Freitag, 04.12.2020
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Bundespolizei nimmt Schleuser in Frankfurt fest

Frankfurt
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Beamte der Bundespolizei konnten gestern Abend eine großangelegte Schleusung von Flüchtlingen von Frankfurt am Main in Richtung Skandinavien beenden und 24 Flüchtlinge und vermutlich einen der Schleuser im Hauptbahnhof Frankfurt am Main festnehmen.

Bundespolizei nimmt 24 Flüchtlinge und einen Schleuser fest

Frankfurt am Main (ots) - Beamte der Bundespolizei konnten gestern Abend eine großangelegte Schleusung von Flüchtlingen von Frankfurt am Main in Richtung Skandinavien beenden und 24 Flüchtlinge und vermutlich einen der Schleuser im Hauptbahnhof Frankfurt am Main festnehmen.


Aufgrund eines Hinweises, dass eine größere Anzahl von Personen, die unerlaubt nach Deutschland eingereist sind, von Schleusern mit dem Zug in Richtung Skandinavien gebracht werde sollen, wurden in den gestrigen Abendstunden im Frankfurter Hauptbahnhof gezielt die Züge in Richtung Norden von Beamten der Bundespolizei überwacht. br> Hierbei konnten gegen 22.15 Uhr im Nachtzug nach Kopenhagen dreizehn Personen aus Eritrea festgestellt und vorläufig festgenommen werden, die nicht im Besitz von gültigen Ausweisdokumenten waren, welche den Aufenthalt im Bundesgebiet legitimieren.


Kurz vor Mitternacht wurden in einem Intercity in Richtung Hamburg weitere sechs Personen aus Eritrea festgestellt, die ebenfalls unerlaubt nach Deutschland eingereist sind. Vor Abfahrt des Intercity konnten die Beamten einen Mann beobachten, der die Personengruppe zum Zug brachte, diesen aber wieder verließ. Als sich dieser vor dem Hauptbahnhof kurz darauf mit weiteren fünf Personen, die nach ihrem äußeren Erscheinungsbild ebenfalls aus Eritrea stammen konnten, traf, wurde auch diese Personengruppe vorläufig festgenommen und zur Wache der Bundespolizei gebracht. Bei dem vermeintlichen Schleuser handelt es sich um einen in Frankfurt am Main wohnhaften 39-jährigen Mann, eriträischer Abstammung. In ersten Vernehmungen gaben die Flüchtlinge an, dass sie mit ihnen unbekannten Schleusern über den Sudan nach Italien und von dort mit dem Zug nach Frankfurt am Main kamen.


Nach Einleitung von Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise, ging es für die Geschleusten in die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge nach Gießen.
Der 39-jährigen vermeintlichen Schleuser, wurde nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ungeprüfte Originalmeldung der Polizei.

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