Freitag, 23.04.2021

Kontrollen am Mainufer in Aschaffenburg - Meist positive Reaktionen

Polizei Aschaffenburg

Aschaffenburg
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In der Osterwoche hat die Polizei am Aschaffenburger Mainufer verstärkt auf die Einhaltung der Corona-Regeln sowie das dort geltende Alkohol- und Lautsprecherverbot. Insgesamt zieht die Polizei in Aschaffenburg eine positive Bilanz. Die Beamten, unterstützt von Bereitschaftspolizei, Kommunikationsteams der Polizei, des Jugendkulturzentrums (JUKUZ) und der "City-Streife", stießen meist auf Verständnis bei den bis zu 300 Besuchern am Mainufer.

Sowohl über die Woche vor Ostern, als auch am Osterwochenende selbst zog es eine Vielzahl von Menschen an das Aschaffenburger Mainufer im Bereich des Perth Inch. Wie zuvor angekündigt, zeigte die Polizei verstärkt Präsenz und führte Kontrollen im Hinblick auf die geltenden Alkohol- und Lautsprecherverbote sowie die Corona-Regeln durch.

Hierbei waren witterungsabhängig zu den Nachmittag- und Abendzeiten circa 250, in der Spitze bis zu 300 Personen im Bereich vom Theoderichstor bis zum Floßhafen anzutreffen. Dies dürfte an den sommerlichen Temperaturen und dem Start der Osterferien gelegen haben. Größtenteils konnten hierbei erholungssuchende Familien und junge Erwachsene angetroffen werden, die sich auf und in Nähe der Grünflächen niederließen.

Kommunikationsteams der Polizei und des Jugendkulturzentrums (JUKUZ) suchten das Gespräch zu den Besuchern, die den Regeln zuwiderhandelten. Diese Teams wurden von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei und des operativen Ergänzungsdienstes Aschaffenburg unterstützt. Zusätzlich leistete auch die bekannte „City-Streife", bestehend aus Angehörigen des Ordnungsamtes und der Polizei, Dienst am Perth Inch.

Die Sicherheitskräfte fanden bei ihrem Wirken größtenteils Gehör und empfingen Verständnis. Trotz dessen musste die Polizei im gesamten Verlauf der Osterwoche fast einhundert Verstöße gegen die geltenden Infektionsschutzvorschriften zur Anzeige bringen. Diese teilten sich zur einen Hälfe aus Zuwiderhandlungen gegen das Alkoholverbot und zur anderen Hälfte aus Verstößen gegen die Abstandsregeln auf. Etwa 30 Personen mussten des Platzes verwiesen werden. In vier Fällen fanden die eingesetzten Kräfte verbotene Substanzen nach dem Betäubungsmittelgesetz. Zudem leistete ein 25-Jähriger Widerstand während seiner Kontrolle, wobei jedoch niemand verletzt wurde.

Mit den sinkenden Temperaturen nahm zum Ende der Woche hin der Personenverkehr ab, so dass die Polizei kaum noch einschreiten musste.

Alles in Allem ist die Polizeiinspektion Aschaffenburg zufrieden mit dem Einsatzgeschehen in der Osterwoche und bedankt sich bei den Bürgerinnen und Bürgern, die zum allergrößten Teil positiv auf die Polizeipräsenz reagierten und Verständnis für die Hygienemaßnahmen zeigten. Wie geplant konnte den Besuchern der Aufenthalt im Freien an den Mainwiesen ermöglicht werden, ohne diese einem erhöhten Konflikt- oder Infektionsrisiko auszusetzten. Zum Erhalt dieses geordneten Miteinanders, ist auch in den kommenden Wochen mit einer erhöhten Polizeipräsenz zu rechnen.

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