Donnerstag, 03.12.2020
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Laster-Fahrer konnte nicht geweckt werden: Feuerwehr schlägt Fenster ein

Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

Weibersbrunn
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Ein Laster-Fahrer hatte ordnungswidrig auf der Verzögerungsspur der A3 bei der Rastanlage Spessart-Nord eine Pause eingelegt. Mehrere Versuche, den Mann zu wecken, sind nicht gelungen. Schließlich musste die Feuerwehr handeln.

Am Mittwoch stellten Beamten der Verkehrspolizei gegen 23:30 Uhr einen Lastwagen fest, der verbotswidrig auf dem Verzögerungsstreifen der Rastanlage Spessart Nord parkte. Da dieser Laster ein Risiko für andere Verkehrsteilnehmer darstellte, sollte der Fahrer aufgefordert werden, sein Fahrzeug zu entfernen. Leider scheiterten unzählige Versuche, zum Beispiel durch den Einsatz des Martinshorns, lautstarkes Klopfen am Führerhaus und Aufschaukeln des Lasters, Kontakt zu dem im Führerhaus auf dem Bauch liegenden Fahrer aufzunehmen. Da schließlich aufgrund der Gesamtsituation von einem medizinischen Notfall beim Fahrer ausgegangen werden musste, wurden Feuerwehr und Rettungsdienst verständigt.

Nachdem weitere Weck- bzw. Ansprechversuche beim Fahrer scheiterten, wurde schließlich die Seitenscheibe des Führerhauses von der Feuerwehr eingeschlagen und die Türe geöffnet. Selbst hierbei und nach Ansprache durch den Rettungsdienst reagierte der Fahrer zunächst nicht. Erst nach mehreren Versuchen kam der Mann letztlich zu sich. Der 43-Jährige Fahrer gab daraufhin an, sehr müde gewesen zu sein und einen festen Schlaf zu haben, zudem wurde eine geringe Alkoholisierung bei dem Herrn festgestellt. Der Laster wurde daraufhin auf einem freien Parkplatz auf dem Rasthof abgestellt, wo der Fahrer seine Pause ordnungsgemäß einbringen konnte. Der Herr musste zudem eine Sicherheit für das zu erwartenden Bußgeld aufgrund des ordnungswidrigen Parkens auf dem Verzögerungsstreifen hinterlegen. Aufgrund des Rettungseinsatzes mussten der Verzögerungsstreifen und somit die Zufahrt zur Rastanlage für ca. eine halbe Stunde für den Verkehr gesperrt werden. Ob auf den Herrn weitere Kosten aufgrund des Rettungseinsatzes zukommen, wird nun geprüft.

Schiffsführer beleidigt Beamten bei Kontrolle

Großheubach. Am Mittwoch kontrollierten Beamte der Wasserschutzpolizei gegen 18:45 Uhr einen 36-Jährigen Schiffsführer eines Frachtschiffs nachdem dieser zuvor verbotswidrig die Bugstrahlanlage seines Schiffes während eines Schleusenvorgangs nutzte. Während dieser Kontrolle beleidigte der Herr die Beamten dann lautstark, weshalb nun nicht nur eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Schifffahrtsrechtlichen Verstoßes erfolgt, sondern auch eine Strafanzeige wegen Beleidigung. Da der Schiffsführer keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheit für die zu erwartende Strafe hinterlegen.

Beim Rangieren anderen Laster beschädigt

Aschaffenburg. Beim Rangieren auf dem Autobahnparkplatz Strietwald Süd auf der A3 bei Aschaffenburg scherte das Heck eines Sattelaufliegers aus und touchierte eine andere Sattelzugmaschine. Hierbei entstand ein Sachschaden von ca. 2500 Euro.

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