten Fahrstreifen ein. Dabei streifte der Pkw mit dem rechten Heck die linke vordere Ecke der Zugmaschine. Die Schadenssumme beläuft sich auf etwa 8.000 Euro. Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit. Nachdem die Fahrer nach dem Unfall kurz auf dem rechten Fahrstreifen angehalten hatten (ein Standstreifen ist hier nicht vorhanden), räumten sie die Unfallstelle und fuhren weiter bis zum nächsten Parkplatz. Dadurch kam es auch bei diesem Unfall nicht zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Der Pkw-Fahrer wurde wegen des Fehlers beim Wiedereinscheren mit einem Verwarnungsgeld belegt.
Ungeprüfte Originalmeldungen der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach
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