Freitag, 26.02.2021
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Laster-Fahrer beschädigt Rastanlage Spessart Süd und flüchtet

Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

Aschaffenburg
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Am frühen Mittwochmorgen haben Beamte erhebliche Beschädigungen der Rastanlage Spessart Süd an der A3 bei Weibersbrunn festgestellt. Verursacht hatte die Schäden ein 46 Jahre alter Laster-Fahrer.

Am Mittwoch, gegen 04:30 Uhr, stellte eine Streife der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach fest, dass ein unbekanntes Fahrzeug Teile des neu angelegten Parkplatzes der Rastanlage Spessart Süd beschädigte hatte. So waren mehrere Bordsteine beschädigt, ein Gully Deckel gebrochen, Naturstein-Findlinge durch gegenfahren verrückt und diverser Flurschaden angerichtet. Bei der anschließenden Überprüfung sämtlicher geparkter Fahrzeuge auf der Rastanlage konnte dann der Verursacher ausfindig gemacht werden. Ein 46-Jähriger hatte gegen 23 Uhr verbotswidrig versucht seinen Sattelzug auf den Auto-Parkplätzen abzustellen. Hierbei verursachte er die oben genannten Schäden am Parkplatz und diverse Schäden an seinem Fahrzeug in einer Gesamthöhe von mehreren tausend Euro. Nachdem der Fahrer dies bemerkt hatte, verließ er mit seinem Fahrzeug die Auto-Stellplätze und parkte seinen Sattelzug zwischen anderen Lastern, um seine Unfallbeteiligung zu verbergen. Den Unfallfall meldete er deshalb auch bewusst nicht der Polizei.

Während der Unfallaufnahme und Überprüfung des 46-Jährigen, sowie seines Fahrzeuges stellen die Beamten zudem fest, dass der Mann vor dem Unfall diverse Verstöße gegen die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten begangen hatte. Gegen ihn wurden daraufhin Verfahren wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz eingeleitet. Für die zu erwartende Strafe musste der Mann eine Sicherheit bei der Polizei hinterlegen.

Auto-Reifen platzt - Fahrzeug kommt von Fahrbahn ab

Weibersbrunn. Glück im Unglück hatten am Dienstagvormittag ein 30-Jähriger Mann und seine beiden Mitfahrer. Am VW Passat des Mannes platzte während der Fahrt auf der A3 in Richtung Frankfurt bei Weiberbrunn der hintere linke Reifen. Der Pkw geriet daraufhin ins Schlingern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb hier schließlich, nachdem er sich um die eigene Achse drehte, in der Böschung stehen. Sämtliche Fahrzeuginsassen blieben unverletzt, am Fahrzeug entstand nur geringer Sachschaden. Allerdings war der Pkw anschließend nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Fünf Geschädigte nach Reifenplatzer

Weibersbrunn. Am Dienstag platzte gegen 19:30 Uhr auf der A3 bei Weibersbrunn am Auflieger eines Sattelzuges ein Reifen. Die Teile des Reifens verteilten sich daraufhin auf der gesamten Fahrbahn der A3 in Richtung Frankfurt. Fünf nachfolgende Fahrzeugführer konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen und erfassten die Trümmerteile. Ein Auto war daraufhin nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden, die anderen beschädigten Fahrzeuge konnten aus eigener Kraft nach Unfallaufnahme die Unfallstelle verlassen. Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 10000 Euro geschätzt, verletzt wurde niemand. Zur Fahrbahnreinigung musste die A3 in Richtung Frankfurt kurzzeitig voll gesperrt werden, hierdurch entstanden keine nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen.

Fahrer hat Fahrverbot und ist mit Haftbefehl gesucht

Marktheidenfeld. Bei der Kontrolle eines 37-Jährigen Pkw-Fahrers auf der A3 bei Marktheidenfeld wurde am Dienstagnachmittag festgestellt, dass für den Mann aktuell ein Fahrverbot in Deutschland bestand. Zudem ergab die Überprüfung, dass der Fahrer mit Haftbefehl gesucht war. Eine Verbringung in die Justizvollzugsanstalt konnte der Mann durch die Zahlung einer festgesetzten Geldstrafe abwenden. Ihn erwartet nun allerdings eine Strafanzeige wegen Fahrens trotz Fahrverbot.

Keine ausreichende Fahrerlaubnis

Goldbach. Am Dienstag wurde auf der A3 gegen 11 Uhr ein 34-Jähriger zur Verkehrskontrolle angehalten und überprüft, da er zuvor mit seinem Kleinbus-Wohnanhänger-Gespann verbotswidrig andere Fahrzeuge überholte und deutlich zu schnell fuhr. Bei der Kontrolle stellten die Beamten zudem fest, dass der Mann für das von ihm geführte Fahrzeuggespann keine ausreichende Fahrerlaubnis besaß. Die Weiterfahrt des 34-Jährigen wurde daraufhin unterbunden, gegen ihn eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet. Er musste zudem eine Sicherheit für die erwartende Strafe hinterlegen.

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