Montag, 18.01.2021
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Geisterfahrer rast auf A45 bei Alzenau: Autos müssen ausweichen

Verkehrspolizei Aschaffenburg

Alzenau
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Ein Geisterfahrer ist am Sonntag bei Alzenau über die A45 gerast. Er zwang mehrere Autos, abrupt auszuweichen.

Am Sonntag gegen 6 Uhr gingen mehrere Mittelungen über einen Geisterfahrer auf der A45 in Fahrtrichtung Gießen im Bereich Alzenau ein. Die mitteilenden Verkehrsteilnehmer erklärten, dass sie nur durch abrupte Ausweichmanöver einen Zusammenstoß mit dem Entgegenkommenden verhindern konnten. Eine Polizeistreife war sofort vor Ort, konnte den Verkehr herunterbremsen und auf den rechten von zwei Fahrstreifen lotsen.

In diesem Moment kam auch der eingesetzten Steife der Geisterfahrer, ein 63-Jähriger Mann aus dem Raum Hanau, mit seinem grauen Opel Astra entgegen. Beim Erblicken der Streife verzögerte der Mann sein Fahrzeug zunächst kurz, fuhr dann aber, weiterhin entgegen der Fahrtrichtung, beschleunigt davon. Kurze Zeit später verließ der Mann mit seinem Fahrzeug dann die Autobahn. Der Herr konnte noch am selben Tag ausfindig gemacht werden. In einer ersten Vernehmung räumte er die Fahrt entgegen der Fahrtrichtung ein, machte allerdings keine Angaben zu den Gründen hierfür. Ihn erwartet nun unter anderem eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Verkehrsteilnehmer, die durch den Geisterfahrer gefährdet wurden, werden gebeten sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach unter der Telefonnummer 06021/857-2411 zu melden.

Reisebus verursacht Unfall und flüchtet

Weibersbrunn. Am Sonntag befuhr ein 44-Jähriger mit seinem Pkw Audi die A3 in Fahrtrichtung Frankfurt auf der mittleren von drei Fahrspuren. Gegen 10 Uhr scherte dann etwa auf Höhe der Anschlussstelle Weibersbrunn ein Reisebus mit Anhänger von der rechten auf die mittlere Fahrspur aus. Hierbei übersah der 39-Jährige Busfahrer den neben sich fahrenden Audi offensichtlich. Der Audifahrer musste, um einen Zusammenstoß mit dem Bus zu verhindern, stark nach links ausweichen, verlor hierbei allerdings die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er schleuderte zunächst nach links in die Betonleitwand, wurde von dieser abgewiesen, schleuderte quer über die gesamte Fahrbahn nach rechts und kam schließlich abseits der Fahrbahn zum Stehen. Hierbei wurde der Audifahrer leicht verletzt, der entstandene Sachschaden liegt bei ca. 6000 Euro. Der Busfahrer, welcher nach eigenen Angaben den Unfall bemerkt hatte, setzte zunächst seine Fahrt unbeirrt fort, konnte dann aber von einer Streife im hessischen Raum angehalten und kontrolliert werden. Der Fahrer gab hierbei an, zwar den Unfall bemerkt zu haben, sich aber keiner Schuld für dessen Ursache bewusst zu sein. Ihn erwartet nun unter anderem eine Strafanzeige wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle und fahrlässiger Körperverletzung.

Zur Unfallaufnahme, Bergung des Audi und Fahrbahnreinigung musste der rechte Fahrstreifen für ca. 45 Minuten gesperrt, hierdurch bildete sich ein Rückstau von mehreren Kilometern. Die Feuerwehren der Gemeinden Weibersbrunn und Waldaschaff sicherten hierbei den Verkehr ab.

Im Rückstau ereigneten sich dann zwei weitere Auffahrunfälle mit Blechschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.

Weitere Unfälle

Im Berichtszeitraum ereigneten sich auf den Autobahnen und deren Parkplätzen am Bayerischen Untermain neben den oben genannten, vier weitere, einfach gelagerte Verkehrsunfälle. Hierbei wurde glücklicherweise niemand verletzt, der Gesamtsachschaden liegt bei ca. 32.000 Euro. Auf eine detaillierte Schilderung dieser Unfälle wird verzichtet. Es entstanden durch die Unfälle keine relevanten Verkehrsstörungen.

kev/Verkehrspolizei Aschaffenburg

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