Samstag, 05.12.2020
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Greenpeace-Aktivisten behindern Baumfällung - Polizei ermitelt

Verdacht auf Nötigung
Greenpeace-Camp im Spessart
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Erneut musste die Aschaffenburger Polizei am Freitagvormittag zu einem Einsatz in die Waldgemarkung am Röhrweg (Rothenbuch, Kreis Aschaffenburg) ausrücken. Anlass war eine Blockadeaktion von Umweltaktivisten, die das Fällen von Buchen und Fichten durch Mitarbeiter des örtlichen Forstbetriebs verhindern wollten.
Gegen zehn Personen wurden strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Nötigung eingeleitet.

Gegen 09.45 Uhr wurde die Polizei von dem Forstbetrieb Rothenbuch darüber informiert, dass etwa zehn Personen die Waldarbeiter bei ihren Baumfällarbeiten behindern. Nach dem ersten Stand der Ermittlungen postierten sich die Aktivisten zwischen den Arbeitern und den Bäumen und ließen dadurch keine Fällungen zu. Wegen des Anfangsverdachts des Straftatbestands der Nötigung wurden in der Folge von zehn anwesenden Personen im Alter von 19 bis 62 Jahren die Personalien festgestellt.

Die Fällungen konnten im Anschluss daran an anderer Stelle fortgeführt werden und waren um kurz nach 14.00 Uhr beendet. Polizei Unterfranken

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