Montag, 30.11.2020
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Bayern-Fans zünden Rauchbombe in Würzburger Bahnhof

Nach Niederlage in Würzburg
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Fußballfans haben am Samstagmittag (27. Oktober) eine „Rauchbombe“ im Personentunnel des Würzburger Hauptbahnhofs gezündet. Der Bundespolizei gelang es im Nachgang eine fünfköpfige Personengruppe zu ermitteln und die jungen Männer nach Abschluss des Regionalligaspiels der 2. Mannschaft des FC Bayern München am Würzburger Hauptbahnhof vorübergehend festzunehmen. Jetzt suchen die Ermittler nach weiteren Zeugen des Vorfalls.
Rauchkörper im Hauptbahnhof Würzburg gezündet
 
Fußballfans haben am Samstagmittag (27. Oktober) eine „Rauchbombe“ im Personentunnel des Würzburger Hauptbahnhofs gezündet. Der Bundespolizei gelang es im Nachgang eine fünfköpfige Personengruppe zu ermitteln und die jungen Männer nach Abschluss des Regionalligaspiels der 2. Mannschaft des FC Bayern München am Würzburger Hauptbahnhof vorübergehend festzunehmen. Jetzt suchen die Ermittler nach weiteren Zeugen des Vorfalls.
 
Um die 2. Mannschaft des FC Bayern München bei ihrem Regionalligaspiel zu unterstützen, reiste am Samstag eine fünfköpfige Fangruppe mit der Bahn nach Würzburg. Angekommen am Hauptbahnhof zündete einer der 17 bis 25-jährigen Männer im Personentunnel einen, in Polen hergestellten und in Deutschland verbotenen, pyrotechnischen Gegenstand. Dieser verursachte im Personentunnel kurzzeitig eine erhebliche Rauchentwicklung.
 
Zwar entkamen die Verursacher vorerst unerkannt, der Bundespolizei gelang es aber während des Fußballspiels Fahndungsbilder zu erstellen und an die eingesetzten Beamten zu verteilen. Nach Abschluss des Spiels konnten so die in Nordrhein-Westfalen lebenden Bayernfans im Hauptbahnhof vorläufig festgenommen werden. Einer von ihnen ist bereits wegen Gewalttätigkeiten im Zusammenhang mit Fußballspielen polizeilich registriert.
 
Bislang sind der Bundespolizei keine Geschädigten des Vorfalls bekannt. Auch ohne Verletzte, erfüllt die Tat jedoch erhebliche Straftatbestände, wie etwa versuchte gefährliche Körperverletzung und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz. Die Bundespolizei leitete daher entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Derweil streiten die Männer die Tat ab.
 
Die Ermittler bitten nunmehr Zeugen des Vorfalls sich bei der Bundespolizeiinspektion Würzburg unter 0931 / 322590 zu melden.
 
Ungeprüfte Originalmeldung der Bundespolizei.
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