Freitag, 27.11.2020
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Laserattacke auf Hubschrauber - kein Dummer-Jungen-Streich

Polizei Tauberbischofsheim
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Es betrifft nicht nur Verkehrsflugzeuge: Immer wieder werden auch die Piloten von Hubschraubern bei Einsätzen mit Laser-Pointern geblendet. Was meist als Dummer-Jungen-Streich gedacht ist, kann nicht nur die Augen verletzten, sondern bringt die mitfliegenden Personen in größte Gefahr.

Laserattacke auf Hubschrauber - kein Dummer-Jungen-Streich

Niederstetten. Es betrifft nicht nur Verkehrsflugzeuge: Immer wieder werden auch die Piloten von Hubschraubern bei Einsätzen mit Laser-Pointern geblendet. Was meist als Dummer-Jungen-Streich gedacht ist, kann nicht nur die Augen verletzten, sondern bringt die mitfliegenden Personen in größte Gefahr. Im Nachtflug können die Piloten die Orientierung verlieren.

Auch im Bereich Niederstetten wurde bereits zum zweiten Mal ein Laserangriff auf einen Hubschrauber festgestellt. Jüngstes Opfer einer solchen Laser-Attacke war der Pilot eines Transporthubschraubers der Bundeswehr in der Nacht zum Dienstag. Der Hubschrauber befand sich kurz nach 22 Uhr auf dem Landeanflug in Richtung Heeresflugplatz Niederstetten.

An Bord befanden sich drei Besatzungsmitglieder. Als der Bereich Streichental/Rinderfeld in einer Höhe von etwa 300 Meter überflogen wurde, traf ein grüner Laserstrahl die Kabine des Hubschraubers. Durch die Blendwirkung konnten die Instrumente zum Teil nicht mehr korrekt kontrolliert werden. Die Besatzung, die nach der Landung ärztlich untersucht wurde, blieb zum Glück unverletzt.

Bereits in der Nacht zum vergangenen Freitag wurde gegen 22.45 Uhr ein mit vier Personen besetzter Bundeswehr-Hubschrauber im Bereich Schmerbach-Oberrimbach-Münster mit einem Laserpointer attackiert. Dabei wurde der 30-jährige Pilot massiv geblendet. Wer hat die gefährlichen Aktionen beobachtet bzw. wer kann Hinweise zu den Tätern geben?

Hinweise nimmt das Polizeirevier Bad Mergentheim unter Telefon 07931/5499-0 entgegen.



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