Sonntag, 29.11.2020
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Betrügerische Mails im Umlauf

Polizei warnt vor Nachrichten mit Versprechungen
Nigeriaconnection
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Auf unterschiedlichste Weise versuchen Betrüger immer wieder, Bürgerinnen und Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Eine seit langer Zeit beliebte Masche dabei ist das sogenannte "Scamming", das auch als "Nigeria Connection" bekannt wurde.

Vorsicht vor betrügerischen Emails - immer wieder "Scamming"

BAYER. UNTERMAIN. Auf unterschiedlichste Weise versuchen Betrüger immer wieder, Bürgerinnen und Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Eine seit langer Zeit beliebte Masche dabei ist das sogenannte "Scamming", das auch als "Nigeria Connection" bekannt wurde. Betrüger versprechen das große Geld, die große Liebe oder den besten Job. In Wahrheit wollen sie an das Geld der Angeschriebenen. Wer sich einlässt und auf die geforderten Vorauszahlungen eingeht, sieht sein Geld nie wieder. Die Masche der Betrüger lässt sich beispielhaft anhand eines Falles erläutern, mit dem sich das Fachkommissariat der Aschaffenburger Kripo derzeit beschäftigt.

Ein Geschäftsmann aus dem Alzenauer Raum hatte immer wieder Emails von verschiedensten Personen erhalten. Einmal war es ein gewisser "Dr. Robert Grayson", ein weiteres Mal meldete sich "Robert Morris", danach ein "Paul Wilson". Die Emails hatten alle bestimmte gemeinsame Merkmale. Erstens wurde eine hohe Geldsumme in Aussicht gestellt (z.B. 40 Prozent des Gesamtbetrags von 18 Mio. Britischen Pfund), zweitens müsse es schnell gehen und drittens wollte der Betrüger eine gewissen Geldbetrag als Vorkasse (z.B. Steuern, Gebühren, etc.) überwiesen haben. Viertens ging es um die persönlichen Daten des Angeschrieben und zu Guter letzt war das geschriebene Deutsch in der Email katastrophal.
Scamming- Betrügerische Mails
Quelle: Michael Zimmer


Schlechte Übersetzung
So heißt es beispielsweise "Bis jetzt weiß niemand über sein Bankkonto mit und die meine weitere Untersuchung ergab, dass der Verstorbene unmittelbaren Familie starb auch in der Tragödie." Oder "Fühlen Sie sich frei, mich für weitere Diskussionen und Anleitung, was von Ihnen erwartet wird anrufen." Ganz offensichtlich war hier ein nicht besonders gutes Übersetzungsprogramm am Werk. Kurz um, die Masche ist seit langem bekannt.

Im geschilderten Fallbeispiel wurde richtigerweise kein Geld überwiesen. Einige Tipps des Polizeipräsidiums Unterfranken, wie man sich schützen kann: Grundsätzlich sollte man Menschen, die man nie persönlich kennen gelernt oder gesehen hat, kein Geld überweisen oder auf sonstige Forderungen eingehen. Gerade im Internet tummeln sich viele Betrüger, die an der Gutgläubigkeit ihrer Mitmenschen viel Geld verdienen wollen. Seien Sie also immer misstrauisch bei unglaublichen Angeboten, ob bei der Wohnungs-, der Partnersuche oder sonstigen überschwänglich angepriesenen Offerten.

Audiobericht der Polizei: Michael Zimmer
Ungeprüfte Originalmeldung der Polizei
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