Dienstag, 27.10.2020
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Lastwagen prallen ineinander – Vollsperrung auf der A3

Lange Staus
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Bei einem Verkehrsunfall auf der A3, an dem zwei Sattelzüge beteiligt waren, sind am Donnerstagmorgen die zwei Fahrer glücklicherweise nur leicht verletzt worden. Die beiden Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert. Die A3 musste für längere Zeit voll gesperrt werden. Die Bergungsarbeiten dauern mehrere Stunden. Es gibt lange Staus in beide Richtungen.
Inzwischen gibt es zum Unfallhergang und auch zu den beteiligten Fahrern weitere Einzelheiten. Demnach herrschte zum Unfallzeitpunkt starker Regen, der einhergehend mit der Verschlechterung der Sicht und den Fahrbahnverhältnissen dazu führte, dass ein 69-jähriger Sattelzugfahrer aus Heidenheim seine Geschwindigkeit verringerte.

Dabei kam das Fahrzeug aus noch unbekanntem Grund ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn ab, wo es etwa 100 Meter Außenleitplanke niederwalzte. Dabei wurde der Tank der Zugmaschine aufgerissen und einige 100 Liter Diesel liefen sowohl über die Richtungsfahrbahn Nürnberg als auch über die komplette Gegenfahrbahn. 

Nach dem Aufprall gegen die Außenleitplanke stieß  die Zugmaschine gegen die Mittelleitplanke, die auf etwa 30 Meter beschädigt wurde. Die Zugmaschine knickte nach rechts ein und der Auflieger kam quer zur Fahrbahn zu stehen.
 
Ein 54-Jähriger aus Dortmund am Steuer eines weiteren Sattelzugs versuchte noch, nach rechts auszuweichen und prallte mit der Front in den querstehenden Auflieger. Dabei entstand ein Sachschaden, der sich inklusive der Leitplankenschäden auf knapp über 300.000 Euro belaufen dürfte.
 
Nach dem Unfall mit zwei Sattelzügen auf der A3 am Donnerstagmorgen sind die Bergungsarbeiten inzwischen abgeschlossen. In Richtung Nürnberg fließt der Verkehr seit der Mittagszeit wieder ungehindert. In Richtung Frankfurt sind weiterhin Reparaturarbeiten an der Mittelleitplanke im Gange. Noch ist deswegen ein Fahrstreifen gesperrt. Der Stau hat sich hier inzwischen aufgelöst.  

In Richtung Nürnberg sind die beiden Fahrspuren wieder offen, nachdem die Fahrbahn von dem ausgelaufenen Diesel gesäubert war. In diesem Bereich sind noch einige Kilometer Stau, der sich jetzt sukzessive auflösen könnte.
 
Nach Beendigung der Reparaturarbeiten an der Mittelleitplanke muss der jetzt noch gesperrte Überholstreifen mit den beiden vor Ort befindlichen Spezialmaschinen noch gesäubert werden. Diese Arbeiten dürften bis in den frühen Nachmittag andauern.
 
Die Umleitungsmaßnahmen hatten den ganzen Donnerstagvormittag gerade im Stadtgebiet Würzburg zu massiven Behinderungen geführt. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hatte gemäß ihrem Konzept zahlreiche Verkehrsposten eingesetzt, die verkehrslenkend eingriffen. Trotzdem wurde aufgrund des doch sehr hohen Verkehrsaufkommens den Verkehrsteilnehmern viel Geduld abverlangt.
 
 
Polizei Unterfranken
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