Sonntag, 25.10.2020
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Lkw-Fahrer flüchtet nach Unfall auf A 3 - Verursacher gestellt

Verkehrspolizei
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Am Dienstagabend hat ein Lkw-Fahrer auf der A 3 nicht nur gefährlich überholt und hat seinen Kontrahenten beleidigt, sondern ist nach einer Berührung mit dem anderen Laster einfach weiter gefahren.

Lkw-Fahrer flüchtet nach Unfall auf A 3 - Verursacher gestellt

Würzburg. Am Dienstagabend hat ein Lkw-Fahrer auf der A 3 nicht nur gefährlich überholt und hat seinen Kontrahenten beleidigt, sondern ist nach einer Berührung mit dem anderen Laster einfach weiter gefahren. Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried konnten den Unfallverursacher stellen und ihn zur Verantwortung ziehen.

Zwischen der Anschlussstelle Heidingsfeld und der Rastanlage Würzburg hatte sich verkehrsbedingt in Richtung Nürnberg ein Stau gebildet, als gegen 20:20 Uhr ein 40-jähriger Lasterfahrer aus Niederbayern die Strecke befuhr. Anstatt am Stauende zu warten, zog er seinen 40-Tonner nach rechts und rauschte an den stehenden Fahrzeugen auf dem Standstreifen vorbei bis auch er stehen bleiben musste. Auf Höhe eines anderen Sattelzuges beugte er sich aus seinem Fenster und beleidigte den neben ihm fast mit Schrittgeschwindigkeit fahrenden 48-jährigen Fernfahrer aus Sachsen mit eindeutigen Gesten. Dann zog er seinen Sattelzug nach links, um sich vor dem Beleidigten in die Kolonne einzufädeln und touchierte dabei den rechten Außenspiegel dessen Sattelzugmaschine. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Verursacher weiter.

Nach einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte das flüchtige Fahrzeug, das Berührungsspuren aufwies, in der Rastanlage Haidt gestoppt werden. Nun erwartet den Fernfahrer ein Strafverfahren wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs und Beleidigung.

Rabiate Dieseldiebe auf A 3 unterwegs - Autobahnpolizei bittet um Hinweise

Geiselwind, Lkr. Kitzingen. Besonders aggressive Diebe waren in der Nacht zum Mittwoch auf der A 3 in Richtung Frankfurt unterwegs. Die bisher unbekannten Täter entwendeten Kraftstoff im Wert von etwa 300 Euro. Den Schaden, den sie anrichteten, nachdem sie von dem bestohlenen Fernfahrer gestört wurden, schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 1.500 Euro.

Auf dem Parkplatz "Wasserberndorf", circa vier Kilometer vor Geiselwind, hatte es sich ein 40-jähriger Brummifahrer in seiner Koje gemütlich gemacht und seine Ruhezeit verbracht. Kurz nach 01:00 Uhr weckte ihn ein Geräusch. Er begab sich nach vorn und beobachtete vom Fahrersitz aus, wie sich eine Gruppe von Personen am Tank seines Fahrzeugs zu schaffen machte. Nach den Angaben des Geschädigten bemerkten die Unbekannten, dass sie gesehen worden waren und versuchten in das Innere des Führerhauses zu gelangen. Zum Glück waren aber beide Türen verschlossen. Da es der Lasterfahrer dann mit der Angst zu tun bekam, startete er hastig seine Maschine, um den Parkplatz zu verlassen. Während er mit seinem Sattelzug anfuhr, schlugen die Täter mit einem unbekannten Gegenstand auf das Fahrzeug ein und beschädigten die Windschutzscheibe und einen Scheinwerfer. Beim Autohof in Geiselwind hielt der Kraftfahrer aus Nordrhein-Westfalen erneut an und verständigte von dort aus die Polizei.

Die Ermittlungen der Autobahnpolizei sind in vollem Gange. Deshalb bitten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried auch um Hinweise aus der Bevölkerung.

Wer Angaben zu den Vorgängen auf dem Parkplatz machen kann oder dort sonst etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09302/910-0 zu melden.

Grober Fehler beim Überholen

A 71, Münnerstadt, Lkr. Bad Kissingen. Am Dienstag, gegen 13.10 Uhr, fuhr ein 36jähriger Pkw-Fahrer an der Anschlussstelle Münnerstadt auf der A 71 in Richtung Schweinfurt. Vor ihm fuhr ein Sattelzug ebenfalls auf die Autobahn auf. Der Pkw-Fahrer zog sofort von der Beschleunigungsspur auf die linke Fahrspur, um den vorausfahrenden Sattelzug zu überholen. Ein 47jähriger Pkw-Fahrer hatte sich mit ca. 180 km/h auf der Überholspur dem Geschehen schon so weit genähert, dass es zu einem Zusammenstoß mit dem hereingefahrenen Pkw kam.

Der 36jährige schleuderte mit seinem Pkw in die Mittelschutzwand, überschlug sich mehrmals und kam auf der rechten Fahrspur entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Der von hinten ankommende Pkw konnte nach dem Zusammenstoß am Ende des Beschleunigungsstreifens anhalten.

Der Fahrer des Sattelzuges und ein nachfolgender Zeuge mit seinem Lastzug leisteten Erste Hilfe.

Die beiden Pkw-Fahrer wurden voraussichtlich mit leichteren Verletzungen vom Rettungsdienst in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Der Sachschaden beträgt schätzungsweise 35.000 €. Nun wird sich noch die Staatsanwaltschaft mit dem Fall beschäftigen – wegen Verstöße gegen die Straßenverkehrordnung, wegen fahrlässiger Körperverletzung und wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge groben Fehlverhaltens beim Überholen.

Ungeprüfte Originalmeldungen der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck

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