Samstag, 26.09.2020
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Betrüger am Telefon - Angebliche Polizisten wollen "Haftbefehl abwenden"

Polizei Heilbronn für den Neckar-Odenwald-Kreis

Mosbach
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Mehrere Anrufe von Telefonbetrügern sind der Polizei Heilbronn aus dem Raum Mosbach im Neckar-Odenwald-Kreis gemeldet worden. Betrüger geben sich als Polizisten aus, berichten von angeblichen Ermittlungen gegen die Angerufenen in der Türkei wegen Kinderpornographie oder Terrorismusverdacht und fordern 10.000 Euro zur Abwendung von Haftbefehlen zu überweisen.

Gleich zwei Mal versuchten bislang Unbekannte am Dienstagvormittag Personen aus Neckarelz am Telefon zu betrügen. In beiden Fällen gab sich der Anrufer als Beamter der Kriminalpolizei in Mosbach aus und berichtete von angeblichen Ermittlungen gegen die Angerufenen in der Türkei wegen Kinderpornographie beziehungsweise wegen Terrorismusverdachtes. Zur Abwendung von Haftbefehlen sollten Geldbeträge, in einem Fall mehr als 10.000 Euro, überwiesen werden. Die Forderungen hiernach wurden durch Anrufe weiterer unbekannter Personen untermauert, die sich ebenfalls als Amtsträger aus ausgaben.

In beiden Fällen trat kein Schaden ein, da die echte Polizei rechtzeitig informiert wurde. Um sich vor der Betrugsmasche "falscher Polizeibeamte" zu schützen, raten das LKA Baden-Württemberg und das Polizeipräsidium Heilbronn: 

Foto: ME-Grafik
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los. 
  • Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach o schnellen Entscheidungen, o Kontaktaufnahme mit Fremden sowie o Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen. 
  • Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen. 
  • Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. 

Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen.

Weitere Tipps im Main-Echo-Dossier: Aber sicher!

 

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