Samstag, 24.10.2020
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Lastwagen verliert Dachziegel - A3 für 30 Minuten gesperrt

Verkehrspolizei Aschaffenburg
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Weil ein Lastwagen am Mittwochmittag auf der A3 bei Waldaschaff Dachziegel verloren hat, musste die Autobahn in Richtung Würzburg für eine halbe Stunde gesperrt werden.


Bilderserie: Ziegel auf der A3: Ralf Hettler

Lastwagen verliert Dachziegel - A3 Richtung Würzburg für 30 Minuten gesperrt

A3/Waldaschaff. Auf der A 3 bei Waldaschaff ereignete sich am Mittwochnachmittag bei Waldaschaff ein Verkehrsunfall, bei dem ein Lastzug einen Teil seiner geladenen Dachziegel verlor.

Der 42-jährige Fahrer eines Lastzuges mit Darmstädter Kennzeichen fuhr gegen 13.45 Uhr in Richtung Würzburg. Am Ende der neuen Kauppenbrücke kam er mit seinem Zug wegen einer Unaufmerksamkeit nach rechts an die Leitplanke. Weitere Fahrzeuge waren ins Unfallgeschehen nicht verwickelt. Verletzte gab es nicht.
Der Zug steuerte nach dem Anprall an die Außenleitplanke nach links zurück, überquerte die Autobahn und stieß auch gegen die Betongleitwand am linken Fahrbahnrand. Von dort aus steuerte er wieder nach rechts, überquerte erneut die drei Fahrstreifen und kam am rechten Fahrbahnrand zum Stehen.

Wie sich herausstellte, standen die geladenen Paletten mit den in Folien eingeschweißten Dachziegeln ungesichert auf der offenen Ladefläche des Zuges. Die verlorene Ladung stammt vom Anhänger des Zuges, der bei dem Schleudervorgang besonders starken Fliehkräften ausgesetzt war.

Die Schadenshöhe beträgt etwa 17.000 Euro.

An der Unfallstelle konnte der mittlere Fahrstreifen gegen 14.55 Uhr wieder freigegeben werden. Endgültig geräumt war die Unfallstelle gegen 15.10 Uhr. Der Stau betrug in seiner längsten Ausdehnung etwa acht Kilometer und reichte bis zur Einhausung bei Hösbach zurück. Dadurch wurde an dem Gebäude die sogenannte "Blockabfertigung" ausgelöst.

Auf den Fahrer kommt wegen des Unfallsachverhaltes und der ungesicherten Ladung ein Bußgeldverfahren zu.

Rotte Wildschweine überfahren - A3 eine Stunde voll gesperrt

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Lastwagen verliert Ziegel auf A3
Foto: Ralf Hettler |  18 Bilder

Bilderserie: "Beseitigen der Ölspur": Ralf Hettler


Bessenbach, Kreis Aschaffenburg. In der Nacht zum heutigen Mittwoch lief gegen 2.40 Uhr bei Waldaschaff eine Rotte Wildschweine auf die A3 und wurde auf der Richtungsfahrbahn Würzburg von mehreren Pkw und Lastzügen überfahren. Dabei kamen einige Tiere ums Leben. Durch das mehrfache Überfahren verteilten sich die zerfetzten Überreste der Schweine über eine größere Fläche. Während die meisten der Fahrzeuge, die mit den Tieren Kontakt hatten, unbeschädigt blieben, trugen zwei Sattelzüge aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf und aus dem Rems-Murr-Kreis Schäden davon.


Die beiden 62 und 64 Jahre alten Lkw-Fahrer konnten ihre Züge nach dem Zusammenstoß jeweils auf dem Standstreifen anhalten. Besonderes Pech hatte dabei der Fahrer des Sattelzuges aus dem Rems-Murr-Kreis. Während sein Marburger Kollege nur einen Blechschaden zu verzeichnen hatte, wurde an seinem Zug bei der Kollision auch die Treibstoffleitung beschädigt. Dadurch legte er bis zum Anhalten eine längere Dieselspur auf die Fahrbahn, die sich über zwei Fahrstreifen erstreckte. Nach dem Anhalten auf dem Standstreifen lief dort weiterer Treibstoff aus.

Die hinzugezogene Feuerwehr konnte schließlich den Treibstoffverlust stoppen. Ferner sicherten die Blauröcke die Unfallstelle ab, leuchteten sie aus und halfen bei der Fahrbahnreinigung.
 

Zur Beseitigung der Ölspur musste wegen des vorhandenen Flüsterasphalts eine Spezialmaschine eingesetzt werden. Während der ersten "Grobreinigung" der Fahrbahn von den Tierresten und dem Treibstoff war es erforderlich, die Richtungsfahrbahn für etwa eine Stunde voll zu sperren. Der Umleitungsverkehr lief dabei von der Anschlussstelle Bessenbach/Waldaschaff durch Bessenbach und über die Staatsstraße 2312 (ehemalige B 8) nach Rohrbrunn.

Im Anschluss an die Vollsperrung konnte der Verkehr für weitere zwei Stunden nur einspurig über den linken von drei Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Es entstand ein Rückstau von mehreren Kilometern Länge, der mit zunehmender Zeitdauer wegen des abflauenden Lkw-Verkehrs stetig wieder abnahm. Um ca. 4.30 Uhr hatte sich der Stau aufgelöst. Die halbseitige Sperrung dauerte noch bis gegen 5.30 Uhr.

Ein Pannenservice reparierte die beschädigte Dieselleitung des Waiblinger Lkw vor Ort, so dass dieser anschließend die Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen konnte. Die Schadenssumme an den beiden Sattelzügen wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Zeugen, die Hinweise auf den flüchtigen Sattelzug geben können, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei in Hösbach (Tel. 06021/857-2530) zu melden.

Ungeprüfte Originalmeldung der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

Diebe auf A 3 unterwegs - Ersatzräder, Zubehör und Diesel entwendet

Landkreise Kitzingen und Würzburg. In den Nächten zum Montag und zum Dienstag wurden mehrere Lkw-Fahrer auf Parkplätzen an der A 3 Opfer dreister Diebe. Allein der Beuteschaden beläuft sich nach den Ermittlungen der Autobahnpolizei auf etwa 3.000 Euro. Die Täter konnten jeweils unerkannt entkommen.

Kurz vor Mitternacht hatte ein slowakischer Lkw-Fahrer seinen Sattelzug auf den Parkplätzen der Rastanlage Haidt-Süd geparkt. Als er am Montagmorgen gegen 06:30 Uhr seine Ruhezeit beendet hatte, stellte er fest, dass ihm ca. 70 Liter Dieselkraftstoff fehlten.

Ein Kraftfahrer aus Sachsen hatte zwischen 20:30 Uhr am Montagabend und 06:10 Uhr seine nächtliche Pause am Autohof Flagge in Rüdenhausen verbracht. Unbemerkt durchschnitten ein oder mehrere Täter, während er schlief, einen Spanngurt und entwendeten von seinem Lkw zwei Auffahrrampen aus Aluminium. Zwei wesentlich schwerere Rampen aus Stahlblech ließen sie zurück.

Für die beiden Ersatzräder am Sattelzug eines bulgarischen Fernfahrers interessierten sich offensichtlich die Diebe auf dem Autobahnparkplatz "Theilheim", einige Kilometer nach der Anschlussstelle Rottendorf, in Richtung Frankfurt. Ohne, dass es der Geschädigte bemerkte, durchtrennten der oder die Täter zwischen 19:00 Uhr und 05:00 Uhr am Dienstagmorgen das Stahlseil, mit dem die Kompletträder am Auflieger gesichert waren. Mit einem entsprechenden Fahrzeug transportierten sie dann die 22,5-Zoll großen Räder ab.

Da keiner der Fahrer etwas beobachtet hat, bittet die Autobahnpolizei die Bevölkerung um ihre Mithilfe. Sachdienliche Hinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried unter der Tel.-Nr. 09302/910-0 entgegen.

Rauschgift im Fahrzeug - Zivilfahnder der Autobahnpolizei werden fündig

Würzburg. Am Dienstagnachmittag haben Zivilfahnder der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried bei einer Fahrzeugkontrolle auf der A 3 mehrere Gramm Betäubungsmittel sichergestellt.

Gegen 17:15 Uhr durchsuchten die Beamten einen Mercedes und fanden eine Plastikdose mit drei Gramm Marihuana, die im Fahrgastraum versteckt war. Der 32-jährige Beifahrer aus Nordrhein-Westfalen gab schließlich gegenüber den Beamten zu, der Besitzer des Rauschgiftes zu sein.

Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde eingeleitet.

Ungeprüfte Originalmeldungen der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried

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Lastwagenunfall auf A3 bei Waldaschaff
Foto: Ralf Hettler |  7 Bilder
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