Mittwoch, 28.10.2020
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Feuer in Hochhaus in Kahl - drei Menschen ins Krankenhaus

Aschaffenburg
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Am Samstagnachmittag gab es Großalarm für die Feuerwehr Kahl und zahlreiche Nachbarwehren. In einem Hochhaus in der Königsberger Straße in Kahl war ein Feuer ausgebrochen.


Am Samstag erreichten gegen 16.35 Uhr mehrere Notrufe aus der Königsberger Straße die Rettungsleitstelle. Die Anrufer meldeten einen Brand in einem siebengeschossigen Wohnhaus. Mit dem Alarmstichwort „Brand  Hochhaus“ wurden insgesamt 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Kahl, Alzenau, Karlstein und der Rettungsdienst gerufen.
 
Der Gruppenführer des Hilfeleistungslöschfahrzeugs der Feuerwehr Kahl, das als Erster am Einsatzort eintraf, erkundete die Lage und schickte umgehend zwei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung ins Gebäude. Diese sollten  das Feuer, welches in einem Badezimmer im zweiten Stock des Wohngebäudes ausgebrochen war, schnellstmöglich bekämpfen. Gleichzeitig wurde eine Löschwasserversorgung aufgebaut, um die Steigleitung im Gebäude mit Löschwasser füllen zu können. Parallel zu diesen Maßnahmen wurde die Anleiterbereitschaft mit der Drehleiter hergestellt. Weiterhin rettete ein zusätzlicher Atemschutztrupp vier Vögel (zwei Nymphensittiche und zwei Wellensittiche) aus dem Brandrauch. Die eingeleiteten Maßnahmen brachten nach kurzer Zeit den Löscherfolg. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde das gesamte Gebäude mit einem  Hochleistungslüfter belüftet.
Feuer in einem Hochhaus in Kahl
Quelle: Ralf Hettler

 
Der Rettungsdienst war mit fünf Rettungsfahrzeugen vor Ort und betreute sieben der 56 Hausbewohner medizinisch. Drei Anwohner (zwei Männer im Alter von 56 und 57 Jahren und eine Frau im Alter von 86 Jahren) mussten nach der Erstversorgung durch den Notarzt in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert werden, darunter der Wohnungsbesitzer.
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Brand im Hochhaus in Kahl am 24.09.2016
Foto: Ralf Hettler |  25 Bilder


Die Polizei geht davon aus, dass ein Wäschetrockner in Brand geraten war, sie schließt einen technischen Defekt nicht aus. Kreisbrandinspektion Aschaffenburg/Ralf Hettler
 
 
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