Freitag, 27.11.2020
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Lastwagenfahrer provoziert Auffahrunfall auf A3 und flüchtet

Verkehrspolizei
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Am Freitagmorgen hat ein bisher unbekannter Lkw-Fahrer auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Kist und Heidingsfeld einen Verkehrsunfall verursacht und ist geflüchtet.

Lastwagenfahrer provoziert Auffahrunfall auf A3 und flüchtet

Kist, Lkr. Würzburg. Am Freitagmorgen hat ein bisher unbekannter Lkw-Fahrer auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Kist und Heidingsfeld einen Verkehrsunfall verursacht und ist geflüchtet. Der Schaden dürfte sich nach Schätzung durch die Autobahnpolizei auf etwa 8.000 Euro belaufen.

Gegen 08:00 Uhr wechselte ein Sattelzug, der in dem dreispurigen Bereich in Richtung Nürnberg unterwegs war, vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen. Um eine Kollision zu vermeiden, wich ein 44-jähriger Pkw-Fahrer direkt hinter ihm auf diesem Fahrstreifen, abrupt nach links aus. Dort folgte allerdings ein 37-jähriger Audifahrer, der nach den Erkenntnissen der aufnehmenden Beamten "keine Chance mehr hatte" auszuweichen oder rechtzeitig abzubremsen - und fuhr auf. Sein Pkw musste anschließend abgeschleppt werden.

Alle Beteiligten - auch der Verursacher, dessen Fahrzeug nicht beschädigt worden war - hielten an. Jedoch fuhr der Lasterfahrer, der den Unfall provozierte hatte, einen Augenblick später weiter, ohne zuvor die erforderlichen Personalien hinterlassen zu haben.

Nach Angaben der Geschädigten, ist der Sattelzug vermutlich in der Tschechischen Republik zugelassen und hat eine blaue Plane mit gelber Aufschrift. Hinweise von evtl. Zeugen, die nähere Angaben zu dem flüchtigen Fahrzeug machen können, erhofft sich die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried unter der Tel.-Nr. 09302/910-0.

Autofahrer missachtet Verkehr auf der A 7 - Schwangere Pkw-Fahrerin schleudert gegen Leitplanke

Martinsheim, Lkr. Kitzingen. Glimpflich ausgegangen für eine werdende Mutter und ihr ungeborenes Kind ist am Freitagmittag ein Verkehrsunfall auf der A 7 mit einem Gesamtschaden von etwa 10.000 Euro. Ihr Pkw musste allerdings abgeschleppt werden. Der bisher unbekannte Unfallverursacher machte sich dagegen aus dem Staub.

Gegen 11:30 Uhr befand sich die 27-jährige Frau auf Höhe des Parkplatzes "Fuchsloch" in Richtung Kassel, als ein hellblauer Audi A3 aus dem Parkplatz kommend in die Autobahn einfuhr. Allerdings beschleunigte nach den Erkenntnissen der Autobahnpolizei der Wagen nicht auf dem dafür vorgesehenen Streifen, sondern wechselte direkt vor ihr sofort auf den rechten Fahrstreifen. Da sie in dem Moment selbst überholt wurde, wich die junge Frau nach rechts aus. Jedoch geriet ihr 14 Jahre alter Mercedes ins Schleudern, prallte gegen die Außenleitplanke und kam total beschädigt quer über beide Fahrstreifen zum Stehen. Schnell stauten sich die Fahrzeuge auf und es entstand kurzfristiger ein Stau von bis zu drei Kilometern Länge.

Die schwangere, aber zum Glück unverletzte Autofahrerin aus dem Landkreis Würzburg, wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Der Unfallverursacher und mehrere Pkw-Fahrer hielten auf dem Standstreifen an. Während sich die hilfsbereiten Autofahrer um die verunglückte Frau kümmerten, fuhr der Audi mit Ansbacher Zulassung nach kurzer Zeit weg.

Nun suchen die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried nach dem Pkw und nehmen Hinweise zum Unfall bzw. zu dem geflüchteten Fahrzeug und dessen Fahrer oder Fahrerin unter der Tel.-Nr. 09302/910-0 entgegen.

Autobahnpolizei stellt verbotene Gegenstände sicher

Kleinlangheim, Lkr. Kitzingen. In der Nacht zum Samstag haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried bei einer Kontrolle auf der A 3 mehrere verbotenen Gegenstände sichergestellt.

Gegen 23:30 Uhr befragten die Ordnungshüter einen 28-jährigen Autofahrer unter anderem nach unerlaubten Waffen. Daraufhin gab der junge Mann einen Schlagring und einen Teleskopschlagstock heraus. Beide Waffen lagen griffbereit im Fahrzeug.

Erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wegen des Verstoßes nach dem Waffengesetz durfte der Slowake seine Fahrt fortsetzen.

Gullydeckel auf A 3 - Linker Fahrstreifen nach Unfall vorübergehend gesperrt

Randersacker, Lkr. Würzburg. Ein gelockerter Gullydeckel hat am Sonntagabend auf der A 3 kurz nach der Anschlussstelle Randersacker einen Verkehrsunfall mit einem Gesamtschaden von über 8.000 Euro ausgelöst. Der linke Fahrstreifen in Richtung Nürnberg war für die Zeit der Ausbesserungsarbeiten vorübergehend gesperrt.

Kurz vor 20:00 Uhr bemerkte der Fahrer eines Ford Mondeo im dortigen Baustellenbereich den Gullydeckel auf der Fahrbahn, der sich aus seiner Verankerung gelockert hatte. Er versuchte rechts an dem viereckigen Eisenteil vorbei zu kommen. Dabei blieb aber die Ölwanne seines Pkw hängen und er touchierte bei dem Ausweichversuch noch eine Warnbake. Im abgesperrten Arbeitsbereich konnte der Mann schließlich anhalten.

Das ausgelaufene Öl wurde von den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Würzburg und der Freiwilligen Feuerwehr Randersacker abgebunden. Eine Umweltgefährdung konnte dadurch rechtzeitig vermieden werden. Die Autobahnmeisterei stellte die Verkehrssicherheit des Wasserablaufes wieder her.

Rasenden Sattelzug "ausgebremst"

Waldaschaff, Kreis Aschaffenburg. In der Nacht zum heutigen Montag stoppten Beamte der Autobahnpolizei auf der A 3 bei Waldaschaff einen rumänischen Sattelzug, der zuvor am Kauppenabstieg in Richtung Frankfurt mit rund 100 km/h zu Tal gedonnert war. An der unfallträchtigen kurvenreichen Gefällstrecke gilt für den Schwerverkehr eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 60 km/h. Ferner missachtete der 61-jährige Rumäne das dort geltende Überholverbot. Bei der Überprüfung der Diagrammscheibe ergab sich weiterhin, dass die massive Geschwindigkeitsüberschreitung vom Kauppenabstieg kein Einzelfall war. Die Aufzeichnungen des Fahrtenschreibers enthielten gleich mehrere erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen. Auf den "Mehrfachtäter" kommt nun ein Bußgeldverfahren zu. Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von 750 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot. Ein Teil des Geldbetrages wurde bereits als Sicherheitsleistung einbehalten, der Rest wird im Rahmen des Verfahrens nachgefordert. Mit deutlich "gebremstem Geschwindigkeitsrausch" konnte der eilige Brummipilot nach der Kontrolle die Fahrt fortsetzen.

Nicht zugelassenen Pkw aus dem Verkehr gezogen

Goldbach, Kreis Aschaffenburg. Auf der A 3 bei Goldbach zogen Beamte der Autobahnpolizei am Sonntagabend einen nicht zugelassenen Pkw Mazda aus dem Bereich von Kitzingen aus dem Verkehr. Der Pkw fiel den Beamten gegen 19.25 Uhr auf, weil die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen keine Zulassungsstempel trugen. Als "Zulassungspapier" legte der 61-jährige Fahrer nur eine Versicherungsbestätigung vor. In der Annahme, dass diese Bestätigung für eine Pkw-Zulassung in Deutschland ausreiche, fuhr der Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Kitzingen auf die A 3 in Richtung Frankfurt und kam damit bis in den Bereich von Goldbach. Die Rückführung des Mazda zu seinem Standort erfolgte heute auf einem Pkw-Transporter. Auf den 61-Jährigen kommt ein Verfahren wegen Fahrens ohne Zulassung und Hinterziehung der Kfz-Steuer zu.

Kleinmenge Rauschgift sichergestellt

Weibersbrunn, Kreis Aschaffenburg. Bei der Kontrolle eines mit drei jungen Männern besetzten Pkw Skoda aus dem Kreis Rosenheim fanden Autobahnfahnder am Sonntagnachmittag an der A 3 auf der Rastanlage Spessart im Fahrzeug eine Kleinmenge Marihuana. Das Rauschgift im Grammbereich, das im Bereich der Mittelarmlehne lag, wurde sichergestellt. Ein 19-jähriger Mitfahrer gab sich als Besitzer zu erkennen. Das Trio befand sich auf der Rückfahrt von einem Musikevent bei Köln, wo sie das gerade bestandene Abi ordentlich feierten. Auf den Besitzer des Rauschgifts kommt ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu. Nach der Anzeigenaufnahme konnten die Abiturienten die Heimreise fortsetzen.

Ungeprüfte Originalmeldung der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

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