Montag, 19.11.2018

23-Jähriger unter Drogeneinfluss flüchtet vor Polizei

Polizei Unterfranken

Kist, Lkr. Würzburg Dienstag, 06.11.2018 - 12:37 Uhr

Ein 23-Jähriger hat sich am Samstagabend in Kist gegen eine Polizeikontrolle gewehrt und zwei Polizeibeamte verletzt.

Am Samstagabend hat ein Autofahrer in Kist bei einer Kontrolle zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Der augenscheinlich unter Drogeneinfluss stehende Mann wollte sich der Kontrolle entziehen, flüchtete, wurde eingeholt und vorläufig festgenommen.

Im Rahmen einer Fahndung nach vermeintlichen Einbrechern hatte sich eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei in Kist postiert. Beim Erblicken des Streifenwagens stoppte der Fahrer eines Pkw mit Würzburger Zulassung abrupt, fuhr ein Stück zurück und blieb stehen. Die Polizisten kontrollierten das Fahrzeug.

Dabei bemerkten sie bei dem 23-jährigen Fahrer drogentypische Auffälligkeiten. Der junge Mann räumte gesprächsweise ein, am Morgen Haschisch konsumiert zu haben. Eine Blutentnahme in der Dienststelle wurde angeordnet.

Der Delinquent stieg zunächst in den Streifenwagen ein, entschloss sich aber, doch nicht im Fahrzeug zu bleiben. Beim Wiederaussteigen stieß er einen Polizeibeamten zur Seite und rannte dann weg. Nach kurzer Verfolgung holten ihn die Beamten ein. Gemeinsam mit einem zufällig anwesenden Kollegen in Freizeit rangen sie ihn zu Boden. Er wehrte sich heftig gegen die Festnahme. Er und zwei Polizisten trugen Schürfwunden davon.

Nun wird gegen den Mann nicht nur wegen Verdachts der Trunkenheit im Verkehr infolge anderer berauschender Mittel sondern auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt.

Zwei Autofahrer auf A3 unberechtigt am Steuer - Überwachungskamera filmt Fahrer

Kleinlangheim, Lkr. Kitzingen: Zwei Autofahrer, die ohne ausreichende beziehungsweise ohne Fahrerlaubnis am Steuer saßen, haben Beamte der Autobahnpolizei in der Nacht zum Montag anhand von Videoaufzeichnung einer Überwachungskamera überführt.

Kurz vor 01:00 Uhr kontrollierten die Beamten einen Sprinter mit Anhänger, der an den Zapfsäulen der Tankstelle an der Rastanlage Haidt Süd stand. Im Fahrzeug mit rumänischer Zulassung befanden sich fünf Personen. Der Fahrersitz des Mercedes war allerdings verwaist. Der offensichtliche Fahrer kam wenig später zurück und zeigte den Beamten seinen Führerschein der Klasse B. Allerdings war zum Führen des Gespanns mit einer Gesamtmasse von 4.700 Kilogramm die Fahrerlaubnis Klasse BE erforderlich. Darauf angesprochen leugnete der 30-jährige Mann, gefahren zu sein.

Die Beamten sahen sich jedoch den Film der Überwachungskamera an und konnten darauf deutlich den 30-Jährigen hinter dem Lenkrad erkennen. Mit ihren Erkenntnissen konfrontiert, blieben dem Mann die Worte aus.

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Da er keinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Ein Mitfahrer konnte die Fahrt fortsetzen.

Gegen 02:30 Uhr versuchte ein 31-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen, der mit einem Mazda in dieselbe Rastanlage gefahren war, den Polizisten weiß zu machen, dass er nicht gefahren wäre. Er behauptete, sein Beifahrer wäre der Fahrer gewesen. Bei der Kontrolle hatte sich nämlich herausgestellt, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, da sie ihm entzogen worden war. Auch diesmal brachten die Videoaufzeichnungen den entscheidenden Hinweis auf den tatsächlichen Fahrer, was den Mann sprachlos werden ließ.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis wurde eingeleitet. Sein vormaliger Beifahrer setzte dann die Fahrt fort.

Quelle: Polizei Unterfranken/mho

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