Mittwoch, 02.12.2020
75 Jahre Main-echo Main-Echo Startseite

Gefälschter Ausweis: Grieche entpuppt sich als Albaner

Würzburg
Kommentieren
< 1 Min.

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Zivilfahnder der Bundespolizei haben gestern (26. Januar) bei Aschaffenburg einen "falschen Griechen" festgenommen. Der 20-Jährige wies sich bei einer Kontrolle als griechischer Staatsbürger aus, entpuppte sich dann jedoch als Albaner, der sich seit Monaten unerlaubt in Deutschland aufhält.

Gefälschter Ausweis: Grieche entpuppt sich als Albaner

Würzburg/Aschaffenburg. Zivilfahnder der Bundespolizei haben gestern (26. Januar) bei Aschaffenburg einen "falschen Griechen" festgenommen. Der 20-Jährige wies sich bei einer Kontrolle als griechischer Staatsbürger aus, entpuppte sich dann jedoch als Albaner, der sich seit Monaten unerlaubt in Deutschland aufhält.

In einem Regionalexpress kontrollierten gestern gegen Mittag nahe Aschaffenburg Zivilfahnder der Bundespolizei einen männlichen Fahrgast. Gegenüber den Bundespolizisten wies sich der 20-Jährige mit einem griechischen Personalausweis aus. Die beiden, für die Erkennung von Fälschungen besonders geschulten Fahnder, entdeckten an dem Dokument Fälschungsmerkmale und führten deshalb mit dem angeblichen Griechen einen Sprachtest durch.

Hierbei stellte sich schnell heraus, dass der Mann der griechischen Sprache nicht mächtig war und letztlich auch zugab, albanischer Staatsbürger zu sein. Er habe den gefälschten Ausweis gekauft und lebe unter falscher Identität seit rund acht Monaten in Deutschland.

Die Beamten nahmen den "falschen Griechen" fest und übergaben ihn in Aschaffenburg zuständigkeitshalber der Landespolizei. Diese leitete ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des unerlaubten Aufenthalts in Deutschland sowie wegen Verdachts der Urkundenfälschung ein.

Um wieder auf freien Fuß zu gelangen, musste der 20-Jährige eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro hinterlegen. Er ist zudem verpflichtet, innerhalb von acht Tagen die Bundesrepublik zu verlassen.

Originalmeldung der Bundespolizei Würzburg
Kommentare

laden


Die Diskussion wurde geschlossen..

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!