Freitag, 23.10.2020
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Granitplatten verrutscht – Vier Stunden Vollsperrung

Riedern (Kreis Miltenberg)
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Vier Stunden musste am Dienstagmorgen die Staatsstraße zwischen Ridern und Eichenbühl komplett gesperrt werden. Auf dem Anhänger eines Sattelzugs war die Ladung - schwere Granitplatten - verrutscht. Der Lastwagen konnte nicht mehr weiterfahren und seine Fracht musste umgeladen werden.

Bilderserie: "Ladung verrutscht - vier Stunden Vollsperrung", Ralf Hettler

Der Lastwagen, der Granitplatten von Italien nach Norddeutschland transportierte, hatte auf der Ortsverbindungsstraße seine Fahrt unterbrechen müssen. Ein zwischen den senkrecht stehenden Platten befindlicher Stützbock war an den Schweißnähten auseinander gebrochen. Hierdurch verrutschte und kippte die Ladung in Richtung Fahrbahnmitte und drohte herunterzufallen. Lediglich die ordnungsgemäß angebrachten Spanngurte verhinderten einen Unglücksfall. Der Stützbock war nach Polizeiangaben offensichtlich im Verhältnis zu den zwölf Tonnen schweren Platten unterdimensioniert. Das Fahrzeug wurde daraufhin auf einem Seitenstreifen abgestellt und der daneben befindliche Fahrbahnteil vorsorglich zum Teil abgesperrt, um bei einem eventuellen Herunterfallen weitere Gefahren abzuwehren. Kurz nach sieben Uhr begannen schließlich die Umladearbeiten, zu denen die Strecke bis kurz nach elf Uhr komplett gesperrt werden musste. Mittels Autokränen wurde der Auflieger entladen, der defekte Stützbock herausgenommen und anschließend die Granitplatten wieder verkehrssicher verstaut, bevor der Lastwagen seine Fahrt fortsetzen konnte.
+10 weitere Bilder
Lastwagen mit verschobener Ladung
Foto: Ralf Hettler |  12 Bilder
rah
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