Samstag, 16.01.2021
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Auf dem Weg ins Bezirkskrankenhaus - Rentner erleidet tödliche Herzattacke

Polizei Unterfranken
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Auf dem Weg zu einem Rettungsfahrzeug, das ihn in ein Bezirkskrankenhaus bringen sollte, hat am Montagnachmittag ein Mann offenbar einen tödlichen Herzinfarkt erlitten.

Auf dem Weg ins Bezirkskrankenhaus - Rentner erleidet tödliche Herzattacke

WÜRZBURG. Auf dem Weg zu einem Rettungsfahrzeug, das ihn in ein Bezirkskrankenhaus bringen sollte, hat am Montagnachmittag ein Mann offenbar einen tödlichen Herzinfarkt erlitten. Die Feuerwehr hatte zuvor auf Veranlassung der Polizei die Wohnung des Mannes im Innenstadtbereich geöffnet, nachdem sich ein besorgter Nachbar gemeldet hatte. Dort wurde der 66-Jährige völlig verwirrt und verwahrlost angetroffen. Da er sich gegen eine Behandlung zur Wehr setzte, musste er im Beisein von Sanitätern auf einem Krankenstuhl fixiert werden. Im Aufzug kam es dann zu der Herzattacke. Trotz sofortiger ärztlicher Versorgung kam für den Mann jede Hilfe zu spät.

Gegen 13.00 Uhr hatte sich ein Bekannter bei der Polizei gemeldet, der sich massive Sorgen machte, weil er den 66-Jährigen schon seit Tagen nicht mehr gesehen hatte. Als eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Ost kurze Zeit später an dem Anwesen in der Rüdigerstraße eintraf, war die Türe verschlossen und der Schlüssel steckte von innen. Es fiel auf, dass der Briefkasten offenbar schon seit längerem nicht mehr geleert worden war.

Da auf Klingeln nicht geöffnet wurde und die Befürchtung groß war, dass dem Bewohner etwas zugestoßen sein könnte, wurde sofort die Würzburger Feuerwehr hinzugezogen, um die Wohnung zu öffnen. Im Innern der vermüllten Wohnung stießen die Beamten dann auf den 66-Jährigen, der sich in einem verwahrlosten und desorientierten Zustand befand.

In Absprache mit dem Ordnungsamt der Stadt Würzburg sollte der 66-Jährige aufgrund seines Allgemeinzustandes in ein Bezirkskrankenhaus gebracht werden. Da sich der Rentner trotz intensiven Zuredens gegen die dringend erforderliche Hilfe massiv zur Wehr setzte und sich durch die anwesenden Rettungskräfte nicht behandeln lassen wollte, blieb für die Polizei keine andere Wahl, als dem Mann aufgrund seines renitenten Verhaltens Handfesseln anzulegen, um ihn dann auf einem Krankenstuhl aus der Wohnung zu fahren.

Bei dem anschließenden Transport durch zwei Sanitäter zum Rettungsfahrzeug erlitt der Mann im Aufzug dann offensichtlich einen Herzinfarkt. Trotz sofortiger ärztlicher Versorgung durch einen Notarzt war das Leben des Rentners nicht zu retten.

Die weiteren Ermittlungen führt jetzt die Kriminalpolizei Würzburg.

Ungeprüfte Originalmeldung der Polizei Unterfranken
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