Donnerstag, 29.10.2020
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Erfolglose Flucht vor Streife - Strafverfahren folgt

Polizeien Miltenberg und Obernburg

Miltenberg
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Symbolbild: Polizei
Foto: Franziska Kraufmann (dpa)
Am Freitag um 17:55 Uhr fiel einer Streife in der Wörther Landstraße ein Pkw Opel im Begegnungsverkehr auf,

An Auto fehlten an dem amtlichen Kennzeichen die Zulassungsstempel teilweise. Beim Versuch das Kfz anzuhalten, gelang es dem Fahrer außer Sicht zu geraten. Im Rahmen der weiteren Fahndung konnte die Streife den Pkw zeitnah in einer Privatgarage versteckt in Seckmauern ausfindig machen. Das Fahrzeug war unbesetzt und nicht mehr zugelassen. Der Fahrer konnte jedoch schnell im angrenzenden Anwesen angetroffen werden. Er konnte letztlich nur einen abgelaufenen Führerschein vorweisen und muss sich nun wegen der zahlreichen Verkehrsverstöße im Strafverfahren verantworten. Der Führerschein und die Kennzeichen wurden sichergestellt. 

Diebstahl von Kennzeichen

Obernburg a.Main. Am Freitag wurde in der Zeit von 08:00 - 17:30 Uhr an einem Pkw BMW das hintere amtliche Kennzeichen durch einen bislang unbekannten Täter entwendet. Das Fahrzeug stand hierbei auf dem öffentlichen St.-Anna-Parkplatz.

Betrunkener Pkw-Fahrer unterwegs

Sulzbach a.Main. Am Samstag um 03:50 Uhr fiel ein 26-Jähriger mit seinem Pkw Opel in der Bahnhofstraße bei einer Verkehrskontrolle durch starken Atemalkoholgeruch auf. Das Testgerät zeigte hieraufhin 0,66 mg/l. Der Mann musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und sein Führerschein wurde sichergestellt. 

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

Obernburg a.Main. In der Zeit von 08:00 bis 17:10 Uhr ereignete sich am Freitag auf dem öffentlichen Parkplatz Untere Wallstraße ein Verkehrsunfall, bei dem ein bislang unbekannter Täter mit seinem Fahrzeug ein geparktes Leichtkraftrad Honda beschädigte. Hiernach suchte der Verursacher das Weite.

Fahrt mit Hoverboard führt zu Strafanzeige - rechtliche Hinweise der Polizei Obernburg

Obernburg a.Main. Am Freitagnachmittag wurde erneut eine Person festgestellt, die mit einem sog. Hoverboard auf einer öffentlichen Straße unterwegs war und sich nun im Strafverfahren verantworten muss. Die PI Obernburg nimmt diesen aktuellen Fall zum Anlass, über die zu beachtenden verkehrsrechtlichen Vorschriften zu informieren. 

Gegen 17:45 Uhr stellte eine Streifenbesatzung einen 57-Jährigen auf der außerörtlichen Verbindungsstrecke zwischen dem Ziegelhüttenweg und der Waldhausstraße fest, der mit einem Hoverboard fuhr und hierbei seinen angeleinten Hund ausführte. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und den Fahrer erwartet nun eine Strafanzeige wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungs- und Kraftsteuergesetz. 

Die Tendenz dieser Vorkommnisse ist steigend. Diese zweirädrigen Fahrzeuge mit Elektromotorantrieb werden durch Gewichtsverlagerung des Körpers gesteuert und sind rechtlich als Kraftfahrzeug einzustufen. Sie erreichen in der Regel Geschwindigkeiten von 20 km/h oder auch mehr. Das Board des 57-Jährigen lag laut Herstellerangaben bei 30 km/h.

Die Nutzung eines Hoverboards auf öffentlichem Verkehrsgrund, dass die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h überschreitet, bedarf einer Betriebserlaubnis und der Zuteilung eines amtlichen Kennzeichens. Weiter ist der Abschluss eines Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherungsvertrages und die Entrichtung der Kraftfahrzeugsteuer fällig. Eventuelle Schadensforderungen werden von der normalen Privathaftpflichtversicherung nicht umfasst und der Verursacher muss unter Umständen selbst für die Schadensregulierung aufkommen. Aber auch fahrerlaubnisrechtlich ergibt sich die Erfordernis eines Führerscheins der Klasse B.

Die Polizei ist gesetzlich verpflichtet bei festgestellten Missachtungen Strafverfahren einzuleiten. Für Eltern gilt es zu beachten, dass auch sie strafrechtlich verantwortlich sein können, wenn ihre Kinder das Hoverboard im öffentlichen Verkehrsraum nutzen.

Pkw steuert in Gegenverkehr

Leidersbach. Am Freitag um 09:00 Uhr ereignete sich in der Ebersbacher Straße ein Unfall zwischen einer Opel-Fahrerin und einem Toyota-Fahrer, bei dem ein Gesamtsachschaden von über 14.000 Euro entstand. Der 24-jährige Lenker des Toyotas kam bei seiner Fahrt in Richtung Ortsmitte in den Gegenverkehr und stieß seitlich mit dem Opel zusammen. Die beiden Unfallbeteiligten blieben unverletzt und die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Psychisch belastete Frau versucht Polizisten zu treten

Mömlingen. Am Freitag um 18:30 Uhr unterstützte eine Streife der PI Obernburg den Rettungsdienst bei der Versorgung einer 66-Jährigen, die sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand und dringend ärztlicher Behandlung bedurfte. Die Frau verweigerte dies und hielt auf der Straße stehend bedrohlich einen Tischkerzenständer aus Metall vor sich. Die Beamten nahmen die 66-Jährige in Gewahrsam und führten sie einem Bezirkskrankenhaus zu. Hierbei versuchte sie die Beamten erfolglos zu treten und beleidigte sie. 

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Obernburg, Tel. 06022 / 629 – 0 

Meldungen der Polizeiinspektion Obernburg

Miltenberg. Trunkenheit im Verkehr.

In der Nacht von Freitag auf Samstag stellte eine Streife der Polizeiinspektion Miltenberg einen in Schlangenlinien fahrenden Fahrradfahrer fest. Dieser fuhr die Brückenstraße in Richtung Bahnhof entlang. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle wurden drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Ein durchgeführter Drogenvortest bestätigte den Verdacht, woraufhin der 23jährige Fahrer zur Durchführung einer Blutentnahme zur Dienststelle gebracht wurde. Um eine erneute Fahrt zu verhindern, wurde das Fahrrad sichergestellt.  

Eichenbühl. Von Fahrbahn abgekommen.

Zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person kam es am 16.10.2020 um 12:10 Uhr zwischen Eichenbühl und Riedern. Die 54jährige Fahrerin eines KIAs fuhr in Richtung Riedern, als sie in einer Linkskurve ins Schleudern geriet. Sie kam nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Böschung und schleuderte anschließend wieder zurück auf die Fahrbahn. Dabei verletzte sie sich leicht. Der Grund für den Unfall war schnell gefunden- die Reifen des KIAs wiesen nicht mehr die Mindestprofiltiefe auf. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 4150 Euro.

Kleinheubach. Verkehrsunfallflucht.

Am Freitag stand um 10:50 Uhr ein Sattelzug mit holländischer Zulassung vor dem Bahnübergang, von der B469 kommend auf Höhe der dortigen Tankstelle. Hinter ihm hielt die 52jährige Geschädigte mit ihrem VW Touran an. Der Sattelzug fuhr plötzlich rückwärts, um in die Straße „Zur Gänswiese“ abzubiegen. Dabei übersah der Fahrer den VW und stieß mit dem Heck seines Sattelaufliegers gegen die Front des VW. Anschließend fuhr er in Richtung Ortsmitte davon.

Die 52-Jährige fuhr dem Sattelzug noch einige hundert Meter hinterher und versuchte, durch Hupen auf sich aufmerksam zu machen. Dies blieb erfolglos. An dem VW entstand ein Schaden von ca. 5000 Euro. Über das Kennzeichen des Aufliegers wurde die Firma kontaktiert. So konnte ermittelt werden, dass ein 30jähriger Fahrer für den Unfall verantwortlich war. Als dieser über den Unfall informiert wurde, war er bereits in der Nähe von Heidelberg. Er begab sich zur weiteren Unfallaufnahme zu einer örtlichen Dienststelle. Auf Grund des Verdachtes eines Vergehens des Unerlaubten Entfernens vom Unfallort musste der Fahrer auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1500 Euro hinterlegen.

Meldungen der Polizeiinspektion Miltenberg

 

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